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Mi, 14:35 Uhr
20.05.2026
Fachkräftegewinnung

Aus Südamerika nach Sondershausen

Der Kyffhäuserkreis setzt gemeinsam mit regionalen Unternehmen auf neue Wege der Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung. Die Unternehmen Isoplus und Wago beteiligen sich am Programm der German Professional School (GPS) und bieten im Mai sechs jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Südamerika die Chance zu einem einwöchigen Praktikum...

Rodrigo Quenta, Matthias Siegert und Samuel Rosas. (Foto: Landratsamt/Andrea Hellmann) Rodrigo Quenta, Matthias Siegert und Samuel Rosas. (Foto: Landratsamt/Andrea Hellmann)
Die Grundlage dafür wurde beim jüngsten Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung des Kyffhäuserkreises Ende April gelegt. Dort stellten Vertreterinnen der German Professional School ihr Programm und dessen Möglichkeiten für Unternehmen vor. Noch vor Ort erklärten sich die Unternehmen Wago und Isoplus bereit, kurzfristig vier beziehungsweise zwei Teilnehmer aufzunehmen und ihnen praktische Einblicke in ihren Unternehmensalltag zu ermöglichen.

Rodrigo Quenta an seinem Arbeitsplatz bei Isoplus.  (Foto: Landratsamt/Andrea Hellmann) Rodrigo Quenta an seinem Arbeitsplatz bei Isoplus. (Foto: Landratsamt/Andrea Hellmann)
„Die Bereitschaft von Isoplus und Wago, sich kurzfristig an diesem Programm zu beteiligen, zeigt, wie offen und zukunftsorientiert unsere Unternehmen handeln. Die jungen Menschen bringen Motivation, Sprachkenntnisse und echtes Interesse an unserer Region mit. Solche Begegnungen eröffnen Chancen sowohl für die Teilnehmenden als auch für unsere heimische Wirtschaft“, erklärte Landrätin Antje Hochwind-Schneider.
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Zum offiziellen Auftakt des Praktikums begrüßten am Mittwoch, 20. Mai 2026, Vertreter des Unternehmens Isoplus sowie Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) drei junge Stipendiaten. Dabei standen neben ersten Einblicken in betriebliche Abläufe insbesondere das persönliche Kennenlernen und der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Während ihres Aufenthalts werden die Stipendiaten nicht nur die Unternehmen, sondern auch den Kyffhäuserkreis und das Leben in der Region kennenlernen.

„Wir können unser Ziel, jungen Menschen einen erfolgreichen Start in Thüringen zu ermöglichen, nur in einem lebendigen Miteinander mit den Landkreisen, Kommunen und Unternehmen erreichen. Vor diesem Hintergrund möchten wir uns sehr herzlich für das konkrete Engagement des Kyffhäuserkreises sowie der beiden Unternehmen Isoplus und Wago bedanken“, sagt Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG.

„Als regional verwurzeltes, aber international agierendes Unternehmen wissen wir, wie wichtig frische Perspektiven für die Zukunftsentwicklung sind. Das GPS-Programm bietet eine hervorragende Plattform, um motivierte Talente direkt mit der Praxis zusammenzubringen. Wir haben nicht lange gezögert, den Stipendiaten unsere Türen zu öffnen, denn die Fachkräftesicherung von morgen beginnt mit genau solchen engagierten und mutigen Schritten heute“, sagt Florian Richter, Personalreferent und Ausbildungsverantwortlicher bei Isoplus.

Hintergrund:
Die German Professional School (GPS) ist eine Initiative des Thüringer Wirtschaftsministeriums und bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH angesiedelt. Seit 2024 begleitet das Programm internationale Talente gezielt auf ihrem Weg in Ausbildung oder dualem Studium in Thüringen. Dabei verbindet die GPS Sprachförderung, Berufsorientierung und interkulturelle Vorbereitung mit einer engen Begleitung der teilnehmenden Unternehmen und jungen Menschen.

Für den aktuellen Jahrgang wurden 60 junge Menschen aus Peru, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Nicaragua, Mexiko, El Salvador und Argentinien ausgewählt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfügten bereits vor der Einreise über solide Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau und bereiteten sich gezielt auf das Leben und Arbeiten in Thüringen vor. Viele von ihnen interessieren sich bewusst für kleinere Regionen, Gemeinschaft und langfristige Perspektiven abseits der Großstädte.
Autor: red

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