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Fr, 12:10 Uhr
17.03.2017
Ein Blick in die Statistik

Eichsfeld auf dem Spitzenplatz

Die Thüringer Industriebetriebe erzielten im Jahr 2016 mit 29,8 Milliarden Euro rund 609 Millionen Euro höhere Umsätze als 2015. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verzeichneten 11 Kreise und fünf kreisfreie Städte Umsatzzuwächse. Spitzenreiter beim Umsatzzuwachs ist das Eichsfeld. Der Rest des Nordens schnitt schlechter ab...

Bei den Umsätzen der Industriebetriebe fanden sich Nordhausen und der Unstrut-Hainich Kreis im Mittelfeld wieder, der Kyffhäuserkreis im unteren Bereich der Rangliste. Sechs Kreise und eine kreisfreie Stadt mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Vier Kreise und eine kreisfreie Stadt erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über zwei Milliarden Euro.

„Der Ilm-Kreis verteidigte seinen Platz als Umsatzspitzenreiter trotz einem Umsatzrückgang von 181 Millionen und erzielte 2,5 Milliarden Euro Umsatz. Ihm folgten der Landkreis Gotha mit über 2,4 Milliarden Euro Umsatz, der Wartburgkreis mit fast 2,4 Milliarden Euro sowie die kreisfreie Stadt Eisenach mit knapp 2,3 Milliarden Euro Umsatz“, so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter.

Den höchsten absoluten Umsatzzuwachs erzielte das Eichsfeld mit 366 Millionen Euro (+29,3 Prozent). Der Ilm-Kreis verbuchte mit 181 Millionen Euro den höchsten absoluten Umsatzrückgang. 
Die Umsatzdifferenz des Landkreises Gotha zum Ilm-Kreis verringerte sich im letzten Jahr auf 105 Millionen Euro. Im Jahr 2015 betrug der Abstand des Umsatzes zwischen diesen beiden Land- kreisen 292 Millionen Euro.

Umsätze der Thüringer Industrie - Rangfolge der Kreise Januar bis Dezember 2016 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
In der kreisfreien Stadt Suhl wurden der höchste relative Umsatzrückgang (-16,4 Prozent) verzeichnet.
Die Exporte (10,1 Milliarden Euro) übertrafen mit einem Zuwachs von 487 Millionen Euro um 5,1 Prozent das Vorjahresniveau. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug 2016 im Durchschnitt 33,9 Prozent. Die Stadt Jena wies wiederum mit 65,6 Prozent die höchste Exportquote aus.
Im Monatsdurchschnitt waren im Jahr 2016 in den Thüringer Industriebetrieben 142 Tausend Personen tätig. Obwohl die durchschnittliche Anzahl der Betriebe in diesem Zeitraum um einen Betrieb gesunken ist, waren durchschnittlich 1 984 Personen mehr beschäftigt als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das Eichsfeld lag mit einem Zuwachs von 684 Arbeitsplätzen an der Spitze. Jeweils drei Kreise und kreisfreie Städte profitierten nicht vom Plus an tätigen Personen. Die kreisfreie Stadt Jena verzeichnete mit 355 Personen den höchsten Arbeitskräfterückgang.
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