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Di, 13:20 Uhr
27.04.2021
VHS Reihe-Livestream

Wie gestalten wir die Verkehrswende?

Ob E-Autos, autonomes Fahren oder Flugtaxis, die Ansätze sind vielfältig. Klar ist nur, dass ein Wandel der Mobilität unausweichlich ist. Mit der Einhaltung der Klimaziele und die Veränderung der Mobilitätssysteme befasst sich dieser Vortrag...



Wie gelingt dieser Wandel sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig und gerecht? Wie verbinden wir die Anforderungen urbaner Zentren mit denen ländlicher Regionen? Diese und weitere Fragen wollen Expertinnen und Experten am 4. Mai in einem Online-stream diskutieren und laden dazu ein...

Die Referentin Dr. Philine Gaffron von der Technischen Universität Hamburg forscht und lehrt als Oberingenieurin am Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg. Ihre Themenschwerpunkte sind Umweltgerechtigkeit und Verkehr, Emissionsmodellierung, Umsetzungsstrategien für die Verkehrsplanung sowie Konzepte für den nachhaltigen (Stadt-)Verkehr. An der Diskussion nimmt auch Prof. Dr. Stephan Rammler vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung teil.

Anmeldungen unter vhs-sondershausen@kyffhaeuser.de
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Kommentare

27.04.2021, 14.38 Uhr
Kaleida | Wende? Na das ist einfach:
Der Begriff "Wende" ist doch eindeutig juristisch definiert:

"Wenden ist nach der Rechtsprechung eine gewollte, gezielte Lenkbewegung des Fahrzeugs in die Gegenrichtung, d.h. um 180 Grad."

Um die Gestaltung und das Ziel zu benennen, braucht man somit nur die Geschichte bemühen.


Ich habe mehr Probleme bei der Zustimmung zu folgendem Satz: "Klar ist nur, dass ein Wandel der Mobilität unausweichlich ist."

Nein, ein Wandel, bzw. Rückschritt ist ausweichlich, wenn man endlich nachhaltig und energisch diese ideologiegetriebene, destruktive Politik verhindert!

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27.04.2021, 18.35 Uhr
ossi1968 | Oberingenieure
Wußte garnicht daß es in Deutschland Oberingenieure gibt.
Es gibt nur Ingenieure, danach kommt glaub ich schon Professsor. Auch wenn man Philine mit Vornamen heißt reicht das nicht zum Oberingenieur... Es gibt nur bessere oder schlechtere Ingenieure... möge sich selber jeder seine Meinung bilden.!

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27.04.2021, 18.52 Uhr
Paulinchen | Na das wird ja...
... eine große Überraschung für die LKW Transit Branche geben, wenn die Brummis an den deutschen Grenzen auf die Bahn verladen werden.

Nur sieht die Wirklichkeit anders aus. Der Gueterverkehr der Bahn nimmt ab und der LKW Verkehr nimmt um fast 70% zu. Also stinkt der Fisch noch immer ganz vorn und in diesem Fall ganz oben. Wieviel cm Schiene wurden denn im vergangenen Jahr für den Güterverkehr verlegt? Wann ist Baubeginn für den Anschluss zum Brenner-und Gotthard Basistunel??? Vielleicht noch im 21, Jahrhundert? Fangen wir doch mal mit dem Ausbau auf der Erde an, bevor wir uns das Chaos in der Luft erreichten.

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27.04.2021, 19.19 Uhr
acto | Die Notwendigkeit eines Wandels steht außer Frage, aber....
solange Schüler bei "Friday for Future" demonstrieren, sich aber an den anderen Tagen von den Eltern und Großeltern zur Schule fahren lassen, so lange wir in Südamerika, Afrika oder China ganze Landstriche verwüsten um Rohstoffe für die Akkus der Elektroautos zu gewinnen und bei der Herstellung eines Akkus mehr CO2 entsteht als bei einer Fahrt eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor über eine Strecke von 100.000 km, haben wir vielleicht in Deutschland oder Europa die Umweltbelastung etwas reduziert, was aber sicher nicht für den Rest der Welt gilt.

Wir sollten vielleicht nicht nur auf Elektromobilität setzen, diese ehr als eine Brückentechnologie, als einen von vielen verschiedenen Wegen in die Zukunft sehen.
Und eines sollten wir auch nicht vergessen. Mobilität kostet immer Ressourcen, individuelle, die wir hier auf dem Land brauchen um so mehr.
Wenn wir keine Verbrennungsmotoren mehr in den Fahrzeugen haben und nur noch E-Fahrzeuge uns zur Verfügung stehen, dann brauchen wir viel mehr Strom. Wenn wir aber gleichzeitig Kraftwerke (Kohle und Atom) abschalten und der Wind nicht ständig bläst und die Sonne auch nicht nachts scheint, da frage ich mich wirklich, wo kommt der dann her???
Da hat sicher die in den Umfragen so hochgehandelte Partei eine Antwort.

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27.04.2021, 19.46 Uhr
H.Freidenker | Elektromobilität,
sicher ein guter Gedanke, aber ich komme vor lachen nicht in den Schlaf, wenn ich daran denke wie in Deutschland die notwendige Infrastruktur aufgebaut werden soll.
Träumt weiter und lasst uns noch lange darüber reden, keine Stromtrassen,keine Netzstabilität und alles aus alternativer Energiegewinnung.
Die Klimaziele zu erreichen ist unumstritten wichtig, aber nicht mit einer so dilettantischen Vorgehensweise wie in Deutschland.
Die Digitalisierung lässt grüßen!

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27.04.2021, 20.44 Uhr
Kobold2 | Unsere Expertin
In Sachen Schwerverkehr hat mal wieder ihre Meinung, nicht zu verwechseln mit Ahnung rausgelassen.
Der LKW- Verkehr hat spätesten seit der EU- Osterweiterung in einem Maße zugenommen dem die Bahn nicht annähernd Schritt halten kann. Selbst wenn die geplanten und angesprochenen Bahnprojekte schon realisiert wären, würden sie davon kaum was merken.
Es fehlen täglich in Deutschland grob zwischen 25000 bis 30000 LKW Parkplätze, damit sie mal grob eine Vorstellung haben, in welchen Dimensionen wir mittlerweile angelangt sind.
Es gilt an die Ursachen zu gehen und nicht an den Symptomen rumzubasteln. Man generiert einfach zu viel Verkehr.
Die Industrie muss aufhören, immer mehr Produktionen in Billiglohnländer vornehmlich Osteuropa auszulagern, um das ganze dann just in Time wieder her, bzw. durch halb Europa zu karren, weil die Tranporte einfach zu billig sind
Dazu gehören die Verschärfung Stand der Kabotagereglungen, oder am besten die Abschaffung. Striktere Kontrollen der selben, den für viele osteuropäische Firmem ist die Unterlaufung mittlerweile ein Geschäftsmodell.
Eine einheitliche KilometerMindestpauschale. Damit die üblichen Knebelfirmen, allen voran Amazon und andere namhafte Großfirmen nicht weiter den Markt kaputt machen.
Dazu gehört auch ein einheitlicher europäischer Mindestlohn im Strassengüterverkehr. Der kann und wird für Kabotagefahrten kaum kontrolliert.
Die ganzen " Polensprinter", Paket und Lieferdienste, gehören genauso der Fahrpersonalverordung unterworfen, wie der Schwerverkehr. Ein großer Teil dieser "Abteilung " braucht noch nicht mal ein digitales Kontrollgerät. Nur dann kommt die Bahn für manche Transporte auch wieder in Frage .
60km/ h zul. Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen helfen da jedenfalls nicht.
Die meisten Bestimmungen hatten wir schon mal, bevor der Wahnsinn seinen Lauf nahm.
Jetzt sollte auch der letzte verstanden haben, wozu die Osterweiterung durchgedrückt wurde

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28.04.2021, 00.04 Uhr
grobschmied56 | Mal wieder eine ...
... von diesen 'woken' jungen Frauen, die uns genau erklären können, wie die Welt zu funktionieren hat!

Warnhinweis!
Als alter weißer Mann verwendet Grobschmied56 grundsätzlich keine Gender*, Unter_ oder Binnen-I. Er pfeift auf 'political correctness' und 'antirassistischen Säuberungswahn' , welcher Denkmale stürzt, Straßen
umbenennt und Kunstwerke fälscht. Stattdessen hält er sich an den Leipzig/Mannheimer Duden von 1991. Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Auf Deibel komm raus will man uns das Autofahren vermiesen und alle Menschen, die mit einem normalen, bescheidenen Benziner oder Diesel unterwegs sind an den Pranger stellen!
Oberingenieurinnen predigen uns Radfahren um jeden Preis, Elektromobilität und Klima-und Umweltgerechtigkeit, was immer das auch sein mag.
Immer mit im Boot sind die heutzutage unvermeidlichen NGO (Nicht-Regierungs- Organisationen).
Propaganda-Maschinen der Linken und Grünen, die von den Regierigen reichlich mit unseren Steuern gefüttert werden, die überall mitreden und sich einmischen, obwohl sie eigentlich keine Stimme haben dürften, weil sie nicht demokratisch gewählt sind, und auch nicht abgewählt werden können!
Die Prügelknaben dieser Oberingenieurinnen und NGO stehen von vornherein fest:
Es sind die kleinen Arbeiter und Angestellten, die für Mindestlohn oder weniger arbeitenden Menschen, die sich kein teures, vom Steuerzahler subventioniertes E-Mobil, keinen Tesla oder ID 3 leisten können.
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Sie können Ihre Wahl jederzeit anpassen oder später weitere Autos konfigurieren.
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Schöne neue Welt! Aber eben nicht für alle und jeden.
Nicht für arme Landbewohner, die in Pflegefirmen für paar Euro fuffzich knuffen, nicht für Handwerker aus Polen oder Tschechien, nicht für Rentner knapp oberhalb Hartz 4, nicht für Supermarkt-Angestellte und prekär beschäftigte Reinigungskräfte.
Aber immerhin gut für grüne Corona-Gewinnler und staatlich geförderte Umwelt- und Klima-Aktivisten.

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