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Mi, 09:40 Uhr
26.01.2022
Bestpreis für die Note 1

Bundeswehr vergibt Fachbriefe an Absolventen

Sechzehn Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik der Bundeswehr, empfingen ihren Facharbeiterbrief in der Rotbart Arena. Die Erleichterung nach 21 harten Ausbildungsmonaten war spürbar...

Sechzehn Soldatinnen und Soldaten erhalten Fachbriefe in der Rotbart Arena. "Auch unter der Maske strahlen glückliche Gesichter: ..." (Foto: Marco Müller) Sechzehn Soldatinnen und Soldaten erhalten Fachbriefe in der Rotbart Arena. "Auch unter der Maske strahlen glückliche Gesichter: ..." (Foto: Marco Müller)


Die Fachausbildungskompanie für die Zentrale Aus- und Weiterbildung, kurz ZAW, des Versorgungsbataillons 131 verlieh am 20. Januar unter Federführung den zivilen Bildungsträgers, der steep GmbH, die Facharbeiterbriefe für Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatroniker. Dabei wandte sich der Kommandeur des Versorgungsbataillons 131, Oberstleutnant Sven Heidel, ganz im Sinne August Bebels an die Absolventinnen und Absolventen: „Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben."

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Die Ausbildung begann für die 16 Soldatinnen und Soldaten im Mai 2020. Seither wühlten sie sich durch Theorie und Praxis, um einen weiteren Etappensieg in ihrer Laufbahnausbildung zum Unteroffizier oder Feldwebel zu erringen. Sie unterlagen dabei nicht nur den Einflüssen der Corona-Krise, sondern standen unter hohem Zeit- und Leistungsdruck.

Während die Ausbildung Kfz- Mechatronikers im Regelfall 42 Ausbildungsmonate umfasst, haben die Angehörigen der Bundeswehr lediglich 21 Monate Zeit, um die gleiche Menge an Inhalten durchzuarbeiten. Diese von Haus aus sehr anspruchsvolle Ausbildung wurde im Zuge der pandemiebedingten Auflagen für die angehenden Gesellinnen und Gesellen weiter verschärft.

Doch der Blick in die sechzehn glücklichen Gesichter beim Empfang der Abschlusszeugnisse der IHK Halle zeigt, dass sich aller Aufwand gelohnt hat. Stabsunteroffizier und Feldwebelanwärter Hannes Lehner aus Roding dürfte dabei doppelten Grund zur Freude verspürt haben. Mit der Prüfungsnote 1,0 wurde er Bester seiner Abschlussklasse und erhielt den Bestpreis. Einen großen Anteil zum Gelingen der Ausbildung trug das Ausbilderteam Kfz der steep Business Unit Training am Standort Bad Frankenhausen bei. „Mit einer Mischung aus professioneller Expertise und der Freude am Dozieren ist es ihnen gelungen, eine motivierende Auszubildenden zu schaffen", sind sich Oberstleutnant Heidel und Hauptmann Müller, Chef der Fachausbildungskompanie ZAW, einig.



Autor: emw

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