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Di, 15:30 Uhr
05.12.2017
Neues aus Sondershausen

Container für Baum- und Strauchschnitt

Vertreter von Kleingartenvereinen und Behördenvertreter hatten sich heute nochmal getroffen, um sich über die letzte Frage der Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt auszutauschen. Hier kn mit den Einzelheiten...

Ursula Gisizki, Vorsitzende des Gartenverein „Hopfenberg 1“ e.V. hatte bereits am 31.5. zu so einer Beratung eingeladen und in der Fragestunde des Stadtrates Sondershausen (Probleme mit dem Baum- und Strauchschnitt) im März auf die Probleme bei der Entsorgung des Baum- und Strauchschnitt hin gewiesen hatte.

Neben Bürgermeister Joachim Kreyer nahmen Dr. Michael Fruth (Leiter Umweltamt im Landratsamt)und Vertreter der Firma Remondis teil. Neben Initiatorin Ursula Gisizki nahm auch Klaus Meier Vorsitzender des Kreisverbandes Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde teil.

Gisizki erläuterte noch einmal, welche Probleme besonders ältere Kleingärtner haben, den anfallenden Baum- Und Strauchschnitt zu entsorgen, seit es keine Möglichkeit des Verbrennens mehr gibt. Und nicht nur ihr Gartenverein ist betroffen, denn es gibt allein 30 Verein in Sondershausen und 58 im ganzen Kyffhäuserkreis.

In einer Dia Schau stellte Ursula Gisizki die bisherigen Probleme und die zukünftige Verfahrensweise der Beseitigung von Baum - und Strauchschnitt vor. Die komplette Serie finden Sie in der folgenden pdf-Datei wieder, und besonders zum Ausdrucken geeignet.
Vortrag zu Baum- und Strauchachnitt

Die Verfahrensweise war bereits Gesamtvorstandssitzung des Kleingartenverbandes des Kyffhäuserkreises vorgestellt worden. Die enthaltene Preis sind Testpreise und Remondis behält sich vor, diese Preise gegebenenfalls anzupassen. Auch gilt die Vorgehensweise nur für die Vereine in Sondershausen.

Klaus Meyer würdigte das Ergebnis und hofft, dass es jetzt von den Vereinen in Sondershausen umgesetzt wird. Die Presse wird dazu weitere Informationen erhalten.
Ursula Gisizki hofft, das spätestens ab März in den Vereinen die Vorbereitungen abgeschlossen werden, damit im April und Mai angefangen werden kann.

Einen Knackpunkt gibt es allerdings. Remondis wird für die Container zwar Deckel zur Verfügung stellen für das Verschließen mit Ketten sind die Vereine zuständig.
Hauptproblem wird nämlich der Mülltourismus sein. In die Container kommt nur Baum-und Strauchschnitt, auf keinen Fall anderer Restmüll. Auch dürfen die Container nicht längere Zeit unbeaufsichtigt stehen, um Mülltourismus zu vermeiden.

Eine 4. Gesprächsrunde im Jahre 2020 soll folgen, um die Ergebnisse zu präzisieren.
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Kommentare

05.12.2017, 18.38 Uhr
conccinella | Keine Problemlösung für jedermann
Prima, wenn es für die Spartenmitglieder eine umsetzbare Lösung gibt, aber welche Lösung gibt es für die vielen Gartenbesitzer, welche nicht in einem Verein organisiert sind? Es ist wie so oft in diesem Staat: wer etwas sein eigen nennt, ob Haus oder Garten, muss sich selbst kümmern und wird geschröpft! Oh Mann, wie sorglos lebt so manch Sozialhilfeempfänger & Co.
05.12.2017, 23.25 Uhr
tannhäuser | 2020?
Ich verstehe Sie @ conccinella!

Aber in einer Sparte zu sein birgt heutzutage auch nicht nur nur Vorteile.

Und den Vergleich bezüglich den von allen Verpflichtungen befreiten Sozialhilfeempfängern meinen Sie doch nicht ernst? Oder doch?
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