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Mo, 00:31 Uhr
20.03.2017
Neues aus Sondershausen

CCC steht nicht zum Verkauf

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) sagte in der Sitzung des Stadtrats von Sondershausen am letzten Donnerstag die Stadt will den Carl-Corbach-Club (CCC) nicht verkaufen und für die Kulturarbeit weiter nutzen

Am Donnerstag hatte der Stadtrat von Sondershausen den Haushalt für 2017 mehrheitlich bestätigt, aber mit Auflagen. Neben den Mitteln für das JUST wurden auch die Mittel für die Trockenlegung des CCC mit einem Sperrvermerk belegt

Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Volkssolidarität (VS), Tobias Schneegans, bemängelte, dass es für das CCC nur ein dünnes Nutzungskonzept gibt. Es heißt, es gibt für das Objekt einen Investitionsstau von einer Million Euro. Für die Trockenlegung, genauer gesagt die Dachsanierung werden 150.000 Euro benötigt.

Da das Dach nicht so marode ist, dass eine unmittelbare Gefahr besteht, wäre der Sperrvermerk für die Mittel nicht eine direkte Gefahr für das Gebäude.
CCC steht nicht zum Verkauf (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
CCC steht nicht zum Verkauf (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Beatrice Ritzke, in einer Aufstellung, welche Vereine das CCC benutzen, seien einige nicht mal bekannt.

Als der Fachbereichssleiter zentrale Verwaltung Stefan Schard bestätigte, dass die Kellerräume ohne Gefahr zeitweise das Archiv aufnehmen kann (es sind aber Trocknungsgeräte im Einsatz) wurde einstimmig der von der VS geforderte Sperrvermerk vom Stadtrat bestätigt.

Bis wann die Nutzungskonzeption zu erarbeiten ist, wurde nicht festgelegt, aber die "Kohle" fürs Dach gibt es erst, wenn der Stadtrat die Nutzungskonzeption abgesegnet hat.

Da der Landkreis die VHS aus dem CCC aus Kostengründen in eigene Räume verlegt hatte, war auch ein wichtiger Mieter mit Einnahmen weggebrochen.

Aber die Diskussion um diesen Sperrvermerk war nicht die einzige Hürde auf dem Weg zum bestätigten Haushalt. Über die weiteren Hürden wird kn in einem weiteren gesonderten Bericht informieren.
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