Nahrungsmittel sind etwas sehr Wertvolles und betreffen uns alle. Dazu erreichte kn dieses Statement von CDU-Landtagskandidat Stefan Schard...
Unsere Nahrungsmittel, ihre Qualität und Erzeugung und ihre Herkunft betreffen uns jeden Tag. Jeder Mensch kommt mehrfach täglich mit Nahrungsmitteln in Berührung und ist auf sie angewiesen wie auf die Luft zum Atmen. Grund genug für Landtagskandidat Stefan Schard, sich bei den Erzeugern wie auch den weiterverarbeitenden Unternehmen umzuschauen und ins Gespräch über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu kommen.
Vom Feld in die Bäckerei. (Foto: Stefan Schard)
Im Agrabetrieb Keitel in Clingen geht es vorwiegend um Agrarwirtschaft und Ackerbau, aber auch Viehzucht wird auf dem Hof betrieben. Besonders zu schaffen machten dem Betrieb die fehlenden Niederschläge in diesem, aber auch im letzten Jahr. Besonders die Region im Thüringer Becken war von der Dürre betroffen. Etwa 400 – 600 l/m2 fehlen, um die Wasservorräte im Boden auf ein Normalmaß aufzufüllen. Dies führte zu starken Einbußen, weswegen der Betrieb den Rinderbestand drastisch reduzieren musste, so Keitel mit seiner Tochter Luisa im Gespräch.
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Die Tiere waren mit eigenen Mitteln nicht mehr satt zu kriegen. Deshalb waren auch die Dürrebeihilfen und die damit zusammenhängende aber auch generelle Bürokratie Gesprächsthema. Es ging aber auch um andere interessante Zahlen. Nach Ansicht von Harald Keitel, der auch ehrenamtlicher Bürgermeister von Clingen ist, braucht Deutschland etwa 22.000.000 ha Ackerland, um die eigene Bevölkerung ernähren zu können, pro Kopf etwa 0,25 ha – etwa 1/2 Fußballfeld.
Deutschland hat aber nur noch etwa 12.000.000 ha und ist somit auf Importe angewiesen, womit auch ein internationaler Kontext besteht. Weil das Thema Landwirtschaft ein so bedeutendes ist, muß natürlich auch der Focus mehr hierauf gerichtet werden, um den vielen Faktoren, von dem Düngemitteleinsatz bis hin zum Tierwohl, gerecht zu werden.
Von den Rohstoffen ging es weiter zur Endbearbeitung. In der Meisterbäckerei Hengstermann in Sondershausen war viel über unser Täglich Brot und deren Herstellung zu erfahren. Viel Handwerk kommt auch heute noch hier zum Einsatz. Das Bäckerhandwerk ist dort sozusagen eine Familientradition mehrerer Generationen.
Vom Feld in die Bäckerei. (Foto: Stefan Schard)
Auch wenn man im Supermarkt oder beim Bäcker fast nie über die Produktionsketten der vorliegenden Produkte nachdenkt, so ist es doch spannend, die Entwicklung vom Saatgut bis hin zum fertigen Produkt zu verfolgen und sich darüber Gedanken zu machen, wie viel Arbeit doch in unserer Ernährung liegt. Grund genug, die Landwirtschaft und das Handwerk in unserem Lande wertzuschätzen. All das hat eine große Tradition in Deutschland und wir sollten auch Anstrengungen unternehmen, damit diese Tradition hier in unserer Heimat aufrecht erhalten bleibt.
für die Bauern welche trotz der allseitigen Schelte, zu viel Glyphosat hier zu viel Massentierhaltung da, weiterhin unverdrossen dafür sorgen das auch der größte Nörgler mit vollem Bauch meckern kann! Wie Herr Keitel ausführt gibt es bereits jetzt zu wenig Ackerland um all unsere Veganer und Fleischesser ohne Importe zu befriedigen. Vergessen ist hierbei noch das Ackerland welches für die "Biomasse", zur Deckung der Energiewende missbraucht wird. Somit ist der Bedarf an Importen noch um einiges höher. Zu hinterfragen bleibt jedoch ob an die importierten Rohstoffe ähnliche hohe Ansprüche gestellt werden wie an die einheimischen? Bei dem Problem der erneuerbaren Energien werden an den eingeführten Strom jedenfalls keine hohen Ansprüche gestellt und auch gerne auf verpönten Atomstrom zurückgegriffen. Erfolg die ausländischen Atommeiler rücken näher an unsere Grenzen um die Transportwege kurz zu halten. Über Sinn bzw. Unsinn kann sich jeder selbst ein Bild machen. Entgegen einiger andere Kommentatoren schreibe ich keinen eine Meinung vor. Mal sehen wie lange diese grüne Komödie noch dauert?
Ebenso zu Ihrem Kommentar zum Wald an anderer Stelle.
Man kann den Einsatz von Menschen wie Herrn Keitel nicht in ausreichend würdige Worte fassen.
Irgendwann werden auch diejenigen, die anderen etwas vorschreiben, merken, dass man sich am Totholz in so genannter Wildnis (Und der Gefahr von herabfallenden morschen Ästen auf Wanderers Kopf, wie KHH vor einigen Wochen berichtete), Windrädern in Waldgebieten und Pflanzen zur Kraftstoffgewinnung nicht sattessen kann.
Und das alles ist leider keine grüne Komödie mehr, sondern ein Trauerspiel verbohrter weltfremder ideologischer Schreibtischtäter..