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Mo, 17:59 Uhr
11.06.2018
Bundespolitiker äußern sich

Entwicklung der Kinderarmut in Thüringen

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl (AfD) erkundigt sich bei der Bundesregierung nach der Entwicklung der Kinderarmut in Thüringen. Dazu diese Meldung...

2015 lebten in Thüringen noch 48.627 Kinder unter 18 Jahren in Armut (15,9%). „Das sind zu viele“, sagt Pohl, der seit der Bundestagswahl seine Fraktion im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales vertritt. Ihm mache vor allem der hohe Anteil in den ländlichen und strukturschwachen Gebieten wie Nordhausen und dem Kyffhäuser Kreis sorgen: „Hier sind über 21% aller Kinder über Jahre hinweg auf Grundsicherungsleistungen wie Harz IV angewiesen, wie die Bertelsmann Stiftung jüngst in einer alarmierenden Studie festgestellt hat.“


Pohl führt dies auf eine langjährige fehlgeleitete Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik zurück. Es werde einfach zu wenig dafür getan, Arbeitsplätze in Thüringen zu erhalten und neue zu schaffen. „Die Löhne sind zu niedrig, die beruflichen Perspektiven für junge Menschen schlecht.“

Statt der Abwanderung von ausgebildeten Fachkräften zuzuschauen sei die Bundesregierung in der Pflicht, gerade im Osten die Maßnahmen zur Ansiedlung von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen zu verstärken.

Wahlkreisbüro: Jürgen Pohl
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