nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
So, 23:31 Uhr
13.05.2018
Kulturszene aktuell

"Im Olymp der Götter" eröffnet

Zum Internationaler Museumstag 2018 eröffnete im Schlossmuseum Sondershausen eine neue Sonderausstellung zum Sondershäuser Künstler Ronald Paris und auch wenn es notgedrungen war, einen passenderen Ort konnte man nicht finden. Warum, erfahren Sie hier...

Am 13. Mai 2018 begehen die Museen in Deutschland und der ganzen Welt den Internationalen Museumstag. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Netzwerk Museum“. Dieser Tag wird auch im Schlossmuseum Sondershausen zu Veranstaltungen genutzt. Eine davon war die Eröffnung der Sonderausstellung "Aquarelle zu Dramen und Sonetten von William Shakespeare und Gouachen aus Irland.

Das Schlossmuseum Sondershausen lädt am Sonntag, den 13. Mai 2018 von 10 Uhr bis 17 Uhr zum Besuch seiner Ausstellungen ein. Der Eintrittspreis ist an diesem Tag auf 2 Euro ermäßigt.

"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Traditionell finden die Vernissage zu Sonderausstellung im im Blauen Saal von Schloss Sondershausen statt, aber die Musikschule Konservatorium Carl-Schroeder war schneller und führte dort zeitgleich das Abschlusskonzert zum Carl-Schroeder-Wettbewerb durch. Also verlegte man die Vernissage in den Riesensaal, was durchaus zum Thema der Ausstellung passte.

"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Künstler Ronald Paris und Museumsdirektorin Christa Hirschler dankten sich gegenseitig, dass diese beeindruckende Ausstellung durchgeführte werden konnte. Anlass war der 85. bevorstehende Geburtstag des in Sondershausen geborenen Künstlers. Es war nicht die erste Ausstellung in Sondershausen. Paris dankte Hirschler und dem Museumsteam für die gelungene Präsentation der Werke, denn er konnte selbst nicht beim Gestalten der Ausstellung dabei sein.

Ermöglicht wurde diese Sonderausstellung durch das besondere Engagement von Götz Starke, dem es gelang ein Netzwerk finanzieller Unterstützer von Sondershäuser Firmen (Starke Druck und Werbeerzeugnisse, Baural Spazialbaugesellschaft mbH, Schreinerei Langner) und Einrichtungen (Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis) zu gewinnen, diese Ausstellung zu ermöglichen. Dazu gab es für alle Beteiligten den Dank von Hirschler und von Paris (siehe Bildergalerie).

"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Laudator war Prof. Dr. Peter Arlt (Gotha), der sehr umfangreich die Werke würdigte. Und so ging er getrennt auf die beiden Ausstellungsteile ein, Aquarelle zu Dramen und Sonetten von William Shakespeare, und beleuchtete den historischen Hintergrund.

"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Im zweiten Teil der Ausstellung sind Gouachen aus Irland zu sehen. Ronald Paris sammelte seine Eindrücke bei vier längeren Reisen durch Irland.

Leider war Prof. Dr. Peter Arlt trotz Mikrofon schlecht zu verstehen. Ronald Paris erbat am Ende der Veranstaltung das Manuskript zum Studieren!

Bevor es aus dem Riesensaal dann zur eigentlichen Ausstellung ging, dankte Paris, dass sich die Stadt Sondershausen immer wieder an den Sohn der Stadt erinnert, auch wenn er jetzt in Rangsdorf lebt.
Eine kräftige Spitze gab es von Ronald Paris in Richtung Regierung in Berlin. Statt für die Waffen Geld auszugeben sollte die Kunst gefördert werden, damit es nicht notwendig ist, dass Firmen und Einrichtungen solche Ausstellungen finanziell unterstützen müssen.

"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Künstlerisch wurde die Vernissage bereicht durch Christiane Marx auf der Viola da Gamba und Martina Zimmermann Violine.

Neben vielen kunstinteressierten Bürgern war auch der bedeutende Maler Sondershausens Gerd Mackensen und Politiker wie Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) und der neugewählte Bürgermeister Jens Grimm (pl) bei der Eröffnung dabei.

Die Sonderausstellung ist vom 13. Mai bis 19. August 2018 zu sehen. Es lohnt sich, seine Schritte wieder Mal ins Schlossmuseum zu richten!
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
"Im Olymp der Götter" eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

14.05.2018, 14.50 Uhr
SiGel | Lieber tannhäuser, die schönsten Geschichten schreibt das Leben...
Lieber tannhäuser, manchmal bewundere ich ihre Hartnäckigkeit in Sachen Ablehnung von Parteizugehörigkeit und gleichzeitig Glorifizierung von Parteilosigkeit. Um es mal in ihrem Sprachwortschatz zu sagen, man kann ihnen auf diesem Gebiet durchaus auch eine Art Zwangsneurose attestieren.

Einer Mitkommentatorin gleich einem Vergleich einer Schlange im Sondershäuser Schlangennest zu unterwerfen, ist ein fragwürdiger Sachverhalt, der insofern hinkt, als das sie in keinster Weise Fakten ihrer Behauptungen liefern können und lediglich Vermutungen in den Raum stellen. Das sollte eigentlich unter der Würde eines ehemaligen Offiziers der NVA sein. Nun gut, sei es drum.

Aber so richtig schmunzeln musste ich doch eben, als ich die Bildergalerie dieses Artikels sah. Bei Betrachten von Bild 22 fiel mir ganz spontan ihr letztes Zitat ein: "Da scheint ja bei einigen der Stachel tief zu sitzen, ein parteiloses Stadtoberhaupt bekommen zu haben, der nicht darauf angewiesen ist, sich bei seiner Zentrale anzubiedern oder die Bonzen bei Besuchen in der Stadt zu hofieren."

Ich lasse das jetzt mal einfach unkommentiert im Raum stehen. Möge sich jeder sein eigenes Bild machen.
15.05.2018, 06.24 Uhr
tannhäuser | Sie denken zu komplex, liebe SiGel!
Erstens wusste ich nicht, dass Sie eine Frau sind, sonst hätte ich das Wort "Schlange" nicht verwendet. Wobei ich nicht dafür verantwortlich bin, dass Gattungs- oder Artenbegriffen in Flora und Fauna die entsprechenden geschlechtsspezifischen Artikel zugeordnet wurden.

Diesen Artikel hier habe ich nicht kommentiert, die abgebildeten Menschen damit ebenso wenig.

Wenn Sie sich beleidigt fühlen, entschuldige ich mich bei Ihnen. Da ich Sie nicht zu kennen glaube, hatte ich Sie persönlich nicht im Sinn bei der Verwendung der Metapher (Schlangengrube).

Zur Beseitigung des Pulverdampfes hier ein Gleichnis aus der Bibel: Daniel (Steffen Grimm) steigt freiwillig in die Löwengrube.

Das sind schöne stolze Tiere, auch die Frauen, obwohl das mit den Mähnen nicht so wörtlich auf das nicht mehr geschlechtspezifische Merkmal Frisuren der Menschen übertragbar ist.

Hätten Sie meine früheren Kommentare gründlicher analysiert, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich Parteizugehörigkeit per se überhaupt nicht ablehne und schon gar nicht eine Parteilosigkeit glorifiziere.

Nur sollte das entsprechende Parteibuch bei Personenwahlen nicht Vorrang vor Kenntnissen und Wissen bekommen.

Was daran zwangsneurotisch sein soll, werde ich später bei Freud und Jung nachlesen.

Ich betrachte das mal als Satire. Mit dieser Erklärung ist auch ein gewisser Deniz Yücel durchgekommen, als er Thilo Sarrazin einen zweiten und tödlichen Schlaganfall wünschte oder die Flutung Deutsschlands mit muslimischen Analphabeten als "Völkersterben von seiner schönsten Seite" bezeichnete.

Also alles gut und machen Sie es zukünftig wie andere Kommentatoren: Nicht alles so ernst nehmen und nicht gleich an die Decke gehen.

"Was darf Satire? Alles." Kurt Tucholsky.
15.05.2018, 09.48 Uhr
Frauenberger | Schlechte(r) Verlierer(in), liebe(r) SiGel
Also langsam wird es wirklich peinlich, SiGel. Jedem, der ihre Kommentare halbwegs aufmerksam verfolgt, dürfte inzwischen klar sein, um wen es sich bei ihnen handelt. Unklar ist nur noch, wer von beiden die Kommentare schreibt. Er oder sie?! Eins steht fest... Silvia Gelbke heißen sie nicht. Sind sie immernoch nicht über den Wahlausgang hinweg? Können sie so schlecht verlieren? Warum müssen Sie Herrn Grimm bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Misskredit bringen? Es ist ja löblich, wie sie sich für ihren „Favoriten“ einsetzen (oder soll man beim Beziehungsstatus“ noch genauer werden?) Wo bitte sehen sie auf Bild 22 ein „Anbiedern“. Ich sehe Frau Marx im Gespräch mit Herrn Mackensen. Herr Grimm steht lediglich daneben. Es handelt sich um eine Momentaufnahme, die nur sie liebe(r) SiGel in gewohnt zynischer Manier für sich interpretieren. Ich bin mir sicher, dass sich Herr Grimm bei dieser Veranstaltung auch mit anderen Menschen unterhalten hat. Aber das ist ja für sie uninteressant. Bild 22 ist ihr Ding. Sehr schön.
15.05.2018, 19.01 Uhr
SiGel | @Frauenberger: Einfach mal auf tannhäuser hören!
Werte(r) "Frauenberger",

wenn es ihnen so peinlich ist, was ich schreibe, warum lassen sie sich trotzdem zu einem Kommentar verleiten und verhelfen mir dadurch vielleicht zu größerem schriftstellerischen Ruhm damit?

Bezüglich meiner Herkunft darf ich ihnen ausdrücklich versichern, dass sie mit ihrer angeblichen "Ahnung" deutlich im Trüben fischen. Ich habe, ausser letztens meinen Garagenschlüssel, nichts verloren. Ob ich durch diesen Verlust nun eine gute oder schlechte Verliererin bin, vermag ich nicht objektiv einzuschätzen. Da will ich sie in ihrer freien Meinungsentfaltung nicht beeinflussen.

Bezüglich ihrer Interpretation des Bildes 22 möchte ich mit dem Zitat ihres Vorkommentators antworten, der da schrieb: "Also alles gut und machen Sie es zukünftig wie andere Kommentatoren: Nicht alles so ernst nehmen und nicht gleich an die Decke gehen.

"Was darf Satire? Alles." Kurt Tucholsky."

In diesem Sinne, locker bleiben...
15.05.2018, 23.49 Uhr
tannhäuser | Zitate sind kulturelles Allgemeingut.
Aber bitte, SiGel, brauchen Sie ausgerechnet mich zur Rechtfertigung gegenüber Frauenberger?

Meinen Kommentar auf Ihre Vorwürfe gegen mich haben Sie ja mehr oder weniger elegant ignoriert.

Suchen Sie sich eigene Argumente:

"Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht." Oscar Wilde.

Wobei wir schon wieder bei einer Parteidisziplin wären, die scheinbar Herrn Krautwurst zur Flucht aus selbiger veranlasste.

Die Partei, die Partei hat immer Recht...Oder Mutti oder Pippi Langstrumpf...
16.05.2018, 08.14 Uhr
SiGel | Kein Guter Witz ohne ein bisschen Bosheit
Lieber tannhäuser,

eigentlich sollten sie sich ja freuen, wenn ich sie zitiere, zeigt es doch dem Leser, dass ich durchaus Sympathie für ihre Art des Kommentierens empfinde, auch wenn wir politisch selten auf einen Nenner kommen.

Ihre Entschuldigung bezüglich des Schlangenvergleiches nehme ich gerne an. Sie zeugt von einem noblen Charakter. Herzlichen Dank dafür.

Sehr gerne möchte ich an dieser Stelle noch ein selbst ausgesuchtes Zitat für Frauenberger bringen, um ihm oder ihr aufzuzeigen, dass ein wenig Satire noch niemanden geschadet hat.

„Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bisschen Bosheit. Die Bosheit eines guten Witzes ist der Widerhaken, der ihn haften lässt.“
(Richard Brinsley Sheridan)
16.05.2018, 08.31 Uhr
tannhäuser | Gern geschehen, SiGel!
Bleiben Sie mir bitte hier erhalten.

Danke für die Bezeichnung "nobel". Meine Frau sagt immer: "Ein Offizier und Gentleman".

Vielleicht sollte ich doch noch in die Politik einsteigen, natürlich als parteiloser Kandidat oder für eine unabhängige Wählervereinigung.

Und wo immer Sie Mitglied sind: Witzigere und höflichere Wortgefechte als Strauss und Wehner oder das vom Blatt abgelesene Gestotter mancher Abgeordner*Innen ohne Berufs- oder Studienabschluss, aber mit dem richtigen Parteibuch (Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen) bekommen wir auf jeden Fall auf die Reihe.

→ Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.