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Fr, 16:51 Uhr
13.12.2013

Biosphärenreservat Südharz

Sondershäuser Landtagsabgeordnete Marx (SPD) bedauert vertane Chance. Hier nnz/kn mit der aktuellen Meldung...



Dorothea Marx (Foto: Wahlkreisbüro Dorothea Marx) Dorothea Marx (Foto: Wahlkreisbüro Dorothea Marx) Anlässlich der heutigen Auswertung der Anhörung vom September zum Für und Wider der Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz und des heutigen Vor-Ort-Termins zwischen Vertretern der örtlichen Bürgerinitiativen und Ministerpräsidentin Lieberknecht in Rüdigsdorf erklärt das Sondershäuser Mitglied der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dorothea Marx:



„Leider hat Minister Reinholz bisher jegliche eigene Initiativen zur Umsetzung des zwischen SPD und CDU geschlossenen Koalitionsvertrags in punkto Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz vermissen lassen. Die vor zwei Jahren erfolgte Ausweisung als Naturpark ist dafür kein Ersatz, sondern nur ein Anfang. Er hat weder einen moderierten Diskussionsprozess in der Region durchgeführt, noch hat er seinen Prüfauftrag, der auf das Jahr 2012 datiert war, erfüllt. Stattdessen ist er hier vor den wirtschaftlichen Interessen der Gipsindustrie eingeknickt.“


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Marx weiter: „Damit wurde leider eine große Chance vertan, den Menschen in der Region die Möglichkeiten für die Entwicklung der Region, die sich u.a. durch die bessere Vermarktbarkeit der gesamten Region ergäben, näher zu bringen, Fehlinformationen richtig zu stellen und ihnen Ängste zu nehmen. Der anhaltende und nun durch aktuelle Ereignisse wieder lauter werdende Protest gegen die Zerstörung dieser einmaligen Gipskarst-Landschaft zeigt in meinen Augen deutlich, dass der Minister hier auf das falsche Pferd setzt.“


Marx betont, dass die Biosphäre das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur beinhalte und nicht ausschließe. Dennoch gebe es momentan in der Region keine Akzeptanz für die Errichtung eines Biosphärenreservats. Dies gelte es zu respektieren.



Hintergrund:

Unter Punkt 15 des aktuellen Koalitionsvertrags von CDU und SPD heißt es:

„Die Koalitionspartner sind sich darin einig, im Südharz keine weitere ‚Verritzung‘ für den Gipsabbau zuzulassen. Hierfür nutzt die Landesregierung alle geeigneten rechtlichen und planerischen Maßnahmen. Die Koalitionspartner vereinbaren darüber hinaus, dass die Landesregierung bis 2012 die Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz prüft. In einen moderierten Diskussionsprozess sollen die Bürger der Region, Wissenschaft, Wirtschaft und Tourismus einbezogen werden. 2012 soll über die Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz entschieden werden.“
Autor: khh

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