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So, 14:43 Uhr
05.12.2021
Sondershausen

Rund 50 Teilnehmer bei Corona-Demo

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In Sondershausen wurde gestern gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Zusammenkunft fiel eher übersichtlich aus...

kn-Informationen zufolge nahmen rund 50 Personen an der Demonstration teil, die Polizei war mit Einsatzkräften vor Ort.

Corona-Demo in Sondershausen (Foto: S. Dietzel) Corona-Demo in Sondershausen (Foto: S. Dietzel)
Autor: red

Kommentare
tannhäuser
05.12.2021, 15.48 Uhr
Ist das Foto von heute?
Ein DHL-Auto am Sonntag in der Fußgängerzone?

Wo sind denn die 50 Leute versteckt und wer hat das organisiert bzw. angemeldet?
Kobold2
05.12.2021, 15.51 Uhr
passt
zu meinem Eindruck. Wer in meinem Umfeld die Maßnahmen und die Impfungen bisher ablehnte und die Krankheit live durchlaufen durfte, ist erheblich ruhiger, bei dem Thema.....
T-Rex Sauerkirschen
05.12.2021, 16.55 Uhr
Autocorso
8 sixpacks sind ja rund 50 Teilnehmer
takuma
05.12.2021, 17.09 Uhr
Polizei
Ich finds gut das die Polizei auch gegen die Coronamaßnahmen Demonstriert.
Quallensammler
05.12.2021, 22.17 Uhr
Beachtliche Polizeipräsenz,
wer hat die auf dem Foto ersichtlichen 9 Polizeibusse mitsamt der Uniformträger angefordert? Und warum? Die Polizisten haben doch nicht aus Langeweile am WE einfach mal so in SDH angehalten. Auftraggeber war wer???

Da liefen am letzten Samstag den sozialen Medien nach einige Menschen friedlich und mit Abstand durch SDH. Innenstadt, also ausgestorben. Den entspannten Spaziergang haben wohl keine 0,1% der Sondershäuser überhaupt bemerkt. Und wenn, dann nicht wirklich bewusst wahrgenommen.

Corona-Demo wurde die neue Wanderung betitelt. Eine Demo ohne Statement? Keine Sprüche, keine Plakate, nix Außenwirkung. Aber ein fettes Brett an Polizei. Zum Schutz der Spaziergänger wohl kaum. Vor wem auch. Und warum? Nicht-Spaziergänger hatten keine Einschränkungen. Also nur als Einschüchterung für die Luftschnapper zu werten. Bei dem massiven Set haben sicher so einige Wanderfreunde das Weite gesucht.

Immerhin...die Kollegen in blau-weiß hatten mal einen ruhigen Nachmittag. Nur rumstehen ist entspannter, als z. B. als BePo Fußballspiele zu besichern. Oder im kriminellen Dreck zu stochern. Die Jungs und Mädels haben einen harten Job, die kleine Auszeit sei ihnen gegönnt! Und was die Kosten für den unnötigen Personaleinsatz angeht, ach, Klimpergeld, gibt da ganz andere Baustellen in ...schland. Für den sinnlos verpulverten fossilen Brennstoff für die Fahrzeuge ohne Einsatz tanzen die FFF-JüngerInnen halt eine Extrarunde am Donnerstag.
Icefire
06.12.2021, 09.48 Uhr
Wer hat diesen Einsatz zu verantworten?
Diese Antwort sind Polizei und Landratsamt dem Bürger schuldig. Eine handvoll Spaziergänger, die geräuschfrei und ohne jegliches Aufsehen durch Plakate oder Lautstärke NICHT auf sich aufmerksam machten, mit so einem Aufgebot an Sicherheitskräften zu überwachen, grenzt an Größenwahn. Aber man kann nicht sagen, dass nur eine Überwachung und Absicherung erfolgte, nein, es war viel mehr eine Macht- und Einschüchterungsdemonstration seitens der Polizeikräfte. Zunächst wurden die Spaziergänger von den Polizeiwagen und Einsatzkräften verfolgt, begleitet und gefilmt, wie Augenzeugen berichteten. Befremdlich, gespenstisch und fast grotesk wurde es dann aber an der Einmündung der Karnstraße / Gartenstraße - denn hier wurden die spazierenden Menschen von der Polizei eingekesselt. Die Polizei versperrte den Weg in alle Richtungen und hinderte die Menschen am Weitergehen. Begründet wurde dies mit einer jetzt stattfindenden polizeilichen erkennungsdienstlichen Maßnahme. Was soll man da als Bürger, Anwohner und Spaziergänger nun denken? War dies eine Übung für die zumeist offensichtlich sehr jungen Kollegen? Oder denken die vom Volk gewählten und bezahlten Vertreter unseres Landkreises, dass damit der Protest endlich von der Straße verschwindet? So lange in diesem Land weiterhin Ausgrenzung und Diskriminierung einer bestimmten Personengruppe durch 2G stattfindet, kein Ende der Zwangsmaßnahmen in Sicht ist, und diese Menschen fast komplett vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, sowie eine Impfpflicht mit Medikamenten droht, die weder vor Infektion noch vor Übertragung schützt und die Langzeitfolgen noch unklar sind, werden die Betroffenen nicht müde werden, ihren Unmut auch zu zeigen.
Kn25
06.12.2021, 10.09 Uhr
Ihr labert alle Müll!!!
Mein Mann ist nach sehr schweren Verlauf nach Corona gestorben....jämmerlich... Elendig...wer das mit Organversagen und Koma mit erlebt hat wird nicht noch ruhiger!!!! Mein Kind ist jetzt Halbwaise ich sehr junge Witwe!!! Mein Mann hat sich von Anfang an aus der Gesellschaft rausgehalten. Jetzt kommen bestimmt nur dumme kommentare..mir egal..wer sich bewusst nicht an die Regeln hält alles ins witzige zieht, dem wünsch ich einmal bei einer Verabschiedung dabei zu sein. Wenn die Mutter um den Sohn weint.. Ehefrau weint...und die Polizei egal ob die da in der Nase gepopelt haben oder am Sack gekratzt, sie alle tun nur ihre Arbeit...keiner nähert sich freiwillig solchem Volk..fangt an zu überlegen bevor ihr euren Nivea-losen Mist ablasst, schämt euch auch ihr Daumen hoch Kinder
Icefire
06.12.2021, 12.47 Uhr
Bitte nicht alle über einen Kamm scheren
Das ist sehr bedauerlich und immer tragisch, wenn ein Mensch vorzeitig gehen muss. Ganz bestimmt ist niemandem Ihr Schicksal egal.
Es ist Ihre Meinung, dass die Spaziergänger "so ein Volk" sind, denen man nicht freiwillig begegnen möchte. Das akzeptiere ich, denn es ist Ihre Sicht auf die Dinge, wenngleich es manch einer ganz sicher als Beleidigung empfindet. Die Formulierung kommt eigentlich gleich nach "Pack". Aber es ist o.k., in Ihrer Situation.
Andere Menschen haben eine andere Sicht auf die aktuellen Zustände. Es ist NICHT o.k., wenn eine bestimmte Personengruppe sich nicht einmal mehr ein paar Schuhe oder eine Jacke kaufen kann im Winter, nur weil er nicht das erforderliche Impfzertifikat nachweisen kann, aus welchen Gründen auch immer. Wenn derartige Maßnahmen jeglicher Logik entbehren, dann ist es das Recht eines jeden Bürgers auf friedliche Weise sein Nichteinverständnis zu zeigen.
Es bleibt immer noch die Frage offen, wer und was einen solchen Polizeiaufmarsch und die damit verbundenen Kosten rechtfertigt. In der Vergangenheit war anzunehmen, dass durch die Polizeipräsenz die Sicherheit der Spaziergänger gewährleistet werden sollte. Bei der Vorgehensweise am letzten Samstag hatte man diesen Eindruck allerdings nicht mehr.
A-H-S
06.12.2021, 16.19 Uhr
Sie haben die Falschen auf dem Radar
Guten Tag Frau Kn25,
Ihr Verlust tut mir aufrichtig Leid. Ich kann Ihre Trauer und Angst nachvollziehen (persönlich ebenfalls mehrfach betroffen).
Ich denke aber, Sie beschuldigen hier die Falschen.
Niemand bei diesem Spaziergang hat die Existenz der Krankheit geleugnet, niemand hat bezweifelt, dass daran Menschen sterben und ja, es ist tragisch, besonders wenn es Leute trifft, die statistisch noch einige Jahre auf der Uhr haben und hatten.
Die Leute auf dem Marktplatz drücken einfach ihren Unmut über die widersprüchlichen Maßnahmen und Zustände aus. Sie können nun wirklich keinen "Demonstranten" dafür verantwortlich machen, dass z.B. in Thüringen eine halbe Milliarde Steuergeld bereit gestellt wurde u.a. für den Ausbau von ITS-Kapazitäten und nach einem Jahr haben wir über 300 Betten weniger. Oder dass man die kostenlosen Bürgertest abgeschafft hat MITTEN in der Infektionszeit. Jeder mit drei Hirnzellen wusste, was passiert.
Sie können auch keinem Einzelhändler verdenken, dass er sich beteiligt. In die Sondershäuser Läden verlaufen sich mitunter 10 Leute am Tag. Kunden, die nicht 2G sind, dürfen nicht bedient werden. In die Discounter oder Baumärkte, wo jeden Tag 1000 Leute durchrauschen, darf hingegen jeder hinein. Auch Gastronomen haben extreme Einbußen, weil zahlreiche Weihnachtsfeiern abgesagt wurden, weil einfach manche Leute TROTZ negativen Test nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Vorletzte Woche war ich Freitag Mittag in der Hauptzeit kurz beim Griechen und Italiener am Marktplatz. In Summe hatten sich exakt 2 Personen in die BEIDEN Restaurants verlaufen. Das ist existenzbedrohend - zumal kein Ausgleich mehr erfolgt.
Ich finde es auch reichlich befremdlich, dass der Staat manchen Personen (die gesund sind) vorschreiben will, mit wem sie sich treffen dürfen.
Darüber hinaus zeichnet sich eine Impfpflicht ab, die es nicht mal im ach so freiheitlichen China gibt. Es gibt also genug Anlass seinen Unmut kundzutun.

Davon abgesehen hat die "Veranstaltung" im Freien stattgefunden, die Personen standen mehrheitlich im Familien- oder Freundeskreis WEIT auseinander. Nach allem was wir wissen, ist eine Infektion im Freien nahezu ausgeschlossen.
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