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So, 05:26 Uhr
07.01.2018
Meldung aus dem Landratsamt

Was steckt dahinter?

In Sondershausen geht das Gerücht um, das Jobcenter Sondershausen müsste umziehen. Da kn nicht nur ein Mal mit der Aussage konfrontiert wurde, gab es eine Anfrage beim Landratsamt.Update..

Auch Verwaltungsleiter Dr. Heinz Ulrich Thiele dieses Gerücht schon zu Ohren gekommen. "Das flammt immer wieder mal auf", so Dr. Thiele, aber konkrete Pläne gäbe es aber nicht.

Dr. Thiele bestätigte aber, dass man schon seiten geraumer Zeit über die Räumlichkeiten des Jobcenters nachdenke, dass im ehemaligen "weißen Haus" in der Schachtstraße von Sondershausen untergebracht ist.

Es gibt dafür zwei wesentliche Gründe, so Dr. Thiele im Gespräch mit kn. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und der bauliche Zustand verschlechtert sich erheblich. Deshalb müsse man über Veränderungen nachdenken.

Auch gab Dr. Thiele zu bedenken, der Weg für betroffene Bürger von der Stadt bis zum Jobcenter ist doch recht weit. Das hier eine Verbesserung im Raum stehe, wäre angebracht, wenn man schon ausziehen müsste.

Nun ja, das mit der Entfernung ist ja nicht neu, denn schon als das Jobcenter in die Schachtstraße verfrachtet wurde, gab es schon manches Kopfschütteln.

Am Gerücht ist also wohl nicht viel dran, aber man darf gespannt sein, ob sich da in den nächsten Monaten etwas tun wird. Zumindest einen konkreten Ort, wo man hinziehen will, gibt es offensichtlich wohl nicht.


Update
Sehr geehrter Herr Tannhäuser. Es gehört zu den Gepflogenheiten, dass bei Anfragen an Behörden zu erst der Pressesprecher der Behörde kontaktiert wird, egal ob Landratsamt oder ein Ministerium in Erfurt.

Im Falle des Landratsamtes ist es nun Mal der Verwaltungsleiter und Pressesprecher Dr. Heinz-Ulrich Thiele. Erst wenn es dort keine ausreichende Information gibt oder er die Antwort nicht geben kann, geht man eine Etage „höher“. Alles klar?

Redaktion kn
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Kommentare

07.01.2018, 06.18 Uhr
tannhäuser
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
07.01.2018, 10.16 Uhr
tannhäuser | Und wieder...
...muss sich Herr Thiele äussern, wenn unzumutbare Zustände zu rechtfertigen sind.

Haben wir eine Landrätin nur für Weihnachtsansprachen, Firmenbesuche und Preisverleihungen?

Wer das Problem der geografischen Lage des Jobcenters sehen will, muss nur um 7.45 Uhr zum Busbahnhof gehen und versuchen, in einen der beiden Busse Richtung Grossfurra zu steigen.

Schönes Thema für den Bürgerdialog und die Wahlwerbekarte von Frau Bressem, die ich gestern im Briefkasten hatte.
07.01.2018, 12.06 Uhr
tannhäuser | Ergänzung
Das Gebäude der Arbeitsagentur am Kaufland befindet sich mitten in der Stadt und ist auf jeden Fall gross genug, um auch das Jobcenter zu beherbergen.

Wer arbeitslos wird, muss sowieso erst ALG 1 beantragen. Wenn das abgelehnt wird, könnte man im selben Haus Hartz-IV beantragen.

Alle zuständigen Mitarbeier sitzen in einem Haus, könnten sich bei Unklarheiten gegenseitig aufsuchen und nachfragen.

Das würde Zeit, Kosten, lange Wege und Wartezeiten für Behörde und Kunden sparen.
07.01.2018, 13.44 Uhr
tannhäuser | Sehr geehrte Redaktion!
Vielen Dank für die Auskunft.

Das Naheliegende war mir so nicht bewusst. Ich werde das zukünftig berücksichtigen.
07.01.2018, 20.20 Uhr
Friedrich1. | Generell gilt in der
Bundesrepublik Deutschland,
eines, daß keinerlei Daten an eine andere deutsche Behörde verschickt werden dürfen.

Es sei denn, der Betroffenene stimmt zu, aber mit Unterschrift.

Oder der Betroffene ist Harz 4 Empfänger.
Hier läuft alles anders, entgegen dem Grundgedanken der Vätern des Grundgesetzes !
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