In der Sitzung des Stadtrats Sondershausen wurde heute eine ernste Mahnung ausgesprochen etwas zur Bekämpfung des Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), auch Herkulesstaude genannt, zu tun...
Stadtrat Hartmut Thiele (CDU) machte eindringlich klar, dass zwischen Großfurra - Neuheide und Sondershausen sich der Riesen-Bärenklau von einigen wenigen Exemplaren sich nun schon auf mehreren Hundert Quadratmetern breit macht. Der Riesen-Bärenklau kann bei Berührungen auf der Haut zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.
Thiele befürchtet, dass sich die Pflanze weiter in Richtung Sondershausen ausbreitet. Besonders betroffen könnte Stockhausen sein.
Thiele führte schon Gespräche mit dem Umweltamt und bekam zu hören, die meisten Pflanzen stehen auf privatem Grund un man könne da nicht machen.
Auch Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Bündnis 90 / Die Grünen) hatte Thiele angeschrieben, aber noch keine Antwort bekommen.
Bleibt zu hoffen, dass die Behörden nun langsam aufwachen und reagieren. Neu ist das Problem nicht.
Der damalige Wegewart Wandern und Radwandern hatte schon vor Jahren öfter die Behörden auf das Pronlem aufmerksam gemacht. Ohne Reaktion.
Warnungen in der Wind geschlagen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch kn hatte sich der Sache schon zwei Mal angenommen, im Jahre 2014 und 2015: Aufpassen am Wanderweg Aufpassen am Wanderweg
Aber, wie die Information von Hartmut Thiele jetzt zeigt, alle Warnungen wurden nicht beachtet.
Leider ist die Beseitigung dieser Pflanze, die 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurde, nicht einfach und recht teuer. Beim Umgang mit der Pflanze muss man vollständige Schutzkleidung tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört. Nur weil man kein Geld ausgeben wollte, wurde nichts unternommen?
Je länger man wartet, umso mehr Pflanzen werden es und umso teurer wird später die Bekämpfung. Jetzt sparen, könnte später recht teuer werden, hatte kn schon damals geschrieben.
Warnungen in der Wind geschlagen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wer also die große Pflanze mit den gefiederten Blättern auch an anderen Stellen entdeckt, sollte das den Behörden melden. Auf keinen Fall selbst anfassen und raus reißen wollen.
mir fallen da 2 Flächen im Hasenholz ein. Unterhalb der Garagen und wo die Gärten an die Grünfläche vom Standortübungsplatz grenzen. Da breitet sich der aggressive gefährliche Eroberer erfolgreich aus.
An die nnz - wenn der Stadtrat von SDH die Bekämpfung der Monsterstauden nicht wichtig findet, warum soll man dann Kolonien melden? Und an wen? Welche Behörde ist handlungswillig?
Hallo direkt am Radweg am ehemaligen Bahnübergang Südbahnhof in Richtung Jecha, ca. 10 m hinter der Sitzbank mit dem verrosteten Fahrrad steht seit Jahren eine Staude. Aktuell ist die noch sehr klein und es handelt sich wohl nur um ein Einzelexempler. Trotzdem eine sehr gefährliche Stelle, da täglich hunderte Persoenen vorbeikommen , auch viele Kinder ! vielleicht leist ja mal das Amt mit und handelt hier !!
Der Stadtrat nimmt die Angelegenheit durchaus ernst. Die Anfrage kam ja aus dem Stadtrat heraus (Hartmut Thiele).
Besagter Hartmut Thiele hat Frau Pfefferlein angeschrieben in ihrer Funktion als Grüne Landtagsabgeordnete und der damit vermeintlichen Beziehung zum Umweltministerium.
Nach meiner Rechtsauffassung liegt die Zuständigkeit beim Landratsamt.
Landratsamt Kyffhäuserkreis
Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft
Markt 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632/ 741354 und 03632/ 741230
Mail: umweltamt@kyffhaeuser.de
Die Stadträte haben Ihre Anmerkung aber auf der Agenda. Falls jemand noch andere Stellen kennt, bitte hier auflisten, wir werden das gebündelt weiterleiten.
Hallo, ich habe mir heute nochmal das Teil am Südbahnhof angesehen. Inzwischen sind es dort mindestens 5 Pflanzen, davon eine direkt am Radweg und jedes Kind kann dort mal so eben im Vorbeilaufen dranfassen ! Extrem gefährlich.