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Di, 00:09 Uhr
15.05.2018
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Ramelow will vermitteln

Gestern besuchte Thüringens Ministerpräsident Heldrungen. Bevor es zum neuen Dialogformat mit Bürgern ging, besuchte er zwei Unternehmen in Heldrungen...

Sein erster Kurzbesuch führte ihn auf den Gutshof nach Braunsroda. Bodo Ramelow (Die Linke) bewunderte das Engagement der Familie derer zu Bismarck. Was die in ihrem Alter noch auf die Beine stellen ist bewundernswert und sollte Nachahmung bei jüngeren Leuten finden.

Danach ging es zum Ortsteil Bahnhof Heldrungen. Hier besuchte er die IBKM Group.

Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hier wurde er von Geschäftsführer Dr. Steffen Krauspe und seinem Team empfangen. Bei der Besuchsdelegation dabei, Landtagsmitglied Dr. Iris Martin-Gehl und Landrätin Antje Hochwind, sowie Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke.

D. Krauspe stellte die Unternehmensstruktur diese Familienunternehmens vor, bei dem die Nachfolge mit Tochter und Sohn bereits geregelt sind. Am bekanntesten sind die Fachausbildungen für Kinderpflege, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Ergotherapeuten und Altenpflege.

Mit der Thüringer Gemeinschaftsschule "Armin Müller-Stahl" hat man zwei Standorte im Kreis, in Heldrungen und Sondershausen. Es wird eine echte Gemeinschaftsschule die von der 1. Klassenstufe bis zum Abitur führt und zur Zeit 500 Schülerinnen und Schüler hat.
Standort Heldrungen ist jetzt bei Klassenstufe 10 angekommen und Sondershausen bei der Klassenstufe 6. Wir wachsen also noch so Dr. Krauspe. Viel Wert legt man auf künstlerische Erziehung und hatte auch einige Arbeiten des Kunsterziehers ausgestellt. So lernt jedes Kind mindestens ein Musikinstrument zu spielen.

Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bei der Begrüßung erinnerte man sich noch an die frühere Begegnung und schwelgte kurz in der Erinnerung. Dabei ging es um eine warme Flasche Bier und beide musste gestern immer noch lachen.

Bekannt ist auch das IBKM Praxismanagement. Man betribt 10 Praxen für Ergotherapie, mit 2.000 Behandlungen pro Woche. Auch in Sondershausen ist eine Praxis.

Ramelow betonte, bei der Ausbildung von Krankenpflege und Gastronomie müsse man neue Wege gehen. Er informierte über eine Zusammenarbeit mit Vietnam und der Hochschule in Lemberg (Ukraine). Es erfolgt eine Sprachausbildung noch in ihren Heimatländern und die Ausbildung dann hier in Deutschland und den Einsatz. Das klappt nur mit privatem Einsatz.

Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Dr. Krauspe informierte über einen anderen möglichen Weg, zur Ausbildung. Nicht im Ausland suchen, sondern hier auf dem platten Land. Aber wir haben keine Infrastruktur um oft von A nch B zu kommen. Dr. Krauspe hat ein Projekt zur Kleingrupperegelung mit einem Maßnahmenplan zur Zertifizierung.

Ziel ist es eine Gruppe von Reinigungskräften (ein Beispiel) aus mehreren Ortschaften durch zu führen. Problem allerdings. Die Landesagentur Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit "spielt nicht mit". Ramelow: Ich kann nichts versprechen, aber ich werde mich bei der Landesagentur für das Projekt einsetzen.

Landrätin Antje Hochwind (SPD): Wir brauchen im Kreis individuelle Lösungen.
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ramelow will vermitteln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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