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So, 08:26 Uhr
05.05.2024
Thüringer HC

Kantersieg in Bad Wildungen

Mit einem 35:21 (20:12)-Auswärtssieg holte der Thüringer HC gegen die Vipers der HSG Bad Wildungen die zwei zu erwartenden Punkte. Schon zu Beginn nahmen die Gäste die Favoritenrolle an...

Gegen die Abwehr des THC taten sich die Vipers schwer und mussten den Tabellenvierten bis zur Pause auf acht Tore davonziehen lassen. Die Thüringerinnen verteidigten die Führung sicher und ließen sich von den guten Aktionen der Gegnerinnen nicht von ihrer Linie abbringen. Die besten Werferinnen waren für die HSG Norma Goldmann mit acht Toren. Für den THC erzielte Johanna Reichert sieben Treffer.

Mit einer Parade startete Dinah Eckerle in die Partie, im Gegenangriff stellte Johanna Stockschläder die 0:1-Führung her. Sekunden später musste das Spiel unterbrochen werden, die Torschützin musste zur Behandlung vom Feld. Ihr weiterer Einsatz war zu diesem Zeitpunkt unklar. Anika Niederwieser erzielte den zweiten Treffer für ihre Mannschaft.

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Die Gäste standen zu Beginn sehr kompakt in der Abwehr, die Vipers hatten Mühe, sich da durch zu kämpfen. Den ersten Treffer der Vipers erzielte Norma Goldmann. Im Tor der Hessinnen zeigte sich Larissa Schutrups von ihrer besten Seite und parierte den ersten Strafwurf der Gäste gegen Kathrin Pichlmeier. Erst im Nachsetzen fand der Ball den Weg zum 1:3 ins Tor. Die HSG Bad Wildungen tat sich weiter schwer gegen die Thüringer Abwehr, dazu kamen eigene Fehler im Spielaufbau und Abschluss. Nach 11 Minuten lag der THC mit 3:5 vorn. Von der Strafwurflinie verkürzte Anouk Nieuwenweg zum 4:7, die Gäste legten nach. Mitte der ersten Spielhälfte parierte Nicole Roth den zweiten Strafwurf der Niederländerin. Den zurückspringenden Ball holten sich die Gäste, Yuki Tanabe traf zum 4:10. Direkt danach nahm Mart Aalderink das erste Team Timeout für Bad Wildungen. Zehn Minuten vor der Pause hatten sich die Gäste eine Achttoreführung herausgespielt - 4:12. Eine Minute später holte Herbert Müller seine Mannschaft an die Seitenlinie (5:13). Mit sehenswerten Einzelaktionen kamen die Vipers zum Torerfolg, schafften es aber nicht, den Vorsprung entscheidend zu verkürzen. Die zweite Zeitstrafe gegen Anika Niederwieser glich Herbert Müller mit der siebten Feldspielerin aus. Das Thüringer Team hatte merklich das Tempo rausgenommen und verteidigte die Führung. Beim Stand von 12:20 pfiffen die Unparteiischen zur Halbzeitpause.

Mit zwei Toren kam der Thüringer HC aus der Pause. Damit hatte der THC erstmals einen Zehntorevorsprung - 12:22. Für Johanna Stockschläder konnte das Spiel nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden in der ersten Halbzeit vorerst weitergehen. Mutig versuchten die Vipers das Ergebnis besser zu gestalten und kämpften um jeden Ball. Doch die Thüringerinnen hatten auf die Aktionen der Hessinnen die richtige Antwort und füllten die Favoritenrolle aus. In der 42. Minute ließ Norma Goldmann der Torhüterin Nicole Roth keine Chance - 17:27. Der nächste Treffer der Gäste folgte, sodass sich HSG-Coach Mart Aalderink gezwungen sah, das nächste Team Timeout zu nehmen. Yuki Tanabe baute die Führung nach der Spielunterbrechung zum 17:29 aus. Die Vipers setzten alles auf eine Karte und ersetzten die Torhüterin gegen eine siebte Feldspielerin. Nach 47 gespielten Minuten der nächste Strafwurf für die Gastgeberinnen, Dinah Eckerle übernahm den Platz zwischen den Pfosten und parierte den Ball von Norma Goldmann. Johanna Reichert präsentierte sich auf der Gegenseite als die sichere Strafwurfschützin und netzte gegen Larissa Schutrups zum 19:30 ein. In der Schlussphase bekam Kim Ott vom Nachwuchs des Thüringer HC ihre Einsatzzeit. Einen sehenswerten Treffer vom Kreis erzielte Sara Rønningen nach dem Anspiel von Yuki Tanabe - 20:31. Noch sieben Minuten waren zu spielen. Bei den Gastgeberinnen ließen die Kräfte nach. Der Tabellenvierte baute die Führung langsam, aber stetig aus. In den letzten fünf Minuten erzielte Lydia Jakubisova drei Treffer. Souverän gewann der THC das Auswärtsspiel mit 35:21 aus Sicht der Gäste.
Autor: red

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