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Do, 04:11 Uhr
13.09.2018
Neues aus Sondershausen

Bald Videoüberwachung auf dem Markt?

Es laufen ernsthafte Überlegungen in Sondershausen, den Marktplatz per Video zu überwachen. Hier kn mit den Einzelheiten...

Die Vorfälle in Sondershausen und nicht nur dort lassen immer mehr die Gedanken aufkommen, bestimmte Schwerpunktbereiche per Videoüberwachung zu sichern. Diese Überlegungen scheinen wohl auch in Sondershausen zu reifen.

Bald Videoüberwachung auf dem Markt? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie Stadtrat Hartmut Thiele (CDU / Freie Wähler) auf Nachfrage bestätigte, will die CDU / Freie Wähler - Fraktion im Sondershäuser Stadtrat einen entsprechenden Beschlussantrag einbringen.

Am Rande einer gestrigen Veranstaltung bestätigte Bürgermeister Steffen Grimm auf Nachfrage, dass er er bereits mündlich über diesen Antrag informiert wurde. Auch wenn er den Antrag nicht im Einzelnen kenne, so Grimm, stehe er einer Videoüberwachung positiv gegenüber.

Man muss allerdings fragen, ist der Markt die einzige Problemzone in der Stadt? Wenn man dieses Problem diskutiert, sollte auch gleich noch gefragt werden, ist das wirklich unser einziger Schwerpunkt?

Dass das zeiwilige Abschalten des Wlans am Markt kaum die Probleme lösen wird, glauben wohl wirklich die Wenigsten, wenn man die Diskussionen in den sozialen Netzwerken verfolgt.
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Kommentare

13.09.2018, 10.31 Uhr
tannhäuser | Ich sehe da kein Problem!
Wer keine Straftaten begeht, hat nichts zu befürchten.

Und wenn bei sowas gefilmt wird, brauchen wir keine Öffentlichkeitsfahndung mehr nach einem Jahr, wenn die Polizei ihren Klienten gleich identifizieren kann
13.09.2018, 10.56 Uhr
Mueller13 | Wir klempnern weiter an den Symptomen herum
Dann wird es die Auseinandersetzungen demnächst nicht mehr auf dem Marktplatz geben, sondern um die Galerie, auf dem Spielplatz im Wippertor oder irgendwo in der Fußgängerzone.
Wo fangen wir an? Wo hören wir auf?

Wo wird das Bild aufgeschaltet? Wer sitzt vor dem Bildschirm? Wer finanziert denjenigen?

Wenn es die "einschlägig bekannten" aus In- und Ausland sind, die wir eh nicht mehr bestrafen (aus Mangel an personeller Ausstattung und aus falschen moralischen Erwägungen), was nutzt uns die Erkenntnis, um wen es sich handelt?

Und macht das wirklich Sinn im Haus die Überwachung hochzufahren, wenn wir weiterhin die Haustür sperrangelweit offen steht?
13.09.2018, 14.13 Uhr
tannhäuser | Alles richtig...
Aber irgendwo müssen wir anfangen, und dass meine richtige Alternative im wörtlichen Sinne dieselbe ist wie Ihre, Mueller13, habe ich schon oft genug dargelegt.

Wenn die Nachbarn zu blöd sind, die Haustür zu schliessen und der Vermieter es auch nicht schafft, sie zur Vernunft zu bringen und eine Kündigungsfrist einhalten muss, hole ich mir erst mal selbst Knoblich ins Haus und lege die Rechnung dann der WBG vor.

Und wenn Sie sagen, am Markt zu filmen, bringt nichts, weil sich dann das Theater woanders hin verlagert, was auch schon lange der Fall ist, könnte man auch das Blitzen an Gefahrenstellen lassen, weil woanders sowieso gerast wird.

Als erstes sollte das WLAN am Markt abgeschaltet werden. Das ist einfach zu viel Betütelung für "Arme Heimatvertriebene".
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