Fr, 12:21 Uhr
20.03.2026
Neue Kunterbunte Heimatkiste für Kinder im Kyffhäuserkreis
Mit Gody auf Entdeckungsreise
Die eigene Heimat mit neugierigen Augen entdecken, Geschichten hören, kreativ werden und dabei ganz spielerisch regionale Besonderheiten kennenlernen – genau das ermöglicht die neue Kunterbunte Heimatkiste im Kyffhäuserkreis...
Das innovative Bildungsprojekt verbindet Fantasie, Bewegung und Wissen und macht kulturelle Orte für Kinder auf besondere Weise erlebbar.
Am Freitag, den 20. März 2026, wurde das Projekt feierlich in der Kita Arche Noah im Ortsteil Stockhausen in Sondershausen vorgestellt und durch Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) offiziell übergeben. Die Kunterbunte Heimatkiste richtet sich an alle Kindertageseinrichtungen im Kyffhäuserkreis und verbindet frühkindliche Bildung mit regionaler Identität und touristischer Perspektive.
Heimat entdecken – auch ohne Busfahrt
Die Idee zur Heimatkiste entstand bereits Anfang 2024 im engen Austausch mit den Kitas der Region. Besonders Einrichtungen im ländlichen Raum berichteten von den Herausforderungen, Ausflüge zu regionalen Sehenswürdigkeiten zu organisieren – sei es aus finanziellen Gründen oder aufgrund begrenzter zeitlicher Ressourcen im Kita-Alltag. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Interesse an Heimat, Geschichte und kultureller Bildung groß ist.
Die Lösung: Eine mobile Entdeckungsbox, die die Sehenswürdigkeiten des Kyffhäuserkreises direkt in die Kitas bringt.
Die Initiatorinnen des Projektes sind Alexandra Forner und Patricia Kokot (Foto: Pressestelle Landratsamt)
Eine magische Reise durch den Kyffhäuserkreis
Im Zentrum der Heimatkiste steht der kleine Waldgeist Gody, der die Kinder auf eine rund zehnwöchige Reise zu insgesamt zwölf besonderen Orten der Region mitnimmt. Über eine Tonie-Figur erleben die Kinder spannende, kindgerecht erzählte Geschichten, die sich um geheimnisvolle Zaubersteine drehen. Diese stehen symbolisch für die kulturellen Orte des Kyffhäuserkreises, deren Geschichten im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind.
Durch Mitmach-Aktionen wie Basteln, Malen, Erzählen oder Theaterspielen bringen die Kinder die Steine wieder zum Leuchten und entdecken dabei ihre Heimat auf kreative und emotionale Weise.
Zu den Stationen der Reise zählen unter anderem das Residenzschloss in Sondershausen, das Erlebnisbergwerk Glückauf, der Freizeit- und Erholungspark Possen, die Barbarossahöhle, das Kyffhäuser-Denkmal oder der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen.
Landrätin Antje Hochwind Schneider und Kita-Fachberatung Patricia Kokot testen die Kulturkiste (Foto: Pressestelle Landratsamt)
Mehrwert für Bildung, Familien und Tourismus
Landrätin Antje Hochwind-Schneider unterstrich die vielfältigen Ziele des Projekts: Mit der ‚Kunterbunten Heimatkiste‘ möchten wir Kindern die Geschichten, Orte und Besonderheiten unserer Region auf eine lebendige und einladende Weise nahebringen. Sie soll neugierig machen und dazu anregen, gemeinsam mit der Familie die eigene Heimat Schritt für Schritt zu entdecken.
Das Projekt stärkt damit nicht nur die kulturelle Bildung in den Kitas, sondern entfaltet auch eine Wirkung über die Familien hinaus: Eltern werden durch die Erlebnisse ihrer Kinder motiviert, die vorgestellten Orte selbst zu besuchen. Ein nachhaltiger Impuls für den Tourismus in der Region.
Gemeinschaftsprojekt mit kreativer Handschrift
Die Kunterbunte Heimatkiste wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Kitafachberatung des Landratsamtes und dem Amt für Kultur und Tourismus entwickelt. Von Beginn an waren auch die Kitas Zwergenland in Berka sowie die Kita Arche Noah in Sondershausen aktiv in die Entwicklung eingebunden.
Die kreative Umsetzung des Projekts lag in den Händen von Marty Sennewald, der die Hörgeschichten rund um Gody entwickelt und eingesprochen hat, sowie Florian Meusel, der die Illustrationen der Heimatkiste und der Begleitmaterialien liebevoll und kindgerecht gestaltete.
Große Nachfrage und Ausbau geplant
Aktuell stehen vier Heimatkisten zur Verfügung, die jeweils rund zehn Wochen in den Einrichtungen verbleiben. Bereits jetzt ist das Projekt ein voller Erfolg: Das Jahr 2026 ist vollständig ausgebucht, und auch für 2027 liegen bereits erste Reservierungen vor. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Erweiterung geplant: Bis Herbst 2026 sollen zwei weitere Heimatkisten hinzukommen.
Autor: redDas innovative Bildungsprojekt verbindet Fantasie, Bewegung und Wissen und macht kulturelle Orte für Kinder auf besondere Weise erlebbar.
Am Freitag, den 20. März 2026, wurde das Projekt feierlich in der Kita Arche Noah im Ortsteil Stockhausen in Sondershausen vorgestellt und durch Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) offiziell übergeben. Die Kunterbunte Heimatkiste richtet sich an alle Kindertageseinrichtungen im Kyffhäuserkreis und verbindet frühkindliche Bildung mit regionaler Identität und touristischer Perspektive.
Heimat entdecken – auch ohne Busfahrt
Die Idee zur Heimatkiste entstand bereits Anfang 2024 im engen Austausch mit den Kitas der Region. Besonders Einrichtungen im ländlichen Raum berichteten von den Herausforderungen, Ausflüge zu regionalen Sehenswürdigkeiten zu organisieren – sei es aus finanziellen Gründen oder aufgrund begrenzter zeitlicher Ressourcen im Kita-Alltag. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Interesse an Heimat, Geschichte und kultureller Bildung groß ist.
Die Lösung: Eine mobile Entdeckungsbox, die die Sehenswürdigkeiten des Kyffhäuserkreises direkt in die Kitas bringt.
Die Initiatorinnen des Projektes sind Alexandra Forner und Patricia Kokot (Foto: Pressestelle Landratsamt)
Eine magische Reise durch den Kyffhäuserkreis
Im Zentrum der Heimatkiste steht der kleine Waldgeist Gody, der die Kinder auf eine rund zehnwöchige Reise zu insgesamt zwölf besonderen Orten der Region mitnimmt. Über eine Tonie-Figur erleben die Kinder spannende, kindgerecht erzählte Geschichten, die sich um geheimnisvolle Zaubersteine drehen. Diese stehen symbolisch für die kulturellen Orte des Kyffhäuserkreises, deren Geschichten im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind.
Durch Mitmach-Aktionen wie Basteln, Malen, Erzählen oder Theaterspielen bringen die Kinder die Steine wieder zum Leuchten und entdecken dabei ihre Heimat auf kreative und emotionale Weise.
Zu den Stationen der Reise zählen unter anderem das Residenzschloss in Sondershausen, das Erlebnisbergwerk Glückauf, der Freizeit- und Erholungspark Possen, die Barbarossahöhle, das Kyffhäuser-Denkmal oder der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen.
Landrätin Antje Hochwind Schneider und Kita-Fachberatung Patricia Kokot testen die Kulturkiste (Foto: Pressestelle Landratsamt)
Mehrwert für Bildung, Familien und Tourismus
Landrätin Antje Hochwind-Schneider unterstrich die vielfältigen Ziele des Projekts: Mit der ‚Kunterbunten Heimatkiste‘ möchten wir Kindern die Geschichten, Orte und Besonderheiten unserer Region auf eine lebendige und einladende Weise nahebringen. Sie soll neugierig machen und dazu anregen, gemeinsam mit der Familie die eigene Heimat Schritt für Schritt zu entdecken.
Das Projekt stärkt damit nicht nur die kulturelle Bildung in den Kitas, sondern entfaltet auch eine Wirkung über die Familien hinaus: Eltern werden durch die Erlebnisse ihrer Kinder motiviert, die vorgestellten Orte selbst zu besuchen. Ein nachhaltiger Impuls für den Tourismus in der Region.
Gemeinschaftsprojekt mit kreativer Handschrift
Die Kunterbunte Heimatkiste wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Kitafachberatung des Landratsamtes und dem Amt für Kultur und Tourismus entwickelt. Von Beginn an waren auch die Kitas Zwergenland in Berka sowie die Kita Arche Noah in Sondershausen aktiv in die Entwicklung eingebunden.
Die kreative Umsetzung des Projekts lag in den Händen von Marty Sennewald, der die Hörgeschichten rund um Gody entwickelt und eingesprochen hat, sowie Florian Meusel, der die Illustrationen der Heimatkiste und der Begleitmaterialien liebevoll und kindgerecht gestaltete.
Große Nachfrage und Ausbau geplant
Aktuell stehen vier Heimatkisten zur Verfügung, die jeweils rund zehn Wochen in den Einrichtungen verbleiben. Bereits jetzt ist das Projekt ein voller Erfolg: Das Jahr 2026 ist vollständig ausgebucht, und auch für 2027 liegen bereits erste Reservierungen vor. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Erweiterung geplant: Bis Herbst 2026 sollen zwei weitere Heimatkisten hinzukommen.