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Fr, 14:00 Uhr
16.05.2014

kn-Forum: Schiefer Turm (4)

Nach drei Forenbeiträgen zum Schiefen gibt es jetzt eine weitere Meinung. Hier kn mit den Einzelheiten...

Die CDU-Stadtratsfraktion von Bad Frankenhausen hat kein Interesse an der Rettung des schiefen Turms. Angesichts der jüngsten Berichterstattungen und Leserbriefe möchte man aber offensichtlich auch nicht als Sargnagel der Rettungsbemühungen dastehen. Deshalb meldet sich nun Herr Hunger zu Wort und erhebt wieder einmal warnend den Zeigefinger:

Die Stadt dürfe sich nicht übernehmen. Es dürfen keine zusätzlichen Verpflichtungen eingegangen werden, damit die Belastungen der Bürger nicht steigen. Herr Hunger hat in diesen Punkten absolut Recht.

Allerdings ist Herr Hunger lang genug im Stadtrat sowie im Aufsichtsrat der Kur GmbH um genau zu wissen, dass diese Argumente für die Rettung des schiefen Turms gerade nicht gelten. Die Umsetzung des vorliegenden Rettungskonzeptes würde bei Freigabe entsprechender Fördermittel kaum zu Mehrbelastungen für die Stadt führen. Ein Großteil des städtischen Eigenanteils liegt nämlich in Form der beim Erwerb des Turms seitens der Kirche übertragenen „Abrissmittel“bereit. Dieses Geld wäre in eine Rettung sinnvoller investiert.

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Weitere Mittel hat der Förderverein in unermüdlicher Arbeit gesammelt und wir dies auch weiterhin tun. Zudem sind bei gesicherter Finanzierung Stiftungsgelder in Aussicht gestellt. Herr Hunger malt also zu Unrecht das Schreckgespenst zusätzlicher Belastungen für die Bürger an die Wand.

Wird der Turm durch den Einsatz von Fördermitteln gerettet, muss also kein buckeliger Gehweg länger auf die Sanierung und kein Mitarbeiter der Kur GmbH länger auf eine Gehaltserhöhung warten. Hier werden falsche Zusammenhänge hergestellt. Dies mag vielleicht in der politischen Auseinandersetzung üblich sein. Die Bürger sollten jedoch wahrheitsgemäß und vollständig informiert werden. Die Besorgnisse der Anwohner sind selbstverständlich sehr ernst zu nehmen. Eine dauerhafte Stabilisierung würde ihnen ebenso gut Rechnung tragen, wie der unwiederbringliche Abriss des Turms.

Würde CDU-Bauminister Carius also endlich aufhören, das vorliegende Rettungskonzept komplett zu ignorieren und eine Fördermittelfreigabe erteilen, hätte die Stadt einen weiteren dauerhaften Besuchermagneten, der seines gleichen sucht. Das thüringer Wirtschaftsministerium hat die Bedeutung einer solchen Attraktion für eine maßgeblich vom Tourismus lebende Region bereits erkannt und möchte die touristische Vermarktung fördern. Richtig vermarktet würde der Turm zu einer weiteren Belebung des Wirtschaftsfaktors Tourismus beitragen.

Auf diese Weise und durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten als Veranstaltungsareal könnte der Turm auch die laufenden Unterhaltungskosten einspielen. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Erkenntnis auch bei den CDU-Politikern (lokal wie regional) durchsetzt.
Ist die Rettung des Turms der ersten evangelischen Kirche der Stadt den Damen und Herren der christlichen Volkspartei denn wirklich so ein Dorn im Auge? Oder kann man nur einfach nicht über seinen parteipolitischen Schatten springen?

Jeffrey Schulz
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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