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Do, 10:05 Uhr
09.05.2024
THC vor vorletztem Heimsiel in der Bundesliga

Im Heimspiel Europa Liga sicher machen

Am Samstag trifft der Thüringer HC um 19 Uhr in der Salza-Halle im vorletzten Heimspiel der Saison auf die HSG Blomberg-Lippe. Vierter gegen Fünfter, das ist der Knaller dieses Spieltages. Ansonsten gibt es ein paar vorentscheidende Spiele im Kampf gegen den Abstieg...

Für den Thüringer HC indes geht es um die endgültige Sicherung von Platz vier, der die Teilnahme an der European League 2024/25 bedeutet. Zwar hat der THC drei Punkte Vorsprung vor Blomberg-Lippe, aber wir sollten nicht noch Druck auf das letzte Heimspiel legen, wo der Thüringer HC noch die TuS Metzingen empfängt.

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Rückblick: Vier letzte Spiele, vier Siege hat Herbert Müller seinen Frauen zur Aufgabe gemacht. Bei der gegenwärtigen Personalnot durch Verletzungsausfälle und die Hiobsbotschaft, von der erneuten Knieverletzung von Annika Lott im Abschlusstraining vor dem Spiel in Bad Wildungen, lassen die Sorgenfalten des Trainerteams nicht weniger werden. Die erste Aufgabe indes wurde mit Bravour gelöst. Keine Selbstverständlichkeit war der Sieg, der an Deutlichkeit keine Wünsche offen ließ. Bad Wildungen hat gekämpft, versuchte alles, um vom letzten Tabellenplatz weg zu kommen, um in der Liga zu verbleiben. Die Mannschaft begann diszipliniert, übernahm das Zepter, stand auch sicher in der Deckung mit einem überzeugenden Mittelblock und machte so den Vipers das Leben schwer. Herbert Müller zeigte sich nach Spielschluss zufrieden, weiß aber auch, dass es nur ein Favoritensieg war. Die zwei Punkte in Bad Wildungen waren selbstverständlich Pflicht. Erfreulich wieder die Jüngste, Johanna Reichert, die mit 11 Toren als beste Werferin glänzte. Einmal mehr spielte sie angeschlagen, mit einem dick geschwollenen und schmerzhaften Knöchel und stellte sich auf die Zähne beißend in den Dienst der Mannschaft. Die Saison fordert am Ende weiter Tribut, Johanna Stockschläder knickte ohne gegnerische Einwirkung um, zog sich so eine schmerzhafte Bänderzerrung zu, versuchte auch wieder ins Spiel zu kommen, musste aber schließlich aufgeben. Das Lazarett wird immer größer und die Aufgaben nicht leichter.

Zum Spiel: Die wohl schwierigste Aufgabe der Crunchtime der Saison ist das Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe. Zwar hat der THC noch nie ein Heimspiel gegen die Lipperländerinnen verloren, außer 2020/21 in der Qualifikation zur European League - die Niederlage konnte der THC aber im Rückspiel mit einem 10-Tore Plus-Sieg mehr als wiedergutmachen, aber Blomberg-Lippe spielt ein ganz starke Rückrunde. Von den letzten zehn Spielen wurden acht gewonnen, darunter gegen den BVB Dortmund, Bensheim/Auerbach und den Buxtehuder SV. Überraschend war nur die deutliche 21:33-Niederlage in Metzingen. Bei der HSG Blomberg-Lippe überzeugt die Konstanz und die mannschaftliche Geschlossenheit. Die HSG Blomberg-Lippe kann an einem guten Tag jede Mannschaft der Liga schlagen. Die drei Punkte Vorsprung für den THC sind keine Garantie für die Europaliga, und Blomberg-Lippe wird alles daran setzen, den Abstand auf einen Punkt zu verkürzen. Die Brisanz vor dem Spiel ist enorm. Schaut man auf die Statistik, hat der Thüringer HC schon ein Plus - von insgesamt 34 Bundesliga-Spielen gegeneinander, hat der THC 29 gewonnen. In den letzten zehn Begegnungen gab es zwei Niederlagen des Thüringer HC, beide auswärts. Blomberg überzeugt, wie gesagt, mit Konstanz, beim THC dominiert derzeit die “Unkonstanz”. In der Rückrunde gab es zu viele Schwankungen, mal hopp dann wieder flopp.

Mit Konstanz im Kader gibt es Stabilität, mit Melanie Veith und Zoe Ludwig haben sie zwei gute Torhüterinnen, Schlüsselspielerin in der Mitte, Mari Malina Michalczik (mit 164 Toren beste Werferin der Bundesliga 2021/22), die durch langwierige Verletzung ausfiel, fehlt der Mannschaft sehr. Die hat es aber gut weggesteckt. Lisa Frey, Nele Franz sprangen in die Bresche, mit Laetitia Quist und Alexia Hauf gibt es aktuelle Spielerinnen aus dem Nationalmannschaftskader und Handball-Asse im Kader sind darüber hinaus u.a. Laura Rüffieux, Stefanie Kaiser oder Lisa Rajes. In dem Heimspiel gibt es keinen klaren Favoriten, aber die THC-Frauen sollten schon mit den Fans im Rücken noch mal einen raushauen.
Zum Kader: Wie gesagt: Annika Lott fällt nun wohl bis zum Saisonende aus, mit Nathalie Hendrikse und Johanna Stockschläder fallen zwei wichtige Spielerinnen unserer Flügelzange aus. Da auch die einzige Linkshänderin, Jennifer Rode noch fehlt, wird sicher Lydia Jakubisova wieder einspringen müssen. Und noch ein kleines Jubiläum gibt es für Sonja Frey, die zum 200. Mal in einem Pflichtspiel für den THC auflaufen wird
Hajo Steinbach
Autor: red

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