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So, 12:49 Uhr
12.05.2024
Thüringer CDU fordert Einführung von Landespflegegeld

Pflegebedürftige und Angehörige leisten Übermenschliches

Die CDU-Fraktion schlägt anlässlich des Internationalen Tages der Pflege die Einführung eines Landespflegegeldes vor...

„Unser Anspruch ist es, würdevolle Pflege im Alter sicherstellen zu können. Dazu gehört für uns auch die Bezahlbarkeit der Pflege. Über ein Landespflegegeld können wir Pflegebedürftigen beispielsweise die Möglichkeit geben, sich oder ihnen nahestehende Angehörige zu entlasten“, sagt der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der Fraktion, Christoph Zippel. Pflegebedürftige müssten mit Blick auf die extrem gestiegenen Kosten in der Pflege unterstützt werden, so der Gesundheitspolitiker, deshalb sei der Vorschlag auch im Thüringen-Plan der CDU für die Landtagswahl verankert worden.

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Zippel: „Viele Familien leisten übermenschliches, um Angehörige zu pflegen oder Pflegeheimplätze zu finanzieren. Das gilt es einerseits zu würdigen, andererseits dürfen wir es aber nicht bei warmen Worten belassen, sondern müssen für die Betroffenen auch etwas auf der Habenseite schaffen.“ Zuletzt hatte seine Fraktion bereits ein Investitionsprogramm für Pflegeheime vorgeschlagen, um die Kosten zu senken. „Klar ist, dass wir bei den Belastungen für Pflegebedürftige runterkommen müssen“, so Zippel.

Zum Internationalen Tag der Pflege müsse laut Zippel auch über die Fachkräftesituation gesprochen werden. Das Ziel, landesweit menschliche und würdevolle Rahmenbedingungen in der Pflege zu schaffen, erreiche Thüringen zuvorderst mit ausreichend vielen und gut ausgebildeten Fachkräften. Zippel: „Dem eklatanten Fachkräftemangel wollen wir weit stärker entgegentreten, als die links-grüne Landesregierung das in ihrer Amtszeit getan hat. Dafür müssen wir als erstes die Anerkennung ausländischer Abschlüsse beschleunigen. Thüringen braucht hierfür deutlich über 200 Tage, im Bundesschnitt sind es 70 Tage, unsere Nachbarn in Hessen brauchen acht Wochen.“ Gesundheit und Pflege sei für die Thüringer eines der Top-Themen, sie müssten sich auf gute Pflege und Versorgung im Freistaat verlassen können, so der Gesundheitspolitiker abschließend.
Autor: red

Kommentare
DonaldT
13.05.2024, 09.12 Uhr
Hlfe und Pflegebedürftige und Angehörige?
Zitat:
"Unser Anspruch ist es, würdevolle Pflege im Alter sicherstellen zu können."

Ah ja, und seine Partei hat, unter Merkel, jahrelang eine Erhöhung des Pflegegeldes N I C H T vorgenommen.
Und jeztz soll es ein Landespflegegeld richten?
Der "Wahlkampf" rückt näher.
Kyffhaeuser
13.05.2024, 18.55 Uhr
seine Partei hat die Pflegeversicherung 1995 eingeführt - Experiment gescheitert !
das gesamte Konstrukt der Pflegeversicherung betrachte ich als komplett gescheitert, einziger positiver Nebeneffekt - ca. 25 Jahre haben die Sozialämter Milliarden eingespart. Nun kommen die in die Pflegeheime die 25 Jahre voll eingezahlt habane und haben "NICHTS" davon. Beitrag eingezahlt und Vermögen und Rente trotzdem weg ! Genau die selbe Situation wie vor der Pflegeversicherung, also komplett gescheitert, CDU Regierung damals übrigends !! Da nutzt auch kein lächerliches Rumdoktoren an dem Gesetz, dann ca. 4.500 € im Monat an Kosten für einen Heimplatz können nur hohe Beamte aufbringen, aber kein "nomal" Versicherter mehr, also Vermögen weg und dann Sozialamt oder gleich Sozialamt. Wozu ist dann die Pflegeversicherung überhaupt da ?? kann weg, ganz einfach. Dann bleiben die Kosten wenigstens komplett beim Steuerzahler (Staat) hängen und dort gehört es als Daseinsvorsorge des Staates auch hin.
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