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Radfahrer ohne Ende

Sonnabend, 13. Mai 2017, 21:43 Uhr
Das 2. Bürger- und Familienfest am Unstrut-Werra-Radweg (UWR) war wieder sehr gut besucht. Auch kn war mit dem Rad unterwegs und sah viel Positives, aber an einer Stelle gab es nur Kopfschütteln...

Es gab wieder viele Angabote am UWR, leider konnte man nicht alle nutzen.

Radfahrer ohne Ende (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zentrum war das Gelände des ehemaligen Bahnhofs Sondershausen - Jecha. Man sieht es schon, hier war man nicht nur zu Fuß hergekommen.

In Jecha konnte man Bratwürstchen und Brätel bis hin zu Kaffee & Kuchen sowie Eis und kalte Getränke erhalten. Als kn in der Mittagszeit vorbei kam, bildete sich eine lange Schlange bein den Bratwürsten.

Die kleinen Besucher konnten sich auf der Hüpfburg austoben, die aber wegen eines kurzen Unwetters zusammengeklappt war. Aber dafür gab es Kinderschminken, wo man sich verwandeln lassen konnte. Für alle Radbegeisterten standen die Fahrradhändler aus der Region mit E-Bikes zum Testen bereit.

Radfahrer ohne Ende (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aber auch der ADFC sowie der Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V. oder der Verein Hohe Schrecke gaben gern Toureninfos. Ein weiteres Highlight ist der Segway-Parcour im hinteren Bereich des Platzes. Begleitet wird das Fest musikalisch durch die Musikschule des Kyffhäuserkreises. Hier hatte kn Pech, da war gerade Pause.

Radfahrer ohne Ende (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Und es waren nicht nur einzelne Radfahrer unterwegs. Ganze Gruppen waren unterwegs, wie diese Sondershäuser, die auf dem Weg zum Fliederfest in Bad Frankenhausen waren.

Radfahrer ohne Ende (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wenn Sie auf dem UWR unterwegs waren haben Sie bestimmt viele Radfahrer mit lustigen Luftballons am Rad gesehen haben. Die hatten garantiert am ehemaligen Bahnhof in Berka halt gemacht. Dort hatten wie bereits im Vorjahr Feuerwehr und Jugendfeuerwehr ein richtiges kleines Volksfest organisiert.

Und wer wollte, konnte sogar mal ein besonders Gefährt testen. Ortsteilbürgermeisterin Gudrun Oesterheld testete es für kn. Eines war allerdings kontraproduktiv. Das Loblied von Oesterheld auf das gute Wetter war ein böses Omen, denn 100 Meter hinter Berka wurde kn kräftig von oben nass gemacht. Es war leider nicht der einzige Schauer.

Originell die Beschriftung mit Kreide am UWR in Gölligen, um zum Klosterturm zu locken. Aber eine kleine Infotafel wären nicht schlecht gewesen, was den Radler dort erwartet.

Es war wieder ein tolles Radfahrerfest, hoffentlich mit Fortsetzung im nächsten Jahr. Aber leider gab es auch etwas Trauriges.

Radfahrer ohne Ende (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Gefahrenstellen, hauptsächlich Mittelpoller im Weg, werden mit kleinen Glaskapseln (leuchten im Dunklen schön im Strahl der Lampe) gesichert. Die Dinger dürften eigentlich durch das Überfahren mit einem Fahrrad nicht kaputt gehen. Da muss man schon mal kräftig drauf hauen, um die zu zertrümmern. Leider am UWR geschehen. Wo rohe Kräfte sinnlos walten...
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