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Mi, 08:44 Uhr
26.01.2022
Staubsauger im Test:

Akkusauger besser für die Umwelt

Akkusauger haben eine eindeutig bessere Ökobilanz als Staubsauger mit Kabel. Das zeigen Berechnungen der Stiftung Warentest. Im Produkttest saugen aber nur wenige teure Akkusauger so gut wie klassische Staubsauger...

Cover (Ausschnitt) (Foto: Stiftung Warentest) Cover (Ausschnitt) (Foto: Stiftung Warentest)
Bei der Berechnung der Umweltwirkungen von Produktion, Betrieb, Transport und Entsorgung erreicht der Akkusauger 23 Umweltschadenspunkte, der Kabelsauger fast 33. Vor allem sein Stromhunger verhagelt ihm die Ökobilanz.

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Allein mit dem Stromverbrauch häuft ein Kabelsauger fast so viele Schadenspunkte an wie ein Akkusauger im gesamten Lebenszyklus – selbst dann, wenn dieser irgendwann einen Ersatzakku braucht.

Sogar der Austausch eines alten 2000-Watt-Staubsaugers durch einen stromsparenden Staubsauger lohnt sich: Die Neuanschaffung rechnet sich ökologisch bereits nach 2,6 Jahren.

Im Warentest sind gute Noten für Kabelsauger die Regel, für Akkusauger noch immer die Ausnahme. Vor allem bei Teppichboden, Polstern und Tierhaaren halten die Akkusauger bis auf wenige Ausnahmen nicht mit den Kabelmodellen mit. Auch sind sie lauter und deutlich teurer in der Anschaffung. Einen insgesamt guten Kabelstaubsauger gibt es schon ab 80 Euro, der gute Akkusauger kostet fast neunmal so viel.

Der Test inklusive Ökobilanz findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test, unter www.test.de/staubsauger sind Testergebnisse von mehr als 100 Staubsaugern abrufbar.
Autor: psg

Kommentare
Paul
26.01.2022, 21.36 Uhr
Akkus...?
Also die Akkus dürften wohl sicher nicht gut sein für die Umwelt.
1. ist die Herstellung nicht "grün" und
2. ist der Akku-Müll sicher auch nicht "grün".
Und der Stromverbrauch dürfte wohl auch nur sehr gering weniger sein, denn häufiges Aufladen braucht auch Strom. Und im Dauergebrauch sind Akkus auch nicht gerade überzeugend, da sie nicht lange halten.
Kobold2
27.01.2022, 06.59 Uhr
Na hoffentlich
legen Sie bei der Benutzung von Handys, Laptops, Tablets, Akkuschraubern, diversen Gartengeräten, u.v.a.m. Die gleichen Maßstäbe an.
Was heißt denn " nicht so lange halten "? und Dauerberieb?
Marathon 24h saugen? 1000 Ladezyklen und mehr sind heute keine Seltenheit.
Der ungemeine Praxisvorteil ist nun mal, das die Geräte leichter sind und das man sich vor allem nicht mehr mit dem Kabel rumärgern muss . Gehen sie mal auf Baustellen. Die meisten Werkzeuge sind Akkubetrieben.
Das schreibt jemand, der seit 2013 einen Akkumäher zur vollsten Zufriedenheit nutzt, dessen Nachbarn z.T. mittlerweile nachgezogen haben und das bestätigen.
Aber da sie ja "dürften" schreiben, fehlt sicher die Erfahrung.
Alanin
27.01.2022, 07.17 Uhr
Fazit…
Man kann den meisten der Akkusauger zwar nicht saugen, aber sie sind scheinbar ökologischer…

Falls man doch einen haben will, der saugen kann, dann muss man das neun-fache dafür ausgeben… also statt 80€ einfach mal 720€.

Toll…
Kobold2
27.01.2022, 18.51 Uhr
Geduld
Ist die Tugend des Alters.
Was haben Handys, Laptops, Tablets, Akkumäher, Flachbildfernseher, oder Flachbildmonitore etc. zu Beginn ihrer Einführung gekostet? Da gibt es noch Hoffnung, auch wenn Asien als verlängerte Werkbank teilweise weg bricht und die Transportkosten für das weltweite umhergesende endlich steigen.
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