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Sa, 09:27 Uhr
04.08.2018
Brandgefahr:

Bei großer Hitze besser aufs Grillen verzichten

In Europa toben Waldbrände. Auch hier herrscht vielerorts die höchste Waldbrandstufe. Die Böden sind ausgedorrt, der Rasen vergilbt. Im Zweifel reicht ein Funke, um einen Flächenbrand zu entfachen. Der TÜV Thüringen rät derzeit vom Grillen mit Holzkohle ab...

Bei großer Hitze besser aufs Grillen verzichten (Foto:  )
Mit Temperaturen über 30 Grad und langen Trockenphasen steigt die Brandgefahr. Bei uns zu Lande ist es zwar noch zu keinen großen Waldbränden gekommen, allerdings standen bereits etliche Felder in Flammen. Oftmals reicht ein einziger Funke, um ein Feuer zu entfachen. Gerade beim Grillen mit Holzkohle besteht diese Gefahr durch Funkenflug.

In Wäldern sind das Grillen und der Umgang mit offenen Feuer generell verboten. Beliebte Orte für das Grillvergnügen sind jedoch Gärten und Parks. Doch aufgrund der Trockenheit sollte derzeit auch dort aufs Grillen mit Holzkohle verzichtet werden. Holzkohle verbrennt je nach Holzsorte bei 800 Grad Celsius. Zwar sind die Grillgeräte so konstruiert, dass die Hitze gut abgeleitet wird, da aber glühende Kohlepartikel mehrere Meter weit wegfliegen können, macht den Einsatz eines Holzkohlegrills im Hochsommer so gefährlich.

Wer trotzdem nicht aufs Grillen verzichten möchte, sollte bei diesen Temperaturen besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Grill sollte unbedingt auf einem festen, ebenen und feuerfesten Grund aufgestellt werden auf keinem Fall den Grill auf dem trockenen Rasen platzieren. Ein windgeschützter Aufstellplatz ist ebenfalls zu empfehlen. Für den Notfall sollte ein Eimer mit Löschwasser in unmittelbare Nähe parat stehen. Zum Anzünden dürfen nur geprüfte Grillanzünder benutzt werden, die der Norm DIN EN 1860-3 entsprechen. Feste Anzündhilfen sind sicherer als flüssige. Auf gar keinen Fall dürfen Spiritus, Benzin oder andere leichtentflammbare Flüssigkeiten verwendet werden.
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