Seit ihrem Ende wird die DDR in unzähligen Büchern analysiert, in Ausstellungen musealsiert, auf Podien diskutiert, in Filmen und Theaterstücken neu inszeniert und in Lehrpläne integriert. All dies ist Teil der Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit, die bis heute nicht abgeschlossen ist...
Unzählige Straßen wurden in den 1990er Jahren in Ostdeutschland umbenannt und die meisten Denkmäler, die an den untergegangenen Staatssozialismus erinnerten, wurden in den letzten 35 Jahren aus dem öffentlichen Raum entfernt. Während eine wachsende Zahl von Gedenkstätten an Opposition und Widerstand sowie an die Opfer der Diktatur erinnert, zieren die Symbole der DDR bis heute so manche Datsche, werden trotzig auf Demonstrationen gezeigt oder zur Verkaufsförderung auf Lebensmittelkonserven gedruckt.
Die Aufnahme von Arno Burgi stammt aus dem Jahr 2008. Es zeigt eine Mauer der Brücke Rathausstraße auf der in weißer Farbe geschrieben steht Die DDR hat´s nie gegeben. Im Hintergrund ist der Berliner Dom zu sehen, dazwischen die Brache, auf der einst der Palast der Republik gestanden hat. Das Foto darf bis zum 31. Dezember 2025 im Rahmen der Berichterstattung über die Ausstellung Aufarbeitung. Foto: picture alliance / dpa / Arno Burgi
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All dies thematisiert die Ausstellung, zu deren Eröffnung Horst Dornieden, Vorsitzender des Grenzlandmuseum Eichsfeld, von seinen Erfahrungen zur Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte und ihren Folgen in der Kommunalpolitik im Eichsfeld in den 1990er Jahren berichten wird. Dabei geht es auch um die vielfältigen Herausforderungen, die mit dem Aufbau demokratischer Strukturen einhergingen und die ersten Ideen für das Grenzlandmuseum Eichsfeld.
Die Ausstellung Aufarbeitung – Die DDR in der Erinnerungskultur präsentiert auf 20 Tafeln prägnante Texte, Fotos, Statistiken und Karikaturen. QR-Codes verlinken auf passende Videoclips im Internet. Sie wird bis zum Juli 2024 im Grenzlandmuseum Eichsfeld präsentiert. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Zur Eröffnung der Sonderausstellung Aufarbeitung – Die DDR in der Erinnerungskultur lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld am Dienstag, 26. März, um 19:00 Uhr herzlich ein.
Faeser scheint im Geschichtsunterricht aufgepasst zu haben:
Analog der staatlich finazierten DDR Presse erhält nun die dpa (deutsche Presse Agentur) finanzielle Zuwendungen aus dem Berliner IM von Faeser.
Also war Staatsnähe der Presse in der DDR so wie es jetz wieder wird oder schon ist.
Und die GEZ will sich gegen den begriff "Zwangsgebühr" wehren.
...mittlerweile über 30 Jährige kennen die DDR nur noch aus Geschichtsbüchern... haben die tatsächlichen Einschränkungen nicht erlebt und wissen daher gar nicht, wie es wirklich ist unfrei zu leben. Viele fühlen sich heute bereits dadurch eingeschränkt, dass andere nicht ihre Meinung teilen....oder sie eben Rücksicht auf andere nehmen sollen. Es ist wichtig, dass das System DDR nicht on Vergessenheit gerät - es ist ein gutes Beispiel, was passiert, wenn die Demokratie ausgehebelt, die 4. Gewalt verstaatlicht wird. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut in unserem Land und gesetzlich verankert... wenn der Staat dieses unterstützt und mitfinanziert zeigt dass doch nur, dass den gewählten Demokraten dieses Gut wichtig ist, auch wenn sie selbst in der Presse mal nicht gut wegkommen.
Niemand will wieder jedes Jahr lesen, wie die Pläne überfüllt wurden, während die Läden leerer und leerer wurden... und niemand (bis auf ganz wenige) will,dass das Recht der Politik folgen muss (sinng. B.Höcke).