Mit Hilfe solcher Antennen kamen vor vielen Jahren die Fernsehbilder in unsere Wohnzimmer. In unserer Region konnten zwei Programme empfangen. Den DDF (DDR) und die ARD (ehm. BRD). Als die zweiten Programme an den Start gingen, brauchte man auch eine zweite Antenne...
Antenne vergangener Tage Foto: Ulrich Reinboth
Für die ersten die obere (VHF) und für die zweiten Programme die untere (UHF). Im Zeitalter des Farbfernsehens gab es in Deutschland zwei Systeme. In der BRD war es PAL und in der DDR war es SECAM, aus politischen Gründen.
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Aber wer konnte besorgte sich einen PAL-Dekoder, womit dann auch das Westfernsehen bunt wurde. Das alles ist Geschichte, heute kommen zig Programme via Satellitenschüssel oder per Internet zu uns nach Hause. So ändern sich die Zeiten.
Autor: emw
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Wenn mich die Erinnerung nicht täuscht: es hieß DFF, Deutscher Fernsehfunk.
Im Streit der Syteme lohnte es sich, denn ARD und ZDF haben da noch berichtet und Hintergründe beleuchtet.
Heute: Kriegsgeschrei, Versagen der Geheimhaltung (Luftwaffe zum Angriff auf die Krimbrücke) wird als Russenpropaganda abgewiegelt, obwohl das Grundgesetz eine Friedenspflicht beinhaltet.
Und Behauptungen werden als Tatsachen verkauft.
Damals war die Berichterstattung noch eine solche und die zwangsgebühren waren noch nicht exorbitant.
Für VHF brauchte man eine Antenne mit längeren Antennenstäben wegen der längeren Wellenlänge (um es mal für Laien auch verständlich auszudrücken. Für UHF (bis Kanal 40 damals) brauchte man kürzere Antennenstäbe, da kurze Wellenlänge bei diesen hohen Frechenzen. Oftmals schaffte man es mit brauchbarer Antennenausrichtung, dass man DFF 2 und ZDF ebenso recht gut empfangen konnte.Durch die bespitzelung der Stasi musste man mit der Antennenausrichtung auch vorsichtig sein, denn das geübte (Stasi)-Auge konnte oft recht wohl unterscheiden, ob man Sender Brocken oder Torfhaus empfangen wollte.