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Fr, 06:59 Uhr
17.03.2017
Neues aus Sondershausen

Probleme mit dem Baum- und Strauchschnitt

Wegen der Probleme bei der Entsorgung des Baum- und Strauchschnitt in der Stadt Sondershausen gab es gestern in der Bürgerfragestunde des Stadtrats von Sondershausen ein gemeinsame Anfrage der Kleingartenvereine in Sondershausen und der Bitte um eine Terminvereinbarung...

Eine Vertreterin der Kleingartenanlage "Am Hopfenberg" verlas Auszüge aus der Anfrage. Bei kn liegt der vollständige Wortlaut vor.

Sehr geehrte Stadtratsmitglieder,
ln Anbetracht der Umstände des Brennverbotes seit 2016 bedarf es nun der Nachfrage der Kleingärtner eine angemessene, unkomplizierte, finanziell vertretbare, gemeinsame Lösung der Entsorgung des Baum- und Strauchschnittes für die Sondershäuser Kleingartenanlagen zu finden und diese auch so schnell wie möglich wirtschaftlich und biologisch umzusetzen.

Gründe für diese Anfrage an die Vertreter unserer Stadt sind:
  • Nutzung der vorgeschlagenen Einrichtungen der Entsorgung des Baum - und Strauchschnittes durch die dafür zuständigen Stellen (z.B. Remondis), aber damit verbundenen Willkür der Preisgestaltung bei der Ablieferung der Grünabfälle
  • Mengenabgabe und Preisverhältnis stimmen nicht überein, Öffnungszeiten entsprechen nicht dem Bedarf. Pendler und Bürger ohne Auto werden nicht berücksichtigt.
  • Genervtes und unvorbereitetes Personal an diesen Stellen, wegen sporatischer Abgabe des Abfalles, weil keine Grundlagen vorhanden sind zur Abrechnung
  • Zu umständliche weiten Wege zur Verwertungsstelle für unsere immer älter werdende bzw. verwitwenden Gartenpächter und somit verbundene Beeinträchtigung der regelmäßigen Baum - und Strauchpflege
  • für junge und auch sozial schwache Familien einfach ein Zeit- und Kostenfaktor der Entsorgung außerhalb der Gartenanlage, die sie lieber für andere Gartentätigkeiten nutzen würden für den KGV ebenfalls eine finanzielle unerschwingliche Investition in Alternativgeräten zur Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt, vor allem in kleineren Gartenanlagen, nicht rentiert. Auch die Leihgebühren und Transportkosten sind einfach verhältnismäßig zu Nutzung zu hoch.


Hervorgehend aus diesen Gründen bitten wir, in Vertretung der Kleingartenvereine (KVG) für Sondershausen und evtl. auch daraus ergebenen Möglichkeiten der flächendeckenden Entsorgung von Baum - und Strauchschnitt eine vertretbare, gleichstellende finanzielle Lösung zur Biotonne und auch eine umweltschonende Lösung zu finden.
Bitte denken Sie daran, dass die Kleingartenanlagen für unsere Stadt ein wichtiges Element der Wohnumfeldgestaltung darstellt, gewisse lebenswerte Freiräume für Erholung und Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit bietet und somit unseren Bürgern und Kleingartenpächtern der Stadt Sondershausen eine besondere Lebensqualität verleihen.

Ergänzend und Unterstützend setzten sich die Grünen in Vertretung mit Babett Pfefferlein ein, die die dieses Anliegen schon im Kreistag zur Diskussion stellte.

Unsere Anliegen wendet sich nun direkt an unseren Bürgermeister, Herr Kreyer, den wir bitten einen Termin für ein vermittelndes Gespräch mit allen Beteiligten (Vertreter der Kleingartenvereine, Remondis, FAU, Vertreter des Landratsamtes, der Bürgermeister, Landtagsabgeordnete Frau B. Pfefferlein) zu vereinbaren, damit wir unseren Kleingärtnern eine gute, vertretbare, nachhaltige, kalkulierbare Entsorgungsmöglichkeiten bieten können.

Natürlich sind wir selber sehr bemüht für diese Gesprächsrunde ebenfalls Lösungsmöglichkeiten vorzustellen und diese mit ihren Vorschlägen zu erörtern.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) kündigte Unterstützung bei der Vermittlung an, machte aber auch klar, dass die Frage der Abfallbeseitigung, und eben auch des Baum- und Strauchschnitts, eine alleinige Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde ist, und nur zwischen Landratsamt und Entsorgungsunternehmen geklärt werden kann.
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