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Mi, 11:39 Uhr
15.03.2023
Großfurra

Enger Zusammenhalt vor den Toren der Stadt

Das Jahr 2023 ist ein Jubiläumsjahr für die Stadt Sondershausen und ihre Ortsteile. Oberspier, Berka und Großfurra begehen das 25-jährige Jubiläum ihrer Eingemeindung. Die Ortsteile Schernberg, Hohenebra, Thalebra, Großberndten, Kleinberndten, Immenrode, Himmelsberg und Straußberg können auf 15 Jahre Ortsteilzugehörigkeit zu Sondershausen zurückblicken...

Die Kirche St. Bonifatius gehört zu den schönsten Flecken in Großfurra. (Foto: Janine Skara) Die Kirche St. Bonifatius gehört zu den schönsten Flecken in Großfurra. (Foto: Janine Skara)


Um dies gebührend zu würdigen, steht jeden Monat ein Ortsteil im Fokus. Was ist dort das Besondere? Welche Highlights gibt es zu entdecken? Diesmal stellt sich Großfurra vor.

Zwischen Nordhausen und Sondershausen, eingebettet im Wippertal liegt Großfurra. Der größte Ortsteil mit rund 1.200 Einwohnern gehört seit 1997 zur Stadt Sondershausen. Mit der Eingemeindung hat Großfurra das größte Gewerbegebiet und eine waldreiche Gegend mit 1.100 Hektar Wald in die Ehe mit der Residenzstadt mitgebracht.

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Große Arbeitgeber, wie Isoplus Fernwärmetechnik, Thermik Gerätebau und der Kalibergbau mit der GSES Sondershausen haben hier ihre Wirtschaftsstandorte. Seit fast 20 Jahren wird Großfurra von Ortsteilbürgermeister Winfried Schmidt und dessen Stellvertreter Mirko Threbank geführt. Gemeinsam erzählen Sie, was Großfurra so liebens- und lebenswert macht.

Herr Schmidt, Herr Threbank, wie lebt es sich in Großfurra?
Das Leben hier ist geprägt von Zusammenhalt und einem engen Miteinander. Was Großfurra sowohl für ältere Menschen, als auch für junge Familien so attraktiv macht: unsere intakte Infrastruktur. Neben einem Bäcker, Fleischer und einem Supermarkt, haben wir einen Kindergarten, eine Gaststätte und ein sehr reges Vereinsleben. Diese Zusammenarbeit macht unser Dorfleben aus. Darauf legen wir großen Wert und fördern unsere Vereine, wo wir können. Dadurch entsteht ein tolles gesellschaftliches Leben in Großfurra mit Highlights, wie unserem Schwimmbadfest, der Kirmes, dem Karneval, Feuerwehrfest oder unserem gemütlichen Weihnachtsmarkt.

Was sind die schönsten Flecke in Ihrem Ortsteil?
Unser schönster Platz ist unser Schwimmbad. Auch der Sportplatz mit dem Abenteuerspielplatz wird gern besucht. Besonders stolz sind wir auf unser soziokulturelles Zentrum und unseren Gutshof. Die historischen Gebäude, wie die Burg Großfurra, die Kirche St. Bonifatius, das alte Rittergut und der Helenenhof sind allesamt Bestandteile, die unseren Ort besonders charmant machen.

Was ist für Sie das Besondere an Großfurra?

Auf jeden Fall unsere Gemeinschaft. Unser sozikulturelles Zentrum ist das Herzstück unseres Dorfes. Unter einem Dach vereint es den Kindergarten, das Büro der Dorfkümmerin, den Jugendclub und verschiedene Vereine. Man kann sagen, hier kommen alle Generationen zusammen. Kinder aus dem Kindergarten werden frühzeitig in die 13 Vereine integriert und an den engen Zusammenhalt im Dorf herangeführt.

Eine weitere Besonderheit in Großfurra ist, dass es hier keinen Leerstand gibt. Sobald ein Haus zum Verkauf steht, ist es im nächsten Moment schon wieder weg vom Markt. Gerade bei jungen Menschen ist der Ortsteil aufgrund der guten Infrastruktur und dem gesellschaftlichen Zusammenleben sehr beliebt. Wenn etwas gebraucht wird, helfen alle Einwohner mit, um es zu ermöglichen. So wurde beispielsweise der Spielplatz am Sozikulturellem Zentrum komplett in Eigeninitiative der Eltern mit Spendengeldern und Fördermitteln gebaut.

Damit sich unser Ortsteil stets positiv weiterentwickelt, engagieren wir uns seit vielen Jahren dafür, dass die Investitionen der Stadt Sondershausen auch in unserem Ortsteil umgesetzt werden. Zusammen mit den Zuwendungen der Stadt, wurde in den vergangenen Jahren unter anderem die Sporthalle und das Gemeindehaus saniert, der Gehweg erneuert und eine behindertengerechte Rampe gebaut. Man sieht, wo investiert wurde. Damit noch mehr im Ort geschafft wird, packen wir alle mit an. Es sind viele Kleinigkeiten, die das große Ganze ausmachen.

Im nächsten Jahr wird Großfurra 1.150 Jahre alt. Bereits in diesem Jahr beginnen die Vorbereitung für das große Ortsjubiläum und auch hier werden wieder alle mit anpacken und helfen, damit das Fest für alle Einwohner von Großfurra zu einem Erlebnis wird.


Ein inoffizielles Wahrzeichen in Großfurra ist der „Mammutbaum“ am sozikulturellen Zentrum, der einst als Gaudi einer Karnevalsveranstaltung entstanden war und seitdem große und kleine Besucher des Ortsteils erfreut (Foto: Janine Skara)
Ortsteilbürgermeister Winfried Schmidt (links) und Mirko Threbank (rechts) kümmern sich seit fast 20 Jahren um ihren Ortsteil Großfurra. (Foto: Janine Skara)
Großfurra hat viele interessante Ecken und lädt zu Spaziergängen ein (Foto: Janine Skara)
Großfurra hat viele interessante Ecken und lädt zu Spaziergängen ein (Foto: Janine Skara)
Großfurra hat viele interessante Ecken und lädt zu Spaziergängen ein (Foto: Janine Skara)
Großfurra hat viele interessante Ecken und lädt zu Spaziergängen ein (Foto: Janine Skara)
Autor: emw

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