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Sa, 11:10 Uhr
11.11.2017
Wichtiger denn je: Überwachungskameras

Die Sicherheit erhöhen

Das eigene Heim oder den Firmenbesitz möglichst ideal absichern ist ein Wunsch, den alle Eigentümer hegen. Mit einem System an Überwachungskameras kann jedes Grundstück, selbst ein größeres Gelände, beständig überwacht werden. Wir haben einige Anregungen für Sie...

Überwachung (Foto: pexels/pixabay.com)
Dazu können 24 Stunden lang Überwachungsvideos gedreht werden, die am Ende dabei helfen können Einbrüche transparent und aufklärbarer zu machen, auch wenn es natürlich keine Garantie darstellt, dass die Ganoven gefasst werden können.

Für den Eigentümer gilt es eine Bestandsaufnahme der zu überwachenden Gebäude zu machen und dann mit einem professionell ausgerichteten Kamerasystem lückenlose Überwachung zu installieren. Allein das Vorhandensein einer solchen Überwachungsmacht ist bereits eine gehörige Abschreckung.

Es geht aber nicht nur um die Abschreckung einiger Einbrecher, die nach jüngsten Studien Häuser mit Überwachungskameras meiden. Der prinzipielle Wunsch immer zu wissen, was in den eigenen vier Wänden passiert, kann auch durch die installierten Überwachungskameras gesättigt werden. Kinder werden überwacht, wenn sie Besuch haben. Viele kaputten Gegenstände oder verschmutzte Ecken sind immer Anlass zur Diskussion und Streit. Mit einer Überwachungskamera lassen sich die Rätsel, wer denn nun Mamas Blumentopf umgestoßen hat, schnell und unkompliziert aufklären.

Auch der Ehepartner ist unter Beobachtung. Sollte er sich erdreisten in der eigenen Wohnung Fremdzugehen, wäre gleich ein Beweismittel geschaffen. Damit lässt sich später sehr gut in die Scheidungsverhandlungen gehen. Die Überwachungskameras helfen also dabei überall die eigenen Augen haben zu wollen. Dazu gehört aber auch, dass nach einer professionellen Vorgehensweise gehandelt wird. Die Kameras müssen voll funktionsfähig eingerichtet werden und die Platzierung ist kritisch. Die Überwachungskameras sollen natürlich nicht schnell entdeckt werden, sondern eher unauffällig im Raum unbemerkt ihre Bilder filmen.

Geschickt platzieren

Die Kameras müssen effektiv platziert werden und die neuralgischen Punkte des Hauses überblicken. So sollte zumindest eine Kamera die Vordertür und eine weitere die Hintertür im Visier haben. Eine Kamera muss als Abschreckungsmedium gut sichtbar angebracht werden, damit auch außerhalb des Grundstücks jedem klar wird, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Weiterhin sollten Fenster, die nicht von der Straße einsichtig sind, ebenfalls mit einer Überwachungskamera gesichert werden. Sollte eine Treppe in den Keller führen, muss auch dieser Hauszugang immer unter Bewachung stehen, da sich Einbrecher über die nicht einsichtigen Wege ins Haus schmuggeln.

Die Installation des Überwachungssystems kann zwar in Eigenarbeit erfolgen, aber generell ist es zuverlässiger, wenn ein professionelles Unternehmen die Einrichtung, Platzierung und Wartung der Kameras übernimmt, um unerwünschte Fehlfunktion, die mehr als ärgerlich sein können, auszuschließen.

Anwendungen perfektionieren

Das eigene Smartphone oder Tablet wird zum Sicherheitsinstrument. Über Live Monitoring kann das Haus beobachtet werden. Das funktioniert natürlich auch mit Innenkameras. Dazu kann ein Aktivitäten-Alarm eingerichtet werden, der eine Email oder Push-Nachricht versendet, wenn auf einer Kamera Bewegung gemeldet wird. Die aufgenommen Datenmengen sollten in einer Cloud speicherbar sein. Durch den Einsatz eines Mikrofons sollte auch Audioübertragung möglich sein und auch muss ein Alarm gesendet werden, wenn erkannt wird, dass sich jemand an der Kamera zu schaffen macht. Das sichere Gefühl ist den Aufwand wert.
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