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Di, 11:07 Uhr
07.08.2018
Neues aus Sondershausen

Schäden am Unstrut-Werra-Radweg

Im Bereich Jecha in Richtung Berka treten am Unstrut-Werra-Radweg (UWR) in Sondershausen Schäden auf, deren Bearbeitung nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte. Hier kn mit den Einzelheiten...

Dort, wo die Brücke die Waldstraße überquert, gibt es vor und hinter der Brückenüberspannung teils schon erhebliche Risse im Asphalt und nicht nur ein paar Zentimeter. Durch was die Risse hervorgerufen werden, muss mit Sicherheit erst ermittelt werden. Schäden durch Hitzeeinwirkung scheinen es wohl nicht zu sein. Eher kommen wohl Senkungserscheinungen in Betracht.

Schäden am Unstrut-Werra-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wenn sich die Risse noch verbreitern, wird das Ganze vor allem für Radfahrer auf einem Rennrad mit ihren schmalen Reifen durchaus gefährlich. Gefährlich deshalb, weil die Risse in Längsrichtung verlaufen. Querrisse werden nicht ganz so gefährlich, da holpert es eben mal.

Schäden am Unstrut-Werra-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bevor es in den Winter geht, sollten die Risse wohl vergossen werden, nicht das eindringende Feuchtigkeit beim Gefrieren nicht noch größere Schäden verursachen.
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Kommentare

07.08.2018, 12.19 Uhr
tannhäuser | Immer etwas Neues und nichts Gutes!
Zuerst der Streit, wer wo für die Entfernung/Beschneidung von in die Strecke wachsenden Büschen zuständig ist, und nun also die ersten gefährlichen Schäden.

Zwischendurch war bestimmt noch anderes, das ich verdrängt/vergessen habe.

Wenn es an der Hitze liegt, geht die Zuständigkeitsschieberei sicherlich weiter und es tut sich garantiert nichts mehr, zumindest nicht 2018.

Sollten es Baufehler sein, hat wohl die zuständige Firma die Verantwortung und muss ausbessern.

Oder ticken auch in diesem Falle die Uhren hier mal wieder völlig anders?

Muss erst ein Landespolitiker eine Radtour ankündigen oder ein Lokalpromi schwer stürzen, damit repariert wird?
08.08.2018, 11.12 Uhr
Kobold2 | Konsens
Wie schon hier an anderer Stelle geschrieben, bekommt man das Thema Radfahren und Sdh nicht in einen positiven Zusammenhang. Für diesen überregionalen Radweg können unsere Politiker wenig. Der wurde an anderer Stelle geplant.
Bis jetzt haben sie es auch versäumt einen gescheiten Nutzen daraus zu ziehen. Also braucht man sich doch auch nicht darum zu kümmern.
Weitere Beispiele sind der mühsam erkämpfte Radweg Gänsespitze > Jecha. Im Frühjahr mal halbherzig mit etwas Splitt ausgebessert, aber diesen nicht angewalzt!
Loser Splitt erfreut jedes Radfahrerherz.
Die andere Seite der Wipper ist nur von einigermaßen sportlichen Radlern nutzbar, aber nicht durchgehend, da bei Drei Linden total zugewachsen. Da haben selbst Fußgänger Probleme.
Ich weiß, es ist kein ausgewiesener Weg, aber man umgeht damit die Anfeindungen der Fußgänger, auf dem auch als Radweg ausgewiesenen Fußweg, in der Frankenhäuser Strasse.
Überhaupt ist es total toll als Radfahrer auf unseren Gehwegen unterwegs sein zu dürfen. Unglaublich spannend, immer damit konfrontiert zu werden, an einer der zahllosen Grundstückseinfahrten abgeschossen zu werden.
Beim Rückbau der ehemaligen B4 kam das Thema Radweg ja auch nicht vor. Man könnte so ja mal die Bebraer Teiche erreichen, vor allem Kinder und Jugendliche in den Ferien.
Radwege nach Kelbra , oder Großfurra werden wohl Utopie bleiben. Der Nachbarkreis ist in der Gegend schon weiter. Ein Radweg zum Gewerbegebiet Schachtstr. könnte auch für etwas Entlastung im täglichen Verkehrsgetümmel sorgen.

Allein der Umstand, das man in SDH so wahnsinnig sicher auf dem Rad ist, lässt viele, auf Grund des gesunden Selbsterhaltungstriebs, darauf verzichten. So fällt wenigstens die Unfallstatistik nicht so schlecht aus.
Es gibt hier reichlich zu tun, vor allem wenn man sich den Tourismus auf die Fahnen geschrieben hat. Nur sollte man auch mal anfangen.
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