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Fr, 22:10 Uhr
14.09.2018
Landespolitiker äußern sich

„Pioniere mit Eigeninitiative“

Landwirtschaftsministerin Keller setzt Öko-Flurfahrt im Kyffhäuserkreis fort. Vorab zu der am Montag stattfindenden Farht diese Meldung aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft...

Thüringens Landwirtschaftsministerin, Birgit Keller, setzt ihre Öko-Flurfahrt fort und besichtigt am Montag (17. September 2018) zwei Agrarbetriebe im Kyffhäuserkreis.

„Nach Jahren der Stagnation verzeichnen wir beim Ökolandbau in Thüringen wieder einen Aufwärtstrend. Im vergangenen Jahr hatte der Öko-Landbau in Thüringen einen Wachstumsschub, die Fläche ist um 3000 Hektar auf 40.400 Hektar gewachsen. Das zeigt, unser ÖkoAktionsplan wirkt“, sagt Ministerin Keller. „Ein starker Öko-Landbau schont die Umwelt, stärkt die regionale Landwirtschaft und verbessert das Tierwohl. Mit unserem ÖkoAktionsplan unterstützen wir Agrarbetriebe bei der Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung mit 43 Mio. Euro bis zum Jahr 2020.“

Bei der Flurfahrt werden die betrieblichen Konzepte der Unternehmen aufgezeigt und aktuelle Herausforderungen für die Betriebe besprochen, etwa die diesjährige Trockenheit, von der die Landwirtschaft im Kyffhäuserkreis besonders stark betroffen ist.

Die Agrargenossenschaft in Oldisleben beteiligt sich an einem bundesweiten Forschungsprojekt zum Anbau von Leguminosen. „Ich bin gespannt, welche Erfahrungen der Betrieb beim Anbau und der Aufbereitung von Erbsen und Bohnen gemacht hat“, sagte Keller. Die Markus-Gemeinschaft in Hauteroda wird im Rahmen der Öko-Flurfahrt ihre Projekte zur Sozialen Landwirtschaft vorstellen. „Agrarbetriebe können in diesem Bereich gesellschaftlich wichtige Arbeit leisten und zugleich ihre Einkünfte diversifizieren“, sagte Keller.


Organisiert wurde die Tour vom Dachverband des ökologischen Landbaus in Thüringen, dem Verein Thüringer Ökoherz. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Landwirtschaft, Handel, Fleischereien und Verwaltung.
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