Fr, 14:25 Uhr
16.05.2014
Im VdK ging es um Barrierefreiheit
Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kyffhäuserkreis war das Thema einer Veranstaldung des VdK Artern. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Barrierefreiheit im ÖPNV im Kyffhäuserkreis war Thema unseres Treffens der Rollstuhlfahrer und Gehbehinderten, welches im Rahmen der Aktion Mensch statt fand.
Als Gesprächspartner waren der Einladung gefolgt Thomas Meißner (stellv. Bürgermeister), Ines Grigoleit (Leiterin wirtschaftliche Beteiligungen/Nahverkehr/Schülerbeförderung), Marc Böttcher (Landratsamt Kollege von Grigoleit), Goldi Morcinek (Beauftragte für Menschen mit Behinderungen), Hannelore Saxe (Volkssolidarität), Christine Domey (Lebenshilfe) und Ch. Schulze (Stiftung Finneck).
Zu Beginn gab die Vorsitzende Ina Römer einen kurzen Rückblick über die Entwicklung der Aktion Mensch, denn diese hat 2014 ihr 50jähriges Jubiläum. Ziel der Aktion ist es, Inklusion – die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen – in der Gesellschaft zu fördern und die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen, Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Frau Grigoleit stellt sich und ihren Zuständigkeitsbereich vor. Ihr Zuständigkeits-bereich umfasst wirtschaftliche Beteiligungen und den ÖPNV einschließlich der Schülerbeförderung. Beim ÖPNV ist sie zuständig für die Planung, Finanzierung und Organisation, immer unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und der Sozialverträglichkeit. Dies ist jedoch nicht einfach, bei der Gemengenlage an unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Vorstellungen all derer, die am ÖPNV beteiligt sind. Vor allem sind das Fahrgäste, Verkehrsunternehmen, Fahrzeughersteller, unterschiedliche Planer, Geldgeber, Nachbarkreise, Bahn und dazu kommt noch die Einhaltung einer Reihe von Gesetzlichkeiten auf nationaler und Europa Ebene.
Barrierefreiheit im ÖPNV heißt alle Verkehrsmittel möglichst ohne fremde Hilfe und ohne besondere Erschwernis nutzen zu können. Doch damit das gelingt, gibt es entsprechende Anforderungen an die Fahrzeuge und auch an die Haltestellen. Die Anpassung aneinander ist leider nicht immer umsetzbar.
Alle in den letzen 10 Jahren angeschafften Busse sind bis zur 2. Tür(Mitte) barrierefrei. Gegenüber der 2. Tür befindet sich der Rollstuhlplatz (max. 1 Rollstuhl und 1 Kinderwagen können transportiert werden). Die Busse verfügen über ein Klapprampe (wird vom Fahrer manuell betätigt) und können seitlich abgeneigt werden, so das ein- und Aussteigen leichter wird auch wenn kein Bordstein da ist.
Spezielle Borde oder angepasste Bürgersteige sind von Vorteil, da durch die Neigungsfunktion der Busse, dann nur noch ein Spalt/Stufe von 6 cm bleibt.
In den Bussen und außen befinden sich spezielle Tasten mit Rollstuhl oder Kinderwagensymbol, sobald sie gedrückt werden bleiben die Türen länger geöffnet wie normal. Damit haben Menschen mit Behinderungen, Senioren mit Rollatoren, Muttis mit Kinderwagen mehr Zeit zum Einsteigen.
Der Anteil der barrierefreien Fahrzeuge beträgt 100% im Stadtverkehr und 65-70 % im Regionalverkehr.
Für die Haltestellen sind in der Regel die Kommunen zuständig.
Frau Grigoleit berichtet auch von der Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen bei den Verkehrsunternehmen anzurufen, wenn ein Fahrt mit dem Bus geplant ist und sich zu erkundigen, ob auf dieser Linie ein Niederflurbus eingesetzt wird oder ihn zu bestellen.
Goldi Morcinek berichte über die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und über ihre Arbeit im Bezug auf unser Thema.
Herr Meißner überbringt Grußworte des Bürgermeisters und der Stadt.
Bernd Reiber hält das Schlusswort – getreu dem Motto der Aktion Schon viel erreicht, noch viel mehr vor gab es vor ca. 13 Jahren noch keinen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in Stadt und Kreis. Wir bleiben als VdK dran, das was bewegt wird.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Grigoleit sowie die anderen Gästen für ihr Kommen und dem Team der Kleinen Kneipe für die gute Bewirtung.
Ina Römer
Vorsitzende VdK OV Artern
Autor: khhBarrierefreiheit im ÖPNV im Kyffhäuserkreis war Thema unseres Treffens der Rollstuhlfahrer und Gehbehinderten, welches im Rahmen der Aktion Mensch statt fand.
Als Gesprächspartner waren der Einladung gefolgt Thomas Meißner (stellv. Bürgermeister), Ines Grigoleit (Leiterin wirtschaftliche Beteiligungen/Nahverkehr/Schülerbeförderung), Marc Böttcher (Landratsamt Kollege von Grigoleit), Goldi Morcinek (Beauftragte für Menschen mit Behinderungen), Hannelore Saxe (Volkssolidarität), Christine Domey (Lebenshilfe) und Ch. Schulze (Stiftung Finneck).
Zu Beginn gab die Vorsitzende Ina Römer einen kurzen Rückblick über die Entwicklung der Aktion Mensch, denn diese hat 2014 ihr 50jähriges Jubiläum. Ziel der Aktion ist es, Inklusion – die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen – in der Gesellschaft zu fördern und die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen, Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Frau Grigoleit stellt sich und ihren Zuständigkeitsbereich vor. Ihr Zuständigkeits-bereich umfasst wirtschaftliche Beteiligungen und den ÖPNV einschließlich der Schülerbeförderung. Beim ÖPNV ist sie zuständig für die Planung, Finanzierung und Organisation, immer unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und der Sozialverträglichkeit. Dies ist jedoch nicht einfach, bei der Gemengenlage an unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Vorstellungen all derer, die am ÖPNV beteiligt sind. Vor allem sind das Fahrgäste, Verkehrsunternehmen, Fahrzeughersteller, unterschiedliche Planer, Geldgeber, Nachbarkreise, Bahn und dazu kommt noch die Einhaltung einer Reihe von Gesetzlichkeiten auf nationaler und Europa Ebene.
Barrierefreiheit im ÖPNV heißt alle Verkehrsmittel möglichst ohne fremde Hilfe und ohne besondere Erschwernis nutzen zu können. Doch damit das gelingt, gibt es entsprechende Anforderungen an die Fahrzeuge und auch an die Haltestellen. Die Anpassung aneinander ist leider nicht immer umsetzbar.
Alle in den letzen 10 Jahren angeschafften Busse sind bis zur 2. Tür(Mitte) barrierefrei. Gegenüber der 2. Tür befindet sich der Rollstuhlplatz (max. 1 Rollstuhl und 1 Kinderwagen können transportiert werden). Die Busse verfügen über ein Klapprampe (wird vom Fahrer manuell betätigt) und können seitlich abgeneigt werden, so das ein- und Aussteigen leichter wird auch wenn kein Bordstein da ist.
Spezielle Borde oder angepasste Bürgersteige sind von Vorteil, da durch die Neigungsfunktion der Busse, dann nur noch ein Spalt/Stufe von 6 cm bleibt.
In den Bussen und außen befinden sich spezielle Tasten mit Rollstuhl oder Kinderwagensymbol, sobald sie gedrückt werden bleiben die Türen länger geöffnet wie normal. Damit haben Menschen mit Behinderungen, Senioren mit Rollatoren, Muttis mit Kinderwagen mehr Zeit zum Einsteigen.
Der Anteil der barrierefreien Fahrzeuge beträgt 100% im Stadtverkehr und 65-70 % im Regionalverkehr.
Für die Haltestellen sind in der Regel die Kommunen zuständig.
Frau Grigoleit berichtet auch von der Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen bei den Verkehrsunternehmen anzurufen, wenn ein Fahrt mit dem Bus geplant ist und sich zu erkundigen, ob auf dieser Linie ein Niederflurbus eingesetzt wird oder ihn zu bestellen.
Goldi Morcinek berichte über die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und über ihre Arbeit im Bezug auf unser Thema.
Herr Meißner überbringt Grußworte des Bürgermeisters und der Stadt.
Bernd Reiber hält das Schlusswort – getreu dem Motto der Aktion Schon viel erreicht, noch viel mehr vor gab es vor ca. 13 Jahren noch keinen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in Stadt und Kreis. Wir bleiben als VdK dran, das was bewegt wird.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Grigoleit sowie die anderen Gästen für ihr Kommen und dem Team der Kleinen Kneipe für die gute Bewirtung.
Ina Römer
Vorsitzende VdK OV Artern




