Die Spritpreise ziehen im Wochenvergleich weiter an. Wie aktuelle Zahlen des ADAC zeigen, kostet Super E10 im bundesweiten Mittel rund 2,162 Euro je Liter. Das entspricht einem Anstieg von 3,7 Cent im Vergleich zur Vorwoche...
Im selben Zeitraum verteuert sich Diesel noch kräftiger: 2,253 Euro müssen Verbraucher durchschnittlich je Liter bezahlen – das sind 5,3 Cent mehr als noch in der vergangenen Woche.
ADAC Tankstellenbericht (Foto: ADAC)
Aus Sicht des ADAC liegen die Kraftstoffpreise in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Zwar erklären das historische Niedrigwasser auf dem Rhein und damit verbundene Transportschwierigkeiten sowie der weitere leichte Anstieg des Ölpreises (Rohöl der Sorte Brent kostet derzeit rund 91 US-Dollar je Barrel, ein Aufschlag von etwa zwei Dollar zur Vorwoche) einen Teil der höheren Kraftstoffpreise, sie reichen aus Sicht des ADAC aber nicht aus, um das derzeitige Preisniveau vollständig zu erklären: Tanken ist nach wie vor zu teuer.
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Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App ADAC Drive: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ölpreises bei diesen sinnlosen Artikeln? Der hat schon lange nichts mehr mit den Spritpreisen und mit der Abzocke zu tun. 2008 kostete der Barrel ca. 140 USD (Rekord ). Benzin ca.1,40 € und Diesel ca. 1,30 €.
Was berichtet der ADAC eigentlich wöchentlich über die erhöhten Preise? Ich kann selbst lesen wie hoch die Preise sind, steht an der Zapfsäule dran!
Berichtet doch lieber mal detailliert woran das wirklich liegt! Viel zu hohe Steuern plus dieser absolut überflüssigen CO2 Steuer. solange wie der Staat sich dumm und dämlich verdient wird dieser auch nichts ändern. Hauptsache auf die Ölkonzerne schimpfen.
Haben sich denn seit Kriegsbeginn erhöht?
Das mit steigendem Kraftstoffpreisen, vor allem die Gewinne der Mineralölkonzerne steigen, sollte doch langsam durchgesickert sein. Von daher ist die Kritik an den Konzernen durchaus mehr als berechtigt.
Wir sind gerade in Polen. Hier hat die Regierung den Benzinpreis durch Senkung der Steuern auf 6,41 Zloty gedeckelt. Das sind umgerechnet 1,49 €.
Bei Diesel ist es ähnlich. Wie will da Deutschland im europäischen Wettbewerb bestehen ?
Wie entsteht ein Preis in der Marktwirtschaft? Indem sich Anbieter und Konsument darauf einigen. Das ist wie beim privaten Autokauf: Als Käufer versucht man den Preis herunterzuhandeln oder geht zu einem anderen Händler. Verkauft man das Auto wieder, versucht man einen möglichst hohen Preis zu erzielen.
Das ist bei Benzin im Prinzip genau das Gleiche. Was soll denn nun ein zu hoher (unfairer) Preis sein? Wer soll den festlegen, um einen Übergewinn festzulegen? Sollte das gleiche Vorgehen dann auch bei der Pharmaindustrie, bei den Autoherstellern und sogar bei Bäcker um die Ecke gelten? Das läge die Axt an unser Wirtschaftssystem, die Basis unseres Wohlstandes .
Wer ein Wirtschaftsunternehmen gründet, tut das um viel Geld zu verdienen, was denn sonst?
Dass der Benzinpreis an der Tankstelle nur wenig mit dem aktuellen Ölpreis zu tun hat, hat viele Gründe. Um welches Öl geht es denn? Wo gefördert, wann, in welcher Menge, wohin geliefert? Erdöl kann man nämlich nicht gleich mitnehmen . . .
Und dann gibt es zwischen den Ölförderern und den Tankenden noch viele Zwischenstufen, auf denen ein Preis ausgehandelt wird. Die Situation im Nahen Osten hat das Angebot auf allen Stufen verringert . . .
Dass das Verbrennen fossiler Rohstoffe zu immer höheren Temperaturen führt, ist lange bekannt. DIESER Sommer zeigt, wohin die Reise geht. Aber der letzte kapiert es bekanntlich nie. Um den Verbrauch von Sprit einzuschränken, gäbe es verschiedene Möglichkeiten: Man verbietet ihn, man teilt ihn zu oder man macht es teuer durch Steuern. Letzteres ist der vernünftigste Weg.
Dass Benzin heute gemessen am durchschnittlichen Einkommen nicht teuer ist, kann jeder selbst nachrechnen. Richtig teuer war es, nur zur Erinnerung, in der DDR. Aber hat man damals jemanden jammern gehört?
Heute mal umsonst, weil es so weh tut, seine Unwissenheit so stehen zu lassen.
"Welche Steuern haben sich denn seit Kriegsbeginn erhöht?"
Erst einmal bezog sich "Hallogemeinde" nicht auf Steuererhöhungen seit Kriegsbeginn, sondern seit 2008.
Der Preis der Ölkonzerne richtet sich - wie die meisten Preise, solange sie nicht von unserem dysfunktionalen Staat verzerrt werden - nach Angebot und Nachfrage, genannt Markt.
Dass die Preise in diesen Zeiten steigen, wo Öl auf der Welt knapper wird durch den Krieg und die geografischen Umstände, wo das Öl nun mal liegt und wo es lang muss, erhöht den Preis.
Eine identische bis leicht erhöhte Nachfrage trifft auf ein sinkendes Angebot. Ergo steigt der Preis.
Die Steuern haben hier nun einen exponentiellen Effekt.
Denn diese sind ja nicht auf absolute Zahlen fest gelegt, sondern prozentual.
Soll heißen - und nun bitte aufpassen - die sbsolute Summe der Steuern steigen mit dem steigenden Preis des Kraftstoffs.
Die Steuern müssen nicht erhöht werden, denn die höheren Preise sorgen von alleine dafür. Das bedeutet, dass in Deutschland, wo die Steuerlast bei Kraftstoffen deutlich höher ist, als beispielsweise in Polen, der Preis pro Liter deutlich stärker steigt als in Polen, bei identischem "Rohstoff-Preis".
Ist das soweit verständlich? Der Staat verdient sich eine goldene Nase an den Kraftstoffpreisen, daher hat er da auch gar keine Lust, das zu ändern.
Und ehe jetzt über Steuergeschenke wie den Tankrabatt gesprochen wird, gleich noch 2-3 Worte dazu.
Steuern sind grundsätzlich erst einmal Raub, uns wird etwas von unserem Geld weg genommen. Wenn jemand plötzlich weniger weg nimmt, ist das kein Geschenk, und es so zu nennen, ist eine Frechheit! Es ist einfach weniger Raub.
weil es weh tut. Hallogemeinde verdient bestimmt heute nicht genauso viel, wie 2008 und diejenigen in der Verarbeitungs- und Lieferkette auch nicht. Die Öltanker z.B. schippern auch nicht mehr für den Preis von 2008 übers Wasser. Somit sind solche Preisevergleiche wenig zielführend.
Der Steueranteil ist, bis auf die Mehrwertsteuer nicht prozentual, sondern auf den Liter festgelegt. Wenn also der Preis um 50Cent steigt, dann steigt nur die Mehrwertsteuer um nicht mal 10ct/liter. Die goldene Nase verdienen sich die Konzerne, denn unter den steigenden Kosten spart der Verbraucher auch anderweitig, das das vorhandene Geld nur einmal ausgegeben werden kann. Wer Steuern als Raub sieht, hat so einiges nicht verstanden, so wie man auch gern immer wieder den Vergleich mit Polen ausgäbt und dabei u.a. die Kaufkraft ausblendet. Versuchen sie es mal mit den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Italien. Dort hätte man bestimmt auch gern die deutschen Lebensmittelpreise.
Diese ganze Entwicklung ist seit vielen Jahren abzusehen, nur offensichtlich nicht für jeden.
Die Steuereinnahmensteigen auch mit ihrer nächsten Gehaltserhöhung, wo belbt da der Aufschrei. Insbesondere aus der Autoindustrie soll sich die Politik raushalten, und der Markt soll es regeln, bei ein Kraftstoffkosten soll sie sich einmischen. Ja was denn nun? Hier merken Einige nicht, dass sie sich im Kreis drehen, aber schimpfen ständig, dass sie dabei nicht vorwärts. kommen
"Die Steuern haben hier nun einen exponentiellen Effekt."
Diese Aussage ist zwar verständlich, aber trotzdem falsch. Steuern gehen linear in den Endpreis ein, nicht quadratisch oder polynomial und schon gar nicht exponentiell. Das hatten auch bei Corona viele nicht verstanden . . .
die Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) ist fix: 65,45 ct/l, der CO2-Preis ist fix 9-10 ct/l (schwankt, je nach Kohlenstoffgehalt... wird pro Tonne CO2 gerechnet).
Das Einzige, was nicht fix sondern prozentual auf den Preis gerechnet ist, ist die MwSt.... und die ist im europäischen Vergleich unter dem arithmetischen Mittel (21,7%)
...also verdient der pöhse Staat aufgrund der bei steigenden Preisen sinkenden Nachfrage eher weniger als mehr... außerdem, wenn es dem Staat nur ums Geld ginge...wieso fördert er dann E-Autos ?
Bitte, gerne - aber natürlich wird es wieder als Belehrung gewertet, wenn man Falsches richtig stellt...
im Vergleich zum Einkommen ist der Sprit tatsächlich immer noch günstig: Der durchschnittliche Autofahrer gibt 6% seines Jahreseinkommens für Sprit aus...im europäischen Vergleich ist das allerdings vor Rumänien (5%) Spitze...zum Vergleich: Wohnen kostet in D etwa 20% des Jahreseinkommens, in GR 35%...
Wenn das bei Ihnen anders ist, fahren Sie entweder überdurchschnittlich viel, haben ein überdurchschnittlich durstiges Vehikel oder verdienen unterdurchschnittlich...
...denn das ist auch wieder bestenfalls nur ein bisschen richtig, was Sie schreiben. In Polen sind die Steuern auf Betriebsstoffe für die Dauer von zwei Wochen (!) gesenkt, da in Polen die Sommerferien in zwei Wochen enden, und man den heimreisenden Familien eine Entlastung zukommen lassen möchte. Dass man damit alle anderen auch begünstigt - geschenkt. Außerdem hatte Polen bereits einmal nach Trumps planlosen Iran-Desaster die Steuern auf Sprit gesenkt. Genau wie Deutschland übrigens. Irgendwie habe ich Ihren seinerzeitigen Kommentar wohl übersehen, in dem Sie fragten, wie die anderen Länder da nur mit Deutschland mithalten wollen....
...ich hab das gerade für 2025 für mich mal durchgerechnet...und komme auf 6,03% (Ausgaben für Sprit - ja, und den einen oder anderen Kaffee an der Tanke - vom Jahreseinkommen) 😂... ja, ich fahre zwar deutlich mehr als der Durchschnittsautofahrer, aber ich verdiene auch mehr als der Durchschnittsverdiener...
spannend, spannend... im nächsten Schritt muss ich mal rechnen, was ich mit einem E-Auto sparen könnte - aber das steht erst in etwa 2 Jahren an und bis dahin ändert sich wohl noch einiges.
Meine Süße, die von Frühjahr bis Herbst mit dem Fahrrad unterwegs ist und im Winter vielleicht alle 2 Monate mal tankt und ähnlich verdient dürfte da deutlich drunter liegen... das rechne ich mal am Wochenende 🫡
Im Übrigen: Wer mit seinem Nickname daran erinnert, dass jeder sterblich ist, gerade dem sollte es wichtig sein, dass nach ihm Kommende auch kommod leben können, da sonst das eigene Leben irgendwie sinnlos war...weswegen es gerade für so jemanden eigentlich keinen Sinn ergeben dürfte, Belastungen für Klimaschädlinge schlecht zu finden.... oder einen Staat, dem daran gelegen ist.
In Polen werden im kommenden Jahr die Steuern für Mineralölkonzerne von 19 auf 30 Prozent angehoben, um damit die dortige Energiewende gegen zu finanzieren und die hohen Gewinne (Übergewinne) abzuschöpfen, die nach Trumps Iran-Abenteuer entstanden sind. Jener Trump, der hier vor einiger Zeit noch hoch gejubelt wurde. Inzwischen sind diese Stimmen ja irgendwie verstummt.
Sie können diese Steuer in Polen übrigens mit der Übergewinnsteuer vergleichen, die in Deutschland von SPD, Grünen und Linken gefordert wird. Vehementer Gegner einer solchen Steuer auf die überbordenden Gewinne von Mineralölkonzernen ist übrigens die selbsternannte Alternative. Nur mal so als Denkanstoß...