Di, 15:57 Uhr
30.06.2015
Neues aus Berlin (55)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema: Mindestlohn. Lemme: Positive Bilanz nach 6 Monaten Mindestlohn…
Anlässlich der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro am 1.1.2015, erklärt der Sprecher der Landesgruppe Thüringen in der SPD-Bundestagsfraktion Steffen-Claudio Lemme:
Das Hoch auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Der Umsatz im Einzelhandel ist gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Rund 3,7 Millionen Menschen haben mehr auf dem Gehaltszettel, was sich auch auf dem Arbeitsmarkt positiv bemerkbar macht. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Es gab also keine Jobverluste – wie von den Mindestlohn-Kritikern erwartet wurde. Arbeitskräfte werden weiterhin gesucht.
Die Zahl derer, die trotz Job auf Hartz IV angewiesen sind, ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, seit Anfang des Jahres um 45.000 zurückgegangen. Wenn weniger Menschen aufstocken müssen, spart das den Steuerzahler viel Geld. Für mich steht fest: 6 Monate Mindestlohn bedeuten 180 Tage arbeitsmarktpolitischen Fortschritt. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter an einer korrekten Dokumentation und einer ordentlichen Kontrolle festhalten. Nur so können wir Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Dumpinglöhne verhindern und dafür sorgen, dass der Mindestlohn weiter positiv wirkt.
Büro Steffen-Claudio Lemme
Mitglied des Deutschen Bundestages
Autor: khhAnlässlich der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro am 1.1.2015, erklärt der Sprecher der Landesgruppe Thüringen in der SPD-Bundestagsfraktion Steffen-Claudio Lemme:
Das Hoch auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Der Umsatz im Einzelhandel ist gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Rund 3,7 Millionen Menschen haben mehr auf dem Gehaltszettel, was sich auch auf dem Arbeitsmarkt positiv bemerkbar macht. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Es gab also keine Jobverluste – wie von den Mindestlohn-Kritikern erwartet wurde. Arbeitskräfte werden weiterhin gesucht.
Die Zahl derer, die trotz Job auf Hartz IV angewiesen sind, ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, seit Anfang des Jahres um 45.000 zurückgegangen. Wenn weniger Menschen aufstocken müssen, spart das den Steuerzahler viel Geld. Für mich steht fest: 6 Monate Mindestlohn bedeuten 180 Tage arbeitsmarktpolitischen Fortschritt. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter an einer korrekten Dokumentation und einer ordentlichen Kontrolle festhalten. Nur so können wir Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Dumpinglöhne verhindern und dafür sorgen, dass der Mindestlohn weiter positiv wirkt.
Büro Steffen-Claudio Lemme
Mitglied des Deutschen Bundestages