../_3580/fritze/1709_Fritze_5er_Platz1.phpSlider
nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
So, 09:24 Uhr
16.04.2017
Meldungen aus der Region

Neues Gutachten für Geolift

Der Beginn des Bau des Geoliftes am Kyffhäuserdenkmal wird wohl noch eine ganze Zeit dauern, wenn er überhaupt stattfindet...

Nach dem recht verheerenden Urteil von Wissenschaftlern aus Chemnitz und Freiburg ( Bedeutsamer Kyffhäuser) soll es nun ein weiteres Gutachten zum Thema Geolift geben.

Wie MDR THÜRINGEN bezugnehmend auf den Pressesprecher des Kyffhäuserkreises Heinz-Ulrich Thiele meldet, soll es durch Bergbautechnologen und zusätzlich durch das Thüringer Bergamt eine weitere Untersuchung zur Standsicherheit eines möglichen Geolifts geben.

Die letzten Untersuchungen hatten ergeben, dass der möglich Bauort mehr Spalten und Risse aufweist, als bisher angenommen. Was allein die neuen Gutachten an Kosten verursachen werden stehen wohl noch nicht fest.

Bohrgerät (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hier das Bohrgerät bei den letzten Untersuchungen am Kyffhäuser.
Wie der MDR meldet, soll das neue Gutachten im Juni vorliegen!
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

16.04.2017, 10.24 Uhr
Friedrich I. | Bringt lieber die Straßen
in Ordnung. Die sehen immer noch so aus ,wie im Jahre 1985 .
Eben so betrifft das die Verkehrsschilder.
16.04.2017, 15.03 Uhr
tannhäuser | Gutachten folgt Gutachten?
Sollen solange Steuergelder dafür verbrannt werden, bis das Ergebnis ins Konzept verbohrter Politikerträume eines Vorzeigeprotzobjektes passt?

2 Vorschläge:

1. Holen Sie Experten aus Asien, die planen auch die "sichersten" Bergwerke der Welt.

2. Eine Gesetzesänderung, die Planer und Finanzierer von Investitionen mit Steuergeldern persönlich mit ihrem Privatvermögen haftbar macht.
16.04.2017, 18.09 Uhr
Rainer Scheerschmidt | Wann werden die Tatsachen endlich anerkannt?
Gutachten über Gutachten. Verschwendung horrender Summen für die Vorbereitung der Planung des Geolifts.

Es darf nicht sein, was nicht sein kann.

Wie kann sich die Natur nicht an die Einfälle Einiger halten und den Untergrund nicht so schaffen, wie er für die Vorstellungen einiger Selbstverwirklicher gebraucht wird?
Auch weitere Gutachten werden keine andere Untergrundbeschaffenheit bringen.
In der Vergangenheit wurde schon viel Geld für den Bau investiert, ohne erkennbaren Nutzen.

Es ist endlich an der Zeit, das Objekt Geolift aufzugeben.

Eine gute Geste wäre, wenn die Verantwortlichen auch dem Steuerzahler sagen würden, dass der Golift den Befindlichkeiten einiger Weniger entspricht und objektiv nur mit vielen, vielen Millionen errichtet werden kann. Die jetzigen veranschlagten Kosten von 4,2 Millionen Euro sind erst die Spitze des Eisbergs, es werden weitere dazukommen.
Man sollte die Finger von diesem Projekt lassen und sich lieber schnellstens darum kümmern, welche Möglichkeiten geschaffen werden können, auch Besuchern die nicht so gut zu Fuss sind ohne Liift auf den Burghof zu bringen.
Begrüssen würde ich eine öffentliche Stellungnahme der Befürworter des Baus, warum eigentlich bereits im Vorfeld soviel Geld auf der Grundlage welcher Erkenntnisse in den Bau geflossen sind?
Rainer Scheerschmidt
16.04.2017, 22.15 Uhr
Friedrich I. | Touristen kommen
nur wieder ,wenn die gesamte Infrastruktur in Ordnung ist.
Hotels und Gaststätten müssen beweglicher werden.
Das nächste möchte ich kritisieren , es gibt zu viele private
Landstücke auf denen verrostete Maschinen aus den vergangenen 28 Jahren stehen.
Die kommen Niemals wegen 5 min Fahrt in einem sog.Geolift.
19.04.2017, 18.58 Uhr
berott | Geolift aufgeben
Es ist schon skandalös, wie unverantwortlich und verbohrt die Befürworter des Geolifts an ihrem Prestigeobjekt und Millionengrab festhalten, während die Städte und Kommunen unter der Last der Kreisumlage kaum noch ihre Pflichtaufgaben erfüllen können und bereits Abstriche bei vielen Dingen machen müssen.
Es ist zu hoffen, daß sich kein "Dummer" findet, der sich für ein "geschöntes Gutachten" hergibt.
Man muß jetzt Charakter zeigen, die Tatsachen anerkennen und das "Objekt Geolift" aufgeben. Alle bisher angefallenen Kosten sollten für die Bürger veröffentlicht werden.
Der gesamte Kyffhäuserbereich braucht ein touristisches Sanierungskonzept.
20.04.2017, 14.49 Uhr
Erkan | Geolift- Ja oder Nein
Niemals wird es geschehen, dass die Befürworter des Lifts ihr Prestigeobjekt aufgeben. Warum auch? Verpulvern sie doch unser aller Geld, ohne sich darüber gross Gedanken zu machen.
Öffentlich wird nie über die wahre Höhe der bereits jetzt schon entstandenen Kosten berichtet werden, denn dann müssten sich alle Befürworter gegenüber ihren Wählern in Grund und Boden schämen.
Nur bei immer wieder aufsagen der selben Phrasen kann man sichern, das mancher glaubt, der Geolift wird wirklich gebraucht um mehr Touristen anzuziehen.
Wie wäre es mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Konzepts und ordentlicher Vermarktung der schon bestehenden touristischen Einrichtungen ? ( Kyffhäuserdenkmal, ohne Lift, Barbarossahöhle, Geopark an der Barbarossahöhle, Kaiserpfalz Tilleda, Panorama in Bad Frankenhausen, Schiefer Turm in Bad Frankenhausen, Schloss Sondershausen mit Goldener Kutsche um nur einige zu nennen) Betreiber und auch Tourismusverbände bzw. Touristikinformationen und sogar Tourismusverwaltungen in den kommunalen Einrichtungen gibt es zur Genüge. Wann setzen sie sich zusammen und tun etwas für die Weiterentwicklung des Tourismus? Nur nach neuen Einrichtungen und utopischen Bauwerken zu schreien, kann doch nicht die Lösung sein? Es ist schon jetzt vorauszusehen, dass nur um die Befindlichkeiten abzusichern, es niemals dazu kommen wird, dass das Projekt Lift aufgegeben wird. Die übergrosse Mehrheit, auch der Kreistagsmitglieder, wird immer mehr Geld genehmigen und verschleudern. Es ist ja nicht ihr Geld. Ob es Jemanden im Kreistag oder Kreisausschuss gibt, der das Rückgrat besitzt und einen Beschluss zur Aufgabe des Bauprojekts einbringt?
20.04.2017, 21.01 Uhr
Friedrich I. | An den Straßenrändern
stehen Denkmäler aus der Vergangenheit, diese sagen etwas ausüber die Vergangenheit der Region.
Es gibt Postsäulen , Grenzsäulen und Andere.

Wer die Zukunft gestalten will muß die Vergangenheit verstehen wollen? Wer es nicht kann möge wegtreten und Platz machen für seinen Stuhl.

Sie wurden in diesem Kreis fast gar nicht restauriert.
Ebenso steht das Weisseburg-Denkmal im Kyffhäusergebirge so wie es im Jahr 1985 stand und zerfällt,zerfällt und zerfällt.

Es wurde in den zwanziger Jahren eingeweiht.
Im Osttteil dieses Kreises muß ich mich schon lobend über einen Verein äußern, der bis jetzt 2 oder 3 mir bekannte Denkmäler restaurieren ließ.
Wenn Touristen kommen sollen muß man daran arbeiten,
da muß man etwas tun,aber viel,viel mehr als bisher und nicht warten ,warten bis einer mal kommt..., der?
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.