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Mi, 12:00 Uhr
14.06.2017
Biosphärenreservat Karstlandschaft

Nach der Tour gibt es Gegrilltes

Radtour (Foto: Heinz Noack) Glückliche Gesichter und Scherze bestimmten das Ankunftsbild auf dem Hof des Streuobstzentrums in Tilleda, bevor es Erfrischungen und Grillwürstchen aus der Region gab. Damit war nach rund zwei Stunden Fahrzeit der achte Radtag des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz zu Ende gegangen. Es gab keinen Etappensieger, keinen Lorbeerkranz Sieger sind alle gewesen. Keiner war zurückgeblieben, eine kleine Reifenpanne unterwegs wurde mühelos gemeistert.

Die Tour bot viel fürs Auge. Die Goldene Aue am Kyffhäusernordrand ist eine herrliche Landschaft mit vielen Blicken weit in den Harz und das Thüringer Land hinein. Mit dem Radweg auf der Trasse der ehemaligen Kyffhäuser-Kleinbahn bietet sich hier eine günstige Gelegenheit, diese Region gefahrlos und mit wenig Mühe kennen zu lernen. Dazu sollte man sich aber an bestimmten Punkten etwas Zeit nehmen und die Eindrücke wirken lassen. Gelegenheit bieten die Rastplätze, aber auch die Steigungen auf dem Kyffhäusernordrandweg. Die Goldene Aue ist nicht überall glatt und eben. Das mussten besonders hier auch ungeübte Fahrer in Kauf nehmen, was aber keinesfalls die Freude trübte. Auf sich allein gestellt, wäre sicher so manche kleine Pause eingeschoben worden, aber an diesem Tag zog die Gruppe. Vielleicht auch ein Anreiz, nochmal mit der Familie diese Tour zu absolvieren. Die an manchen Stellen gewünschten Ausschilderungen werden bis dahin noch nicht angebracht sein, deshalb ist es für Ortsunkundige ratsam, eine Wanderkarte mitzuführen.

Den Zwischenstopp nach dem ersten Abschnitt von Tilleda bis Kelbra füllte Stadtführerin Angelika Bornkessel mit Erläuterungen über die Stadt Kelbra und das Kyffhäusergebirge aus. Gern hätte man ihr noch länger zugehört, aber es ging ja noch weiter und wieder nach Tilleda zurück. Da spornte dann das leichte Gefälle der einstigen Bahnstrecke zu einem zügigen Ritt an.

Die Tour hat allen gefallen. Mit über 80 Jahren ist Hans Hach aus Roßla auch in diesem Jahr auf seinem nicht ganz so alten Mifa-Rad wieder dabei gewesen. „Es war schön“, freute er sich am Ziel. „Es wird auch im kommenden Jahr wieder einen Radtag im Biosphärenreservat geben“, kündigte Karin Rost, stellvertretende Leiterin der Verwaltung, an: „Den Verlauf und genauen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.“ Dazu gab es von ihr ein herzliches Dankeschön an die Helfer im Hintergrund.

Foto: Heinz Noack

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