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Fr, 13:06 Uhr
17.03.2017
Bundespolitiker äußern sich

Neues aus Berlin (19)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema: "Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“. Lemme: „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit muss als Grundsatz gelten“...

Anlässlich des morgigen ‚Equal Pay Days‘ macht der Thüringer Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme auf die nach wie vor bestehende Ungerechtigkeit aufmerksam und fordert gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit


Der Equal-Pay-Day markiert jedes Jahr den Tag, bis zu dem Frauen im Vergleich zu Männern umsonst arbeiten – ausgehend von der Differenz des durchschnittlichen Bruttoverdienstes zwischen den Geschlechtern. Die Verhältnisse seien dabei immer noch unbefriedigend, erklärt Lemme:

„Den kürzlich vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten zufolge liegt der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern immer noch bei 21%. Im Vergleich zu den letzten Jahren kann man dabei nur eine minimale Verbesserung beobachten. Im europäischen Vergleich belegen wir damit sogar einen der hintersten Plätze. Diesen Zustand dürfen wir so nicht hinnehmen!“

Dabei sei die Lohnlücke nicht nur Ungerecht für diejenigen Frauen, die heute für geringere Löhne arbeiten würden, als ihre männlichen Kollegen, so Lemme weiter:

„Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass sich diese Ungerechtigkeit beim Verdienst auch auf den späteren Rentenanspruch auswirkt. So wird aus der Lohnlücke die Rentenlücke. Es muss endlich der Grundsatz gelten: ‚Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit!‘ Deshalb ist es auch gut, dass wir mit dem Entgelttransparenzgesetz, das derzeit im Bundestag beraten wird, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gehen.“

Wahlkreisbüro Seffen-Claudio Lemme
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