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Fr, 13:02 Uhr
13.12.2013

Nordhäuser Kripo etabliert Arbeitsgruppe

In den vergangenen Wochen haben sich im Eichsfeldkreis Einbrüche in Wohnhäuser und Geschäfte gehäuft. Diesem Phänomen will die Kriminalpolizei mit einer Arbeitsgruppe begegnen, die sich in nächster Zeit ausschließlich diesen Delikten widmen soll.


Allein über das vergangene Wochenende gab es in Leinefelde-Worbis und Heiligenstadt sieben Einbrüche in Wohnhäuser. Dabei waren die Diebe stets durch aufgehebelte Balkon- oder Terrassentüren in die Häuser gelangt. In einem Fall wurde eine Kellertür aufgebrochen. Abgesehen hatten es die Täter stets auf Bargeld und Schmuck, aus einem Haus fehlt eine wertvolle Briefmarkensammlung.

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Die unbekannten Täter wurden stets mit der hereinbrechenden Dunkelheit, also in den Nachmittags- und frühen Abendstunden, aktiv. In allen Fällen muss davon ausgegangen werden, dass die Täter vor den Einbrüchen die Tatorte ausspionieren. So waren in den betroffenen Wohngebieten vorher südländisch aussehende Frauen unterwegs und klingelten an Haustüren, um zu betteln. Das kann in unmittelbarem Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es eine ähnliche Serie gegeben. Auch damals begannen die Straftaten in der Adventszeit und endeten plötzlich im Februar, als es abends draußen wieder länger hell blieb. Aus diesen Tatsachen ergeben sich viele Möglichkeiten für die Bevölkerung solche Straftaten zu verhindern oder bei der Aufklärung mitzuwirken. Die Polizei kann die Anwohner der betroffenen Gebiete nur immer wieder auffordern wachsam zu sein. Es sollte auf fremde Personen und Autos in den Straßen geachtet werden. Werden Uhrzeit, Kennzeichen und eventuell eine Personenbeschreibung notiert, können das später wichtige Hinweise für die Ermittlungen sein. Es sollte sich auch niemand scheuen die Polizei sofort über derartige Beobachtungen zu informieren.

Wird bei einbrechender Dunkelheit das Haus verlassen, ist es zweckmäßig in einem oder mehreren Räumen das Licht nicht auszuschalten. Das erweckt den Eindruck, es sei jemand im Haus und schreckt Diebe ab.

gauner (Foto: polizei) gauner (Foto: polizei)

Ein besonderes Phänomen, das in letzter Zeit wieder in verschiedenen Bundesländern auftaucht, sind die sogenannten Gaunerzinken. Eine oder zwei Personen baldowern die Häuser aus und hinterlassen Zeichen für die nachrückenden Täter, die dann die Einbrüche begehen. Diese Zeichen werden an Briefkästen, Zäunen, an der Fassade, an Laternenmasten oder auch auf Fußwegen hinterlassen. Sie sollen den Einbrechern zeigen, wo es sich lohnt einzubrechen oder wo gewisse Gefahren lauern.

Werden solche Zeichen festgestellt, sollte sofort die Polizei informiert werden. Zumindest können die Gaunerzinken fotografiert und möglichst schnell wieder entfernt werden, um den Dieben ihre Orientierung und Anhaltspunkte zu nehmen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in Leinefelde-Worbis mit diesen Gaunerzinken gearbeitet wurde.

gauner (Foto: polizei) gauner (Foto: polizei)

Wer sich noch mehr über ein sicheres Haus und die Verhütung von Straftaten informieren möchte, kann sich jederzeit an die Polizeiliche Beratungsstelle in Nordhausen wenden. (03631/96-1504)

Zu den Einbrüchen am vergangenen Wochenende sucht die Polizei weiter nach Zeugen. Wer in den betroffenen Straßen fremde Personen oder Autos gesehen hat, sollte sich bei der Polizei melden. Das trifft insbesondere auch auf Anwohner zu, die in den letzten Tagen von Bettlern oder Spendensammlern aufgesucht wurden.

Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter der Rufnummer 03631/960 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Autor: nnz

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Kommentare
wipperpirat
13.12.2013, 17:33 Uhr
Dann sollte
doch jeder mal Versuch Lohnt nicht oder ähnliches zeichen bei sich hin kritzeln und dann ist Ruhe....
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