Die Begegnungsstätte der Volkssolidarität Promenade Sondershausen hat eine wahre Odyssee hinter sich. Heute feierte man in einem neuen Domizil...
Und die Stimmung war toll. Fabian Fromm mit seiner Geige brachte viel Stimmung in den Gemeinschaftsraum des Hauses der Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser e.V. betreues Wohnen im Borntal.
Endlich neue Heimat bekommen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach dem Zillertaler Hochzeitsmarsch kam Que Sera und es wurde gleich kräftig mitgeschunkelt.
Die Bewohner des betreuten Wohnens in der J.-Grimau-Str. haben heute erstmals die Senioren der Begenungsstätte Promenade der früheren Volkssolisarität Sondershausen begrüßen können. Nach der Insolvenz der VS SDH hat man eine richtige Irrfahrt durch die Stadt gemacht. Von der Promenade ins Pflegeheim Am Wippertor, von dort wieder zur Promenade, dann drei Monate Großfurra und ab heute im Borntal.
Die Senioren würden sich freuen, wenn das jetzt so bleiben könnte und auch den Senioren des Hauses wird es freuen.
Aufmerksame Bürger empfinden sicherlich einen bitteren Beigeschmack.
Denn für angebliche Flüchtlinge werden alte Schulen umgebaut. Die Gelder gibt es über Nacht und dann stehen die Gebäude wieder leer.
Für Senioren hat man noch nicht einmal einen Raum - auch wenn der Träger kein Geld mehr hat - aber Väterchen Staat (oder Land, Kreis, Gemeinde) springt da nicht ein... .
Dabei waren sie (die Senioren) es, welche ihr ganzes Leben Leistung und Geld dem Land gebracht haben... .
Die sollen gefälligst Pfandflaschen sammeln gehen. Oder betteln. Oder ehrenamtlich Geflüchtete betreuen. Vielleicht bleibt dann bei der Tafel noch ein Apfel übrig als Mitternachtssnack. Aber bitte nicht die gestressten Mitarbeiter/innen auf dem Sozialamt wegen einer Aufstockung der üppigen Rente auf Grundsicherungsniveau belästigen.
Immerhin haben sie die Hälfte ihres Lebens dafür gearbeitet, dass Margot und Co in Saus und Braus leben konnten. Haben ihre Kinder in Gehirnwäscheanstalten mit gemeinsamen Töpfchensitzungen abgeschoben, nur um für 0,50 Alumark dazu beizutragen, dass sich an Weihnachten ihre kinderreiche Familie einen beim HO vom letzten Osterfest übriggebliebenen Schokohasen, eine Banane und 2 Kubaorangen teilen konnte.
Und wir Kerle? Wo blieb unser Pazifismus? Wir haben doch tatsächlich mit der Kalaschnikow rumgeballert anstatt zu den Spatentruppen oder gleich in den Knast zu gehen.
Da haben es die westdeutschen Unternehmer-Hausfrauen-Gattinnen verdient, dass sie eine höhere Rente beziehen. Natürlich nicht anrechenbar, auch wenn ihre schlechtere Hälfte Minister- oder Abgeordnetenpension bezieht.
Bald beginnt wieder der Wahlkampf. Ich lese lieber in Grimms Märchen, da bekommem die Lügner, Betrüger und kaltherzigen Gierschlunde wenigstens meist ihre Strafe. Wählen werde ich natürlich trotzdem.