Fast zwei große Container voll Müll wurden in Ebeleben gesammelt, das ist die erschreckende Bilanz der zwei Umwelttage vom 29./30. März 2019. Dazu diese Meldung aus der Stadtverwaltung, verbunden mit einer Bitte...
Am Freitagvormittag zogen rund 180 Schülerinnen und Schüler der Thüringer Gemeinschaftsschule durch Ebeleben und beseitigten rücksichtslos weggeworfenem Müll. Hierfür ein ganz großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die sich an dieser großartigen Aktion beteiligt haben und an die Schulleitung Frau Renate Schönherr, alle Lehrerinnen und Lehrer und den Förderverein der Schule, die unsere gemeinsame Aktion ermöglicht haben.
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Selbst die Kinder der Kita Helbespatzen waren rund um den Kindergarten unterwegs. Am Nachmittag wurde dann im Jugendclub Ebeleben die große Frühjahrsputzaktion durchgeführt. Nancy Schuder-Ludwig konnte sich auch über zahlreiche helfende Hände freuen. Die Freiwillige Feuerwehr Ebeleben und die Jugendfeuerwehr beseitigten Müll und Unrat an dem 11 Kilometer langen Unstrut-Werra-Radweg.
Auch aus dem Flussbett der Helbe wurde eine große Ladung Müll zu Tage getragen, Kinderwagen, Monitore, ausgediente Spielkonsolen, alte Sackkarren…es ist einfach traurig, was die Menschen unserer Umwelt zumuten. Dafür gibt es Sperrmüll und Elektroaltgeräteabholung - kostenlos! Für eine positive Überraschung sorgte die Agrarproduktion Hohenebra. Geschäftsführer Martin Tacke stellte einen Traktor mit Kehrbürste zur Verfügung und ließ den Radweg kehren. Auch hier ein ganz großer Dank an alle Helferinnen und Helfer.
Umwelttage 2019 in Ebeleben (Foto: Stadt Ebeleben)
Am Samstag ging es zum Frühjahrsputz in den Schlosspark. Hier gab und gibt es noch sehr viel zu tun. Im gesamten Stadtgebiet waren viele Einwohnerinnen und Einwohner zu sehen, die dem Aufruf gefolgt waren und die Wege vor ihren Grundstücken gereinigt haben. Dank an den Schlosspark Förderverein und allen fleißigen Mitwirkenden.
Leider gibt trotz des Aufrufes noch zahlreiche Abschnitte und Ecken, die dringend eine Reinigung benötigen. Vielleicht geben sich ja noch einige einen kleinen Schub und holen das einfach nach.
Da Dummheit, Ignoranz und Gleichgültigkeit der Menschen in immer neue "Sphären" vordringt, sollten die Ämter [ernsthaft] über den Einsatz einer Umweltpolizei nachdenken. Die Müllentsorgung in der Natur ist nicht zu entschuldigen. Wir haben ein wirklich gutes Entsorgungssystem, gerade auch beim Elektroschrott und beim Sperrmüll.
Es gibt viele(!) Möglichkeite den "Sündern" auf die Spur zu kommen... Wir können uns nicht weiter darauf verlassen, dass Ehrenamtliche hier die Natur bereinigen und die Probleme lösen.
Da gehören saftige Strafen verteilt ... und die Umweltsünder gehören genannt und im Amtsblatt veröffentlicht.
dann natürlich auch wesentlich höhere Strafen. Ach nee, da hört dann bei den meisten ja der Ruf nach der Ahndung von Vergehen gegen geltende Gesetze auf. Das nennt man dann eher Abzocke.