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Fr, 16:38 Uhr
24.11.2023
Über eine halbe Million Euro für die Therme

Warmer Geldregen in Bad Frankenhausen

Kur & Tourismus GmbH der Stadt Bad Frankenhausen erhielt einen Zuwendungsbescheid über 612.424 Euro. Nur drei kommunale Unternehmen im Freistaat Thüringen stellten entsprechende Anträge...

v.l.Bürgermeister Matthias Strejc; Kurdirektorin Katja Rudolph erhalten Zuwendungsbescheid  (Foto: KUr & Tourist Bad Frankenhausen) v.l.Bürgermeister Matthias Strejc; Kurdirektorin Katja Rudolph erhalten Zuwendungsbescheid (Foto: KUr & Tourist Bad Frankenhausen)


Die Energiekrise trifft insbesondere die Thermen und Bäder seit letztem Jahr finanziell sehr stark. Aber auch andere kommunale Unternehmen sind von den deutlich erhöhten Energiekosten in der Existenz bedroht. Aus diesem Grund stellte der Freistaat Thüringen insgesamt 10 Mio. € aus dem Sondervermögen zur Verfügung, um kommunale Unternehmen finanziell zu entlasten.

Da auch die Kur & Tourismus GmbH mit ihrer Kyffhäuser-Therme die hohen Energiekosten extrem belastet, stellte die Geschäftsführerin Frau Katja Rudolph einen entsprechenden „Antrag auf Billigkeitsleistungen für kommunale Unternehmen des privaten Rechts zur Minderung und Bewältigung finanzieller Notlagen infolge der Energiekrise“ beim Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales.

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Am heutigem Tag erfolgte dann die persönliche Übergabe des Zuwendungsbescheides durch die Staatssekretärin des Ministerium für Inneres und Kommunales Frau Katharina Schenk an die Geschäftsführerin in Höhe von 612.424 Euro. Im Rahmen der Übergabe erläuterte die Staatssekretärin, dass insgesamt für diese Anträge 10 Mio. Euro zur Verfügung standen, letztendlich nur drei Anträge gestellt wurden und so insgesamt 1,8 Mio. Euro an die drei kommunalen Unternehmen ausgezahlt werden.

„Wir sind sehr dankbar, dass der Freistaat Thüringen die kommunalen Unternehmen im Rahmen dieser Billigkeitsleistungen unterstützt und es zeigt im Fall unserer Kur & Tourismus GmbH mit der Kyffhäuser-Therme, dass die Mehrkosten aufgrund der gestiegenen Energiekosten enorm sind und wir dringend auf diese Form der finanziellen Unterstützung angewiesen sind“, so die Geschäftsführerin Frau Katja Rudolph.

Der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen und Gesellschafter der Kur & Tourismus GmbH Herr Matthias Strejc führte weiter aus: „Dank der finanziellen Unterstützung wird der kommunale Haushalt unserer Kurstadt entlastet, denn wir als Gesellschafter sind verpflichtet, Defizite in unserer Kur GmbH finanziell auszugleichen. Durch diese Billigkeitsleistungen wurde somit nicht nur der Kur & Tourismus GmbH unterstützt, sondern auch der kommunale Haushalt entlastet“.

Seitens der Kurstadt Bad Frankenhausen gab es den Wunsch, auch im kommenden Jahr diese Billigkeitsleistungen seitens des Freistaates wieder aufzulegen, denn nach wie vor belasten die hohen Energiekosten unter anderem die kommunalen Gesellschaften.
Autor: emw

Kommentare
El loco
25.11.2023, 16.25 Uhr
Nicht die Energiekrise ist Schuld,
sondern die verantwortungslose, ideologiegetriebene Politik der Grünen mit Unterstützung der Bürgermeisterpartei SPD. Da freut man sich doch als dummer Steuerzahler, dass man die zum Sondervermögen manipulierten Schulden begleichen und Strejcs Therme vorübergehend am Leben halten kann.
tannhäuser
25.11.2023, 17.23 Uhr
Ja die Energiekrise...
...hat viele Namen wie das Monster aus Stephen Kings "Es".

Aber es heisst nicht "Energieverschwendung durch Verbraucher in Privathaushalten"!
Kobold2
26.11.2023, 09.24 Uhr
Viele Namen
Bzw. Ursachen scheinen hier doch Einige zu überfordern.
Da begrenzt man sich auf die Grünen als Salonbegriff für alles was nicht passt.
Wohin die vielen Mrd. aus der über 20 Jahre eingenommenen der EEG Umlage gewandert sind, kann man da nicht noch unterbringen. Warum wir die ganzen Jahre an den Hürden festgehalten haben, die eine private Energieerzeugung und einen Umbau gebremst haben, auch nicht. Das die Ausrichtung der letzten Jahre, trotz internationaler Warnungen, nun die faulen Früchte trägt, auch nicht.
Wenn man den Grünen etwas vorwerfen kann, dann ist es wohl, daß sie als Oppositionspartei nicht energisch genug gegen die Verfehlungen der letzten Jahrzehnte vorgegangen ist.
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