../_3580/fritze/1709_Fritze_5er_Platz1.phpSlider
nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 06:55 Uhr
19.04.2017
Ergänzungsversicherungen für Naturheilkunde:

Zum Teil gute Leistungen

Osteopathie, Homöopathie, Akupunktur – naturheilkundliche Verfahren liegen im Trend. Gesetzlich Versicherte müssen solche Behandlungen meist aus eigener Tasche zahlen. Sie können diese Kosten aber mit privaten Zusatzversicherungen absichern. Doch bei den Angeboten gibt es große Unterschiede...


In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest 59 Tarife untersucht. 33 davon erhielten ein Gut für ihre Heilpraktiker-Tarifleistungen. Bei der Entscheidung für ein Angebot spielt das Eintrittsalter und der damit verbundene Beitrag eine Rolle, und auch, ob weitere Tarifleistungen wie Brille oder Zahnersatz mit enthalten sein sollen. Die Ergebnisse sind auch unter www.test.de/heilpraktikerpolicen veröffentlicht.

#Die besten Tarife, die Leistungen für Heilpraktikerbehandlungen bieten, sind auch recht teuer. Wer mit 43 Jahren den Vertrag für die Debeka EAlus abschließt, zahlt im Monat 50 Euro, 46 Euro für die Universa Uni-MedA-Exklusiv. Gute Günstige sind laut Finanztest aber auch schon für 10 bis 19 Euro monatlich zu haben.

Erstattet werden in der Regel nicht die vollständigen Behandlungskosten, sondern abhängig von Anbieter und Tarif 40 bis 80 Prozent. Mehr als drei Viertel der Angebote im Test bieten zudem auch Zuschüsse für Brillen. Einige erstatten zumindest alle zwei Jahre einfache Brillen sogar komplett.

Versicherte, die mit ihrer Ergänzungsversicherung unzufrieden sind, sollten nicht einfach kündigen, rät Finanztest. Ein Anbieterwechsel lohne oft nur bei jungen, gesunden Menschen. Besser sei es, beim eigenen Versicherer nach einem passenderen Tarif nachzufragen.

Der ausführliche Artikel „Ergänzungsversicherung für Naturheilkunde“ erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 19.04.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/heilpraktikerpolicen abrufbar.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

20.04.2017, 11.04 Uhr
Joerg B. | Zum größten Teil Quacksalberei!
„Heilpraktiker werden ist nicht schwer
Ausbildung ist nicht zwingend vorgeschrieben: 45 von 60 Multiple-Choice-Fragen richtig und schon ist man Heilpraktiker, hat nano-Reporterin Alexandra Kröber herausgefunden.“
(https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=55004)

… Keine Frage, dass diese Magier und Kräuterhexen eine einflussreiche Lobby haben!
Besonders traurig: Volkshochschulen, die eigentlich mal für die Aufklärung und gegen den Volks-Aberglauben gegründet wurden, mischen inzwischen kräftig mit. Siehe z.B.: http://vhs-goettingen.de/index.php?id=80

Das Ganze ist Teil des Systems und kann vor den diesjährigen Bundestagswahlen wieder ausgiebig besichtigt werden. „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, verlangt offensichtlich zu viel geistige Anstrengung.

Und weil sich am 19.04. der Todestag von Konrad Adenauer zum 50sten Mal gejährt hat:

„Ich habe seit vielen Jahren immer gesagt, Gott ist eigentlich ungerecht gewesen; er hat der menschlichen Dummheit keine Schranken gesetzt, wohl aber der menschlichen Klugheit.“ (https://www.konrad-adenauer.de/biographie/zitate/einsichten)

(Eigentlich ein schöner Spruch für Transhumanisten?!–) Doch wo wären unsere politischen Quacksalber ohne unsere „allzumenschlichen“ Unzulänglichkeiten?
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.