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Di, 14:25 Uhr
26.03.2024
Kemmerich (FDP) empört sich:

Wird erneut ein Funktionär der Linken mit einem Spitzenposten versorgt?

Die FDP im Thüringer Landtag kritisiert die Ernennung von Gerry Woop zum Leiter der Thüringer Landesvertretung in Berlin. Thomas L. Kemmerich kritisiert dies auf Schärfste: "Ein Parteisoldat der Linken wird mit einem Spitzenjob versorgt...

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Das rot-rot-grüne Schiff bekommt zusehends Schlagseite, und sein Kapitän hat nichts Besseres zu tun, als einen Parteisoldaten noch kurz vor dem Untergang mit einem unbefristeten Spitzenjob zu versorgen.

Offenbar gilt die Devise: „Nach uns die Sintflut!", sagt Thomas L. Kemmerich, Vorsitzender der FDP im Thüringer Landtag. Er erinnert an die Feststellung des Thüringer Rechnungshofs, dass die Ramelow-Regierungen bei der Besetzung von hochdotierten Stellen systematisch und schwerwiegend gegen verfassungsrechtliche Maßgaben verstoßen haben. „Die Linken versorgen sich selbst statt fürs Land zu sorgen! Einmal mehr entpuppen sich die vermeintlichen Tugendwächter als verkniffene Spießer.“ Kemmerich fragt sich: „Gab es in Thüringen wirklich keinen geeigneten Beamten, der die Leitung der Landesvertretung hätte übernehmen können?“

Zumindest politische Nähe zu Regierungschef Ramelow scheint gegeben. Gerry Woop hat sich an der Hochschule der bewaffneten Organe der DDR zum Politoffizier ausbilden lassen. Von 2017 bis zu dessen Abwahl 2023 war er Staatsekretär des Berliner Senats.
Autor: emw

Kommentare
Uncut
26.03.2024, 14.49 Uhr
Ich finde es gibt viel zu viel "unnütze" Posten und Pöstchen
in diesem" besten deutschen Staat" aller Zeiten.Da war doch die ehemalige DDR ein jämmerlicher Armen Haufen gegen das was hier "abgeht".
Ganz zu schweigen von der Bürokratie. Damit soll es nicht heissen ich will die DDR zurück.....Aber manchmal schon !
Vieles war tatsächlich besser.Wenn auch nicht gerade die Mangelwirtschaft.Die haben sich aber wenigstens bemüht.Man hat vor allem in den letzten 20 Jahren DDR auf Qualifikation geachtet.
Auf was man jetzt achtet ist mir ein echtes Rätsel.
Mir kommt es vor als ob man auf den Schein achtet.
"Mehr Schein als Sein". Ein Slogen aus den USA übrigens.
Alex Gösel
26.03.2024, 18.46 Uhr
Ehrliche Kritik oder Neid?
Hatte nicht einst ein gewisser Thomas Kemmerich von der FDP seine Chance in Thüringen mit Hilfe der AfD verspielt? War er es nicht, der auf Weisung(!) der Bundes-Mutti Merkel seinen Ministerpräsidentenposten wieder niederlegte?

Mir scheint, der Mann hat diese Niederlage immer noch nicht verkraftet und es spricht der pure Neid und die pure Boshaftigkeit aus ihm, oder? Auch wenn seine Kritik in gewisser Weise berechtigt ist.
Strandläufer
27.03.2024, 08.25 Uhr
Purer Neid und Boshaftigkeit?
Das ist aber eine sehr steile These.
Ich kenne dieses Vorgehen, alte Gesinnungsfreunde mit sinnlosen Spitzenfunktionen zu versorgen, unter Vetternwirtschaft. Darüber darf muss und soll man sich kritisch äußern!

Das was damals passiert ist, darf man auch mit demokratischer Brille kritisch hinterfragen. Ebenso das Gebaren,warum der Rote Baron noch Landesfürst ist. Mein Demokratieverstänfnis scheint tatsächlich antiquiert.

Steife Küstengrüße.
Leser X
27.03.2024, 13.59 Uhr
Was soll man dazu sagen...
... außer dass hier ein Soldat einem anderen das Amt neidet? Ausgerechnet Herr Kemmerich. Der war ja in seiner Rolle als gescheiterter Verbündeter gewisser politischer Kreise sowas von Soldat!
Bussard
27.03.2024, 14.17 Uhr
Der Kapitän muss sich um seine Parteisoldaten kümmerm und umgekehrt?
Betrachtet man sich das ganze Gerangel und Verschieben auf den Partei- und Regierungsposten, in Thüringen, kann man sich eines gewissen Zynismus nicht enthalten.
Soll das Spiel etwa so laufen, der Kapitän (MP Rammelow) versorgt seine Politsoldaten mit lukrativen Posten, damit sich diese bis zur Landtagswahl im September gefestigt haben in ihren Positionen. Bringt die Landtagswahl nicht das gewünschte Ergebnis und auch der Kapitän muss seinen Hut nehmen, werden dann natürlich auch die schon wieder in anderen Positionen zu Macht und Einfluss gekommen Parteisoldaten sich seiner erinnern und sich natürlich seiner annehmen.
Ein paar zusätzliche, sinnlos geschaffenen Posten wird es schon noch geben?
Satire Ende.
Glaubt denn im Ernst Jemand, dass sich die alten Genossen nicht noch mehr als früher verfilzt haben. Nein sie halten zusammen und meinen die Wähler merken nicht, dass man sie nur betrügt.
In einer solchen Zeit ist die Ernennung von Gerry Woop zum Leiter der Thüringer Landesvertretung in Berlin nicht verwunderlich.
Wenn es zutrifft, dass Herr Woop an der NVA zum Politoffizier ausgebildet wurde und dann auch als solcher tätig war, besitzt er die besten Voraussetzungen für diese Tätigkeit.
Als Politoffizier hat er gelernt wie man die Bürger ohne Skrupel betrügt, ihre Meinung missachtet und sich über alle realen Forderungen hinwegsetzt.
Ein würdiger Vertreter Thüringens in Berlin.
Die Wähler und Wählerinnen sollten sich gut überlegen, wen sie wählen.
Einen Neuanfang in Thüringen um wenigstens das wenige Erhaltenswerte noch zu erhalten oder ein weiter so mit dem Roten Baron an der Spitze und seinen Parteisoldaten im Schlepptau.
Der rote Baron kann doch versuchen wieder als Funktionär der Gewerkschaft in seinem ehemaligen Wirkungskreis tätig zu werden.
Wenn er dort in seiner Arbeit erfolgreich war, wird man ihn gerne mit offenen Armen empfangen.
Franz Haarkamm
27.03.2024, 16.39 Uhr
Ähm, @Bussard
Bodo Ramelow ist vor kurzem 68 geworden. Er braucht keinen neuen Job, könnte sogar sofort aufhören und würde eine dicke Pension - ohne einen Handschlag dafür zu tun - kassieren. Oder plädiert Bussard hier etwa indirekt für eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit?
Bussard
28.03.2024, 08.29 Uhr
Oh Herr Franz Haarkamm , Danke für die Aufklärung
@ Franz Haarkamm,
es ist ein Wunder, was Sie alles in einen Beitrag hineininterpredieren können, bzw. was Sie den Bürgern Glauben machen wollen.
Ich habe mich niemals für die Erhöhung der Lebensarbeitszeit ausgesprochen und werde dieses auch nie tun.
Für mich ist ein Regelarbeitszeit und ein Regelrentenalter mit 65 Jahren genug.
Kann es sein, dass Sie nur Polemik schüren wollen.
Es freut mich, dass Herr Rammelow sofort aufhören könnte zu arbeiten und nach Ihren Worten sofort eine dicke Pension kassieren könnte.
Soll er es doch bitte tun, es wäre wahrscheinlich außer Ihnen Niemand böse, wenn er geht. Es wäre im übrigen auch besser für Thüringen.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes Osterfest.
Franz Haarkamm
28.03.2024, 13.02 Uhr
Polemik ist... @Bussard
...wenn man die Bürger glauben machen will, daß ein 68-jähriger Leute mit Posten versorgt, damit sie ihm im Falle einer gescheiterten Wahl, ebenfalls zu einem gut dotierten Posten verhelfen. Diese Unterstellung ist in meinen Augen völlig absurd und absolut unangemessen! Um die Absurdität von Bussards Aussage aufzuzeigen, habe ich sie lediglich konsequent zu Ende gedacht, und das hieße nun einmal Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
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