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Mo, 10:15 Uhr
05.02.2024
Autobahnpolizei

Lkw-Fahrer mit Bleifuß unterwegs

Am 1. Februar wurde durch die Kontrollgruppe der Autobahnpolizeistation West ein Lkw ausgelesen, der durch seine rasante Fahrweise auffällig geworden ist...

Flott unterwegs (Foto: API) Flott unterwegs (Foto: API)
Das Fahrzeug wurde kurz zuvor durch einen achtsamen Verkehrsteilnehmer auf der A4 bei Waltershausen gemeldet und durch eine Streifenbesatzung einer Kontrolle unterzogen. Nach Auslesen des Fahrtenschreibers konnten mehrere satte Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden.

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Die Kollegen haben daraufhin insgesamt zehn Verstöße geahndet. Der Lkw fuhr teilweise mit einer Geschwindigkeit von 133 km/h. Der 38-jährige Ukrainer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 2.050 Euro zahlen.
Autor: psg

Kommentare
Schlaubert
05.02.2024, 10.31 Uhr
???
Ein Ukrainer musste Sicherheitsleistung bezahlen?
Dachte, dass die alle bisher Narrenfreiheit hatten.
Sicherlich war der Fahrer für eine nichtukrainische Spedition unterwegs.
Kobold2
05.02.2024, 13.41 Uhr
Dachte...
und las , daß sie hier bisher sachlicher und vorurteilsfreier unterwegs waren...
Jetzt fehlt nur noch die Geschichte von eingeräumten Rabatten beim Strafmaß.
Für die Narrenfreiheit ist hierzulande u.a. die geringe Kontrolldichte, das vergleichsweise geringe Strafmaß und ein häufig zu beobachtendes Wegsehen unserer Beamten verantwortlich. Darüber spottet man schon länger in der Branche. Hier hats mal einen von Vielen erwischt und das auch nur, weil man die Beamten darauf aufmerksam gemacht hat. Deutsche Fahrer sind auf deutschen LKW seit Jahren auch immer schwerer zu finden. Hauptsache, die für die deutsche Wirtschaft ach so wichtigen Lieferketten werden nicht unterbrochen.
Jäger53
05.02.2024, 18.35 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
grobschmied56
05.02.2024, 18.48 Uhr
Der Vorwurf des 'Wegsehens' ...
... seitens der Polizei ist eine Unterstellung, die sollte man belegen und beweisen können. Die Behauptung - 'Jeder weiß doch, daß das so ist...' reicht hier möglicherweise nicht aus.
Im übrigen herrscht für die Angehörigen von Strafverfolgungsbehörden meines Wissen 'Verfolgungszwang'. Gilt für Polizei, Justiz ...
Gelangt den Beamten ein möglicher Tatbestand zur Kenntnis, müssen sie der Sache auch nachgehen.
Wenn der oben genannte LKW-Fahrer mit über 130 Kmh unterwegs war, frage ich mich, was der für ein 'Rennerle' hatte. Geben normale LKW überhaupt soviel her?
Kobold2
05.02.2024, 19.42 Uhr
Ach Grobschmied
Einfach mal Leuten zuhören, die damit täglich zu tun haben.
Meldungen über Manipulationen am Begrenzer, am AD-Blue System, fahren mit fremder Fahrerkarte, selbst wenn der ürsprungliche Besitzer schon verstorben ist, findet man , wenn man im Netz danach sucht.
Beim Wegsehen reicht es schon von Sonntag zu Montag morgen an den Parkplatzaussfahrten alle die zu kontrollieren, die das ganze Wochenende dort verbracht haben. Dann schauen sie sich einfach mal Meldungen über Staus an und was sich da so in der linken, oder mittleren Spur so aufhält und vorher nochmal die Gesetzeslage dazu durchlesen. Da quält sich die Polizei lieber durch eine kaum vorhandene Rettungsgasse, als durchzugreifen.
Eine Reise ins Ausland und die Beobachtung über das dortige Fahrverhalten spricht auch Bände. Weiter möchte ich das vorerst nicht ausführen. Da wären Erfahrungen von deutschen Fahrern auf ausländischen LKW, hier in Deutschland.
Schlaubert
09.02.2024, 07.12 Uhr
So so,
Der 38-jährige Fahrer zahlte noch an Ort und Stelle 2050 Euro Sicherheitsleistung. Die Höhe des Betrages kommt durch die zehn einzelnen Verstöße zustande, die in Tatmehrheit geahndet werden.
In diesem Fall fiel für den Fahrer kein Bußgeld, sondern eine Sicherheitsleistung an, weil der Mann aus der Ukraine stammt. „Bußgelder können wir nur von deutschen Staatsbürgern nehmen“, sagt Natalie Meier. Doch selbst wenn der 38-Jährige das Geld nicht hätte zahlen können, hätten die Beamten ihn weiterfahren lassen müssen, erklärt Meier. Denn die Autobahnpolizei könne die Weiterfahrt nur unterbinden, wenn eine Straftat, wie eine Verkehrsgefährdung, oder ein Verstoß gegen die Lenk- und Ruhezeiten vorliege. Ein weiterer Grund kann Meier zufolge sein, wenn der Lkw Gefahrengut transportiert.
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