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Sa, 00:01 Uhr
10.02.2018
Meldungen aus der Region

Wie sicher ist Sondershausen am Rosenmontag?

Sowohl die Stadtverwaltung Sondershausen, als auch das Landratsamt Sondershausen bekundeten, wir machen alles, damit die Närrinnen und Narren friedlich feiern können. Was getan wird, erfahren Sie hier...

Los geht es am Rosenmontag mit dem großen Faschingsumzug durch die Stadt auf der bekannten Route, mit Start in der Güntherstraße. Die eigentliche Rosenmontagsparty findet auf dem Markt von Sondershausen statt und endet für die Verkaufswagen definitiv um 14:00 Uhr, wie die Stadt Sondershausen ausdrücklich betont.

Für die Sicherheit der Feiernden sind die Stadtverwaltung Sondershausen und die Polizei der Polizeiinspektion Kyffhäuserkreis (PI) zuständig. Der Leiter der PI Polizeioberrat Hartmut Wachtel wird am Markt mit einem Einsatzfahrzeug den Einsatz der Polizeikräfte organisieren. Es werden genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.
Die wird zusätzlich durch eine nicht genannte Zahl von Security -Kräfte ergänzt,engagiert durch die Stadt Sondershausen, die für einen geordneten Ablauf sorgen sollen.

Aussicherheitgründen werden im Rosenmontagsumzug keine Reiter zugelassen, nur zwei geführte Gespanne sind erlaubt, so Stefan Schard zum Sicherheitskonzept der Stadt Sondershausen.

Für Ordnung und Sicherheit zwar selbst nicht zuständig, wird das Landratsamt trotzdem vor Ort aktiv sein. Wir werden uns um die Einhaltung des Jugendschutzes kümmern, war aus dem Landratsamt zu hören.

Zwar ist das Landratsamt selbst geschlossen, wird aber mit 20 Personen auf die Einhaltung des Jugendschutzes achten. Zusätzlichen werden sich 15 Personen am Handy in Rufbereitschaft befinden.
Es werden drei Streifen mit je zwei Polizisten und zwei Mitarbeitern in der Stadt unterwegs sein, um zu kontrollieren, ob die Bestimmungen des Jugendschutzes eingehalten werden. Sollten angetrunkene Jugendliche angetroffen werden, so werden Räumlichkeiten bereitgestellt (so im JUST), bis sie von ihren Eltern abgeholten werden können. Wir wollen sie ja nicht in die Ausnüchterungszelle der Polizei bringen, so Pressesprecher Dr. Heinz-Ulrich Thiele auf Nachfrage.

Und was wird mit dem Thema Flüchtlinge? Hier werden zwei Mal zwei Streifen a zwei Polizisten und zwei Mitarbeiter des Landratsamtes unterwegs sein. Die beiden Flüchtlingsunterkünfte Borntal und Güntherstraße werden mit je zwei Mitarbeitern besetzte sein. Zusätzlich werden vier Mitarbeiter des Landratsamtes in Rufbereitschaft stehen. Auch die Ausländerbehörde des Landratsamtes (Sitz in der Galerie am Schlossberg) wird ausreichend besetzt sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch nach 14:00 Uhr und besonders in den Abendstunden, die bisherigen Brennpunkte Galerie, Planplatz, Wippertor und vor dem Kaufland bei den Kontrollen nicht vergessen werden.

Von den Ordnungsbehörden wurden Voraussetzungen getroffen, das am Rosenmontag friedlich gefeiert werden kann.
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