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Mi, 15:03 Uhr
13.04.2016
Agentur für Arbeit

Weniger Entlassungen im vergangenen Jahr

Die Zahl der Menschen, die im Jahr 2015 aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt arbeitslos gewordenen ist, ging verglichen mit dem Jahr zuvor um fast 14 Prozent zurück. 9.950 Männer und Frauen meldeten sich in der Nordhäuser Arbeitsagentur arbeitslos...

Im Jahr zuvor waren es noch rund 11.500 Personen. „Beschäftigungsverhältnisse sind stabiler geworden und Fachkräfte haben gute berufliche Perspektiven“, bestätigt Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, die Entwicklung.

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Rund 1.600 Menschen meldeten sich aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Aber auch hier sei die Zahl der Personen, die Ihre Arbeit verloren haben um über 15 Prozent gesunken. Im Baugewerbe gab es im Vorjahresvergleich knapp 19 Prozent weniger Entlassungen.
Verarbeitendes Gewerbe bildet Schwerpunkt
Fast 87.000 Menschen waren Ende September 2015 in den drei nördlichsten Landkreisen Thüringens sozialversicherungspflichtig beschäftigt, rund 850 mehr als im Jahr zuvor. Nahezu 22.000 Beschäftigte sind in Produktion und in Fertigungsbereichen tätig.

„Das verarbeitende Gewerbe bildet einen entscheidenden Schwerpunkt in Nordthüringen. Wer berufliche Perspektiven sucht, kann sie hier finden“, so Karsten Froböse. Mit dem Anteil von rund einem Viertel aller Beschäftigten liege man damit hier in der Region deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Die Metall- und Elektrobranche beschäftigt derzeit rund 15 Prozent aller Arbeitnehmer. Hier sei ein Zuwachs zum Vorjahr um 1,8 Prozent zu verzeichnen. Das Sozialwesen habe einen Beschäftigungszuwachs von 10 Prozent. 7.000 Menschen arbeiten in sozialen Bereichen und Heimen.
Mehr Einpendler nach Nordthüringen
Knapp 31.400 Menschen pendelten Mitte 2015 zur Arbeit in angrenzende oder auch weiter entfernte Gebiete Deutschlands. Die Zahl der Auspendler ging damit in den letzten fünf Jahren um knapp drei Prozent zurück.

Die Zahl derer, die nach Nordthüringen zur Arbeit fahren sei hingegen deutlich gestiegen. „Die Wirtschaft in Nordthüringen bietet interessante Beschäftigungsmöglichkeiten“, so Karsten Froböse. Der Standort gewinnt mehr und mehr an Attraktivität. Die überwiegend gute verkehrstechnische Anbindung dürfte dabei ein wichtiger Aspekt sein.“ Rund 14.500 Menschen kommen aus anderen Regionen in die drei nördlichsten Landkreise, 35 Prozent mehr als noch im Jahr 2010.
Autor: red

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