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Mo, 16:02 Uhr
23.04.2018
Bürgermeisterwahl in Sondershausen

Direktwahl auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte möglich

Da es immer wieder Anfragen gab. Briefwahl auch zur Bürgermeisterstichwahl möglich. Dazu nochmals eine Mitteilung der Stadtverwaltung Sondershausen...

Auch zur Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters von Sondershausen am 29. April 2018 besteht die Möglichkeit, im Vorfeld des Wahlsonntages die Stimme abzugeben.

Seit Donnerstag, dem 19. April 2018, können Bürger, die per Briefwahl oder vor dem Wahltermin wählen möchten, im Bürgerbüro der Stadt Sondershausen (Carl-Schroeder-Straße 9) während der Öffnungszeiten in einer extra für diesen Zweck eingerichteten Wahlkabine wählen.
Gleichzeitig besteht die Möglichkeit der Briefwahl von zuhause aus. Dazu sollten die entsprechenden Felder auf der Wahlbenachrichtigungskarte ausgefüllt worden sein und beim Bürgerbüro vorliegen. Die Briefwahlunterlagen können aber auch ohne Benachrichtigungskarte persönlich im Bürgerbüro der Stadt beantragt werden. Diese werden dann an die Wohnortadresse geschickt.

Ebenso ist es möglich, Wahlscheine und Stimmzettel zur Briefwahl online zu beantragen. Dazu findet sich auf der Startseite der Sondershäuser Homepage (www.sondershausen.de) ein entsprechender Link, der die Interessierten direkt zum Antragsformular führt. Hier können dann ganz bequem die Wahlunterlagen angefordert werden.

Eine telefonische Beantragung der Wahlunterlagen ist jedoch nicht möglich.
Die Direktwahl am Sonntag ist für die Wähler in den Wahllokalen auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte möglich. Es sollte dazu jedoch der Personalausweis vorgelegt werden.
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Kommentare

24.04.2018, 20.00 Uhr
cui bono | Wie steht es eigentlich mit der innerbetrieblichen Datensicherheit?
Das man seinen Wahlbrief nicht an der Pforte dem Beamten seines Vertrauens übergeben sollte, hat sich bei der letzten Kommunalwahl vor einigen Jahren gezeigt. Eine mir bekannte Person, gab die Briefwahlunterlagen seiner Familie dort ab, nach der Auszählung im Wahlbezirk, war die Anzahl der Stimmen, jedoch geringer als die eigenen abgegebenen!
Logisch, er zog daraus für die Zukunft seine Schlussfolgerungen.

Wie sicher ist aber die Briefwahlurne selbst, gegen unbefugtes Öffnen vor der öffentlichen Auszählung. Ist sie sicher verschlossen? Ist der Schlüssel sicher deponiert? Verschiedene Papiersiegel, alte und neue waren jedenfalls bei der aktuellen Wahl sichtbar. Das winzige Schloss öffnet sich vermutlich durch anhusten.
Ich würde mich freuen, wenn z.B. Herr Aschenbrenner sich dazu hier äußern könnte. Ich habe in der Vergangenheit ähnliche Diskussionen gehört.
Vielen Dank für die Antwort.
25.04.2018, 06.45 Uhr
tannhäuser | So weit ich mich erinnere...
...an meine Zeit als Wahlhelfer, wurden vor nicht allzu langer Zeit die verschlossenen Briefwahlumschläge gesichert ins entsprechende Wahllokal geliefert und nach Schliessung des Lokals zwar gesondert aufgeführt, aber von denselben Leuten ausgezählt, die dort ehrenamtlich tätig waren.

Deshalb war ich überrascht, als ich neulich im "Heimatecho" las, dass die Briefwahlstimmen gesondert ausgezählt werden und das Ergebnis nur gemeldet wird.

Wer überprüft die ausgezählten Stimmen mit den im Wählervererzeichnis abgestrichenen Bürgern?

Ich will auch nichts unterstellen, aber ein Statement zu dieser aktuellen Rechtslage (?) würde mich ebenfalls interessieren.
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