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Di, 13:00 Uhr
18.08.2026
Ein Blick in die Statistik

Kaum Veränderung im alten Ausbildungsjahr

Im Jahr 2025 begannen 10 338 Personen in Thüringen eine Ausbildung. Damit blieb nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber dem Jahr zuvor nahezu unverändert (+75 Personen; +0,7 Prozent)...

Die Zahl der Auszubildenden insgesamt stieg von 26 476 Personen am Jahresende 2024 auf 26 856 Personen (+1,4 Prozent) am Jahresende 2025.

Mit einem Rückgang um 1,7 Prozent im Vergleich zu 2024 wurden die meisten neuen Ausbildungsverträge – wie in den Vorjahren – im Bereich Industrie und Handel abgeschlossen (6 121 Verträge). Der Bereich Handwerk hat einen Anstieg um 121 Neuverträge (+4,4 Prozent; 2 860 Neuverträge) im Vergleich zu 2024 zu verzeichnen.

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Einen Anstieg von Vertragsabschlüssen gab es auch im Bereich Öffentlicher Dienst. Hier wurden 334 Verträge und damit 25 Verträge (+8,1 Prozent) mehr als im Jahr zuvor abgeschlossen. Im Ausbildungsbereich Landwirtschaft unterschrieben 406 Personen im Jahr 2025 einen neuen Ausbildungsvertrag, was einem Rückgang um 17 Personen (-4,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

540 Auszubildende entschieden sich für eine Ausbildung im Bereich Freie Berufe (2024: 492 Auszubildende; +9,8 Prozent) und 77 Auszubildende für einen hauswirtschaftlichen Beruf (2024: 74 Auszubildende; +4,1 Prozent).

Die meisten neuen Ausbildungsverträge wurden in den Ausbildungsberufen Kraftfahrzeugmechatroniker bzw. Kraftfahrzeugmechatronikerin (599 Verträge) und Verkäufer bzw. Verkäuferin (521 Verträge) abgeschlossen. Der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf bei den Männern war Kraftfahrzeugmechatroniker (553 Verträge), gefolgt vom Ausbildungsberuf Mechatroniker (246 Verträge) und Verkäufer (244 Verträge). Von den Frauen wurden die meisten neuen Verträge in den Ausbildungsberufen Verkäuferin (277 Verträge), Kauffrau für Büromanagement (263 Verträge) und Kauffrau im Einzelhandel (217 Verträge) abgeschlossen.

Insgesamt wurden 1 448 neue Ausbildungsverträge mit Männern und Frauen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit abgeschlossen. Im Vergleich zum Jahr zuvor stieg diese Zahl um 27,5 Prozent. Den größten Anteil haben darunter die Auszubildenden vietnamesischer (478 Vertragsabschlüsse), ukrainischer (149 Vertragsabschlüsse) und syrischer (79 Vertragsabschlüsse) Staatsangehörigkeit.
Autor: red

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