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Do, 17:25 Uhr
04.08.2022
Grenzlandmuseum Eichsfeld:

Gedenkwanderung zum Tag des Mauerbaus

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung erinnern auch dieses Jahr wieder mit einer Gedenkwanderung an den Tag des Mauerbaus in Berlin und an die Folgen, die die damit einhergehende Verschärfung des DDR-Grenzregimes für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze hatte...

Dabei gehen sie auch auf wertvollen Perlen der Natur, die heute rechts und links des einstigen Todesstreifens und heutigem Grünen Bandes liegen.

Treffpunkt ist am Samstag, 13. August der Parkplatz Gut Herbigshagen bei Duderstadt. Die Wanderung führt von Gut Herbigshagen zum Grenzlandmuseum Eichsfeld und wird von 10 bis 13 Uhr dauern. Der Unkostenbeitrag beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro für Schüler, Studenten und Rentner. Darin enthalten sind der Eintritt ins Grenzlandmuseum sowie der Rücktransport zum Parkplatz Gut Herbigshagen. Anmeldung unter bildungsstaette@grenzlandmuseum.de

Die Wanderung erfordert ein Mindestmaß an körperlicher Belastbarkeit sowie angepasstes Schuhwerk. Bitte denken Sie ggf. auch an Sonnenschutz und genug zu Trinken!

Zum Hintergrund des historischen Datums:
Bereits Ende Mai 1952 hatte die DDR mit der systematischen Abriegelung der fast 1.400 km langen Grenze zur Bundesrepublik begonnen. Neun Jahre später, am 13. August 1961, wird mit der Schließung der Berliner Sektorengrenzen durch die DDR und dem darauffolgenden Bau der Mauer um Westberlin das letzte Schlupfloch gen Westen geschlossen. Zugleich beschloss die DDR, in den folgenden Monaten auch die bestehenden Anlagen an der innerdeutschen Grenze stark auszubauen und zu verminen.

Verbunden mit den verschärften militärischen Abriegelungsmaßen an der innerdeutschen Grenze ist die zweite große Zwangsaussiedlungsaktion mit dem Namen „Aktion Festigung“. Am 3. Oktober 1961 verloren dabei mehr als 3.000 Menschen ihre Heimat. Die „Aktion Festigung“ hatte in den damaligen DDR-Bezirken unterschiedliche Bezeichnungen. Im Bezirk Erfurt erhielt sie den Namen „Aktion Kornblume“.

Autor: red

Kommentare
henry12
04.08.2022, 21.35 Uhr
Tag des Mauerbaus
Diese Entwicklung war das Ergebnis der Politik Hitlers- und der
NS Leistungsträger nach` 45 . Die gespielte Aufregung heute dient nur der Geschichtsfäschung und ist beste Propagandatradition von Joseph Goebbels .
Piet
05.08.2022, 07.20 Uhr
Bei dieser Regierung
wünsch ich mir die DDR zurück.
Envites
05.08.2022, 10.32 Uhr
Der Mauerfall war ein Glücksfall für Deutschland -
Wir sollten uns dankbar erinnern, der Mauerfall war ein Glücksfall, keinesfalls selbstverständlich! Er führte zur Herstellung der deutschen Einheit, dank der Besonnenheit der Politiker und Beteiligten, (ok mit Abstrichen!). Wer sich die DDR zurück wünscht, ist sicherlich enttäuscht, aber das hohe Gut der Einheit Deutschlands mit allen Problemen kann davon nicht berührt werden. Auch in unserer Nähe entstehen "neue Mauern", siehe EU-Außen und weltweit! Weder der Fall der Mauer noch die deutsche Einheit waren selbstverständlich und etliche Beteiligte haben damals Kopf und Kragen riskiert. Die Einheit Deutschlands ist unumkehrbar und sollte als hohes Gut nicht angezweifelt, sondern weiter gestaltet werden.

Damals, übrigens, hat ein Außenminister mit SU/Russland immer sprechen können. Das ist heute wohl nur eingeschränkt so (bspw.). Das ist bedauerlich, wäre aber um so wichtiger aufgrund des aktuellen Kriegs in der Ukraine!
Paulinchen
05.08.2022, 14.37 Uhr
Nun - wenn man...
... sich die damaligen Filmberichte anschaut, kommt man zu der Erkenntnis, da wurde der schon mal auf dem linken Fuß erwischt. Oder wie soll man seine Tatenlosigkeit sonst erklären? Der alte Conrad tat als Kanzler so, wie heute der Olaf der Kanzler. Erst mal nur abwarten "wasset wird". Jetzt aber sollte der gebildete Bürger wachsam sein und den Olaf beobachten. Den Flug in die Ukraine hat ihm der Melnyk vermasselt, ob er wohl dieses Mal zu den 1. gehört, welche in Taiwan der dortigen Regierung die Sympathie der Deutschen überbringt. Denn jetzt ist das Rennen um die ersten Plätze im Flugzeug nach Taiwan eröffnet. Pelosi hat es vorgemacht und alle machen mit. Wie mit der Ukraine. Wittert man schon wieder einen neuen Kriegschauplatz? Der Mauerbau und deren Existenz, hat den Westen eher nicht besonders angehoben. Die TV Anstalten, an der Spitze der "Löwe", berichteten von dem unsäglichen Leid der Menschen in der Zone und der linke Lafontaine blaffte den Kanzler Kohl im Bundestag an, er möge doch endlich von dem Einheitsgeplaenkel Abstand nehmen. So viel zum Interesse der SPD in alten Zeiten, wenn es um die Zone ging. Dass die Mauer auch für viele den Tod, statt die ersehnte Freiheit brachte, ist unstrittig und schlimm zugleich. Aber dass ausgerechnet eine Grüne (KGE) die Öffnung der Mauer als grosses Fluchtlingsereignis der Ostdeutschen tituliert, ist für mich ein Armutszeugnis dieser Person, samt ihrer Partei. Diese Partei, hat am 13.8. nichts am Rest der Mauer zu suchen, bzw zu sagen. Es wäre eine Vehoehnung der Opfer und denen, welche 1989 auf der Straße waren und der Ausgang war noch offen. Es sind eher Krieger, wenn auch müde, statt Pazifisten! Warten wir mal ab, wer zuerst mit Regierungsflieger in Taiwan landet....
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