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Mo, 19:44 Uhr
06.08.2018

Biker auf Vormarsch

Das Radfahren wird immer beliebter und auch die gesunde Waldluft wollen Radfahrer genießen. Da ist kn etwas aufgefallen, über das man mal bei Kreissportverband, Tourismusverband und ThüringenForst diskutieren sollte....

In den letzten Tagen war kn mal in fremden Gefilden unterwegs, genauer gesagt im Westerzgebirge. Da bei war kn auch bei längeren Wanderungen im Wald unterwegs. Aufgefallen ist dabei eines:

Die Zahl der Wanderer, die noch zu Fuß unterwegs waren war verschwindend gering, gegenüber der Zahl der Wanderer, die mit dem Rad, meist dem Mountainbike unterwegs waren. Auffällig daabei, viele Strecken waren auch extra auch für Radfahrer freigegeben und keiner störte sich dran. Fußgänger und Radfahrer kamen sich nicht ins Gehege.

Warum soll das bei uns in der Region nicht gehen? Es sollten viel mehr Wege auch für den Radverkehr auch bei uns zugelassen werden. SachsenForst scheint da keine Probleme zu haben, Wege für Radfahrer frei zu geben, im Gegenteil.

Biker auf Vormarsch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bei rund 80 Kilometer die kn im Wald gewandert in einer Woche gewandert war, wurde gerade mal 10 Wanderer zu Fuß entdeckt. Nach dem 60. Radfahrer hat kn beim Zählen die Übersicht verloren. Und nicht nur einmal stieß kn dabei auf diese Warnschilder.

Biker auf Vormarsch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Da kreuzen sogar richtige Bikerwege die Wanderwege. Und die Warnung erfolgt durch SachsenForst.

Biker auf Vormarsch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es wurden in Absimmung mit SachsenForst und einem Sportverein speziell Mountainbikestrecken durch den Wald angelegt. Hier kann man sich mal wirklich im Gelände üben.

Biker auf Vormarsch (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Für diese Strecken bedarf es eine besondere Genehmigung durch den Sportverein. Nicht bekannt ist, ob es nur für Vereinsmitglieder ist, oder man sich auch als "Fremdnutzer" gegen Gebühr auf diesen Trail begeben darf.


In jedem Fall eine tolle Sache, diese Biker-Trails. Aber auch das Wege im Wald auch für Radwanderer ausgewiesen werden, sollte Schule machen. Was bei SachsenForst geht, sollte sollte auch bei ThüringenForst möglich sein.

Denn was spricht dagegen, mehr Radwege auch bei uns durch den Wald auszuweisen? Man braucht keine besonderen Befestigungen der Wege. Werden die Wildtiere wirklich so aufgeschreckt? Da solche Strecken meist nicht im Winter befahren werden, dürfte das Aufscheuchen des Wildes kam nicht das Problem sein. Zumal Radfahrer, so die Erfahrung der letzten Woche meist weniger Lärm machen, als manche Wandergruppe zu Fuß.

Kreissportverband, Tourismusverband und ThüringenForst sollte sich mal zusammen tun, und sehen was da wo zu machen ist, meint kn. Zumindest hatten früher schon mal Mountainbiker angefragt, ob solche Strecken nicht ausgewiesen werden könnte (da war kn noch ehrenamtlicher Wegewart Wandern und Radwandern).

Auch wenn die Fläche Waldwildnis auf dem Possen festgelegt wird, sollte auch an Wanderer und besonders an die Zahl der rasant stegenden Radwanderer zu denken.
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Kommentare

06.08.2018, 20.58 Uhr
Kobold2 | Unterirdisch unterentwickelt
ist unsere Region in diesen Punkt.
Sowohl in der Politik, als auch in den Köpfen Nichtradler.
Wobei es manch einem sicher gut tun würde mal umzusteigen. Der Zeitvoteil im Stadtgebiet ist erstaunlich gering zum Auto.
Nur kommen leider Radwege in der Verkehrsplanung kaum vor.
Bürgersteige einfach als Radwege auszuweisen ist in meinen Augen eine billige Verzweiflungstat für fehlenden Willen.
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