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Do, 11:13 Uhr
06.09.2012

Schlimmer Juli

Im Juli 2012 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 12,4 Prozent mehr Unfälle als im vergleichbaren Monat des Vorjahres und es verunglückten 35 Personen mehr im Straßenverkehr. Wir haben die Einzelheiten für Sie aufbereitet...


Im Juli 2012 wurden durch die Thüringer Polizei 4 756 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 524 Unfälle bzw. 12,4 Prozent mehr als im Juli 2011. Insgesamt ereigneten sich 631 Unfälle mit Personenschaden und 4 125 Unfälle mit Sachschaden.

Die Zunahme der Straßenverkehrsunfälle ist vorrangig auf die Unfälle mit Sachschaden zurückzuführen, die um 13,9 Prozent bzw. um 503 Unfälle gestiegen sind. Dabei haben sich die so genannten Bagatellunfälle um 14,1 Prozent auf 3 877 Unfälle erhöht und die Zahl der Unfälle, bei denen ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste stieg um 20,5 Prozent auf 212 Unfälle.

Die Zahl der sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel hat sich dagegen um 26,5 Prozent von 49 auf 36 Unfälle reduziert. Bei den 631 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden im Juli dieses Jahres 17 Personen getötet. Damit wurde ein Verkehrstoter weniger als im Juli 2011 gezählt. Unter den Getöteten waren fünf Motorradfahrer, fünf Pkw-Fahrer und drei Mitfahrer, zwei Fahrradfahrer und zwei Fußgänger.

Weitere 805 Personen wurden bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 36 Personen. Von Januar bis Juli 2012 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 31 338 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 523 Unfälle bzw. 1,7 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011. Die Zahl der Verunglückten sank um 241 auf 4 915 Personen. 87,8 Prozent aller Unfälle waren Unfälle mit Sachschaden. Ihre Anzahl stieg um 2,4 Prozent bzw. 647 Unfälle auf 27 501 Unfälle.

Deutlich gesunken ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 3,1 Prozent auf 3 837 Unfälle. Bei diesen Unfällen kamen von Januar bis Juli dieses Jahres 72 Menschen ums Leben, das waren 19 Verkehrstote weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
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